… stemmt der Entsorgungsbetrieb Mainz am kommenden Samstag. Es ist wieder mal so weit: Die Heiligen Drei Könige waren da, Weihnachten ist damit offiziell vorüber – und jetzt geht es den Weihnachtsbäumen an den Kragen. Am Samstag ist die offizielle Weihnachtsbaum-Abfuhr, stellt dafür bitte den Baum bis 6.30 Uhr vor die Haustür – ohne Lametta, Schmuck und Kerzen, versteht sich. Ihr könnt Ihn auch Knut-mäßig aus dem Fenster werfen, wie eine IKEA-Werbung mal anregte – dann passt aber bitte auf, dass er keinem auf den Kopf fällt.

Am 10. Januar startet dann die Großaktion: Um 6.30 Uhr werden 46 Müllwerker und 23 Fahrer der Entsorgungsbetriebe samt Autos natürlich ins Mainzer Stadtgebiet starten. Ihre Mission: Weihnachtsbäume einsammeln. Wehnachtsbäume hochheben und ins Müllauto werfen. Weihnachtsbäume in den 23 großen Müllfahrzeugen pressen.

Geschmückter Weihnachtsbaum - Foto: gik
Hübsch, so ein Weihnachtsbaum – doch jetzt muss er raus – Foto: gik

20.000 Bäume entsorgten die Müllwerker auf diese Art und Weise in den vergangenen Jahren, plus-minus den ein oder anderen Baum versteht sich 😉 Am Ende des Tages werden die Männer vom Entsorgungsbetrieb rund 100 Tonnen ausgediente Weihnachtsbäume per Hand in die Fahrzeuge geworfen und entsorgt haben. Hut ab. Der Besuch im Fitnesstudio erübrigt sich dann wohl.

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Was mit den ganzen Bäumen geschieht? In Städten mit Zoo werden die Bäume gerne an Elefanten verfüttert, Mainz aber füttert damit den Energiekreislauf: Die eingesammelten Bäume werden von einer Fachfirma zu Biomasse für die energetische Verwertung verarbeitet, teilte der Entsorgungsbetrieb mit. Na, dann gut Holz 😉

Wer übrigens den Abholtermin verschläft, oder auch den Baum noch ein bisschen stehen lassen will, der kann das Grün auf dem nächsten Wertstoffhof, auf dem Recyclinghof Süd  in Hechtsheim oder im Entsorgungszentrum der Stadt Mainz in Budenheim abgeben. Wer eine Biotonne hat, kann darin Äste bis zu einem Durchmesser von vier Zentimetern entsorgen. Also bitte nicht die Tonne mit ganzen Bäumen füttern.

Info& auf Mainz&: Mehr Infos rund um die Müllentsorgung Mainz gibt es auf der Seite des Entsorgungsbetriebs. Vor der Seite „RecyclinghofWertstoffhof.de“ hingegen müssen wir warnen: Hier war das Impressum nicht einsehbar, und beim Klick auf einen Link landeten wir – bei einer Partnervermittlung. Und zur Partnerentsorgung wollen wir Euch nun wirklich nicht ermutigen 😉 Höchst unseriös, also bitte lieber meiden!

 

3 KOMMENTARE

  1. Wieso soll Weihnachten mit dem Dreikönigstag „offiziell“ vorbei sein? Wer bestimmt, was offiziell ist? Die Presse? Die Regierung? Ein Parlament? Wenn schon, dann sollte die Kirche die zuständige Instanz sein: In allen (!) katholischen Kirchen stehen bis Mariä Lichtmess am 2. Februar (!) die Weihnachtskrippen und die geschmückten Weihnachtsbäume!
    Zudem fängt Weihnachten erst in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember an und nicht schon am 1. Adventssonntag.
    Und schon gar nicht Mitte Oktober, wie uns der Einzelhandel weißmachen will. Die vier Wochen vor dem Heiligabend heißen seit Jahrhunderten „ADVENTSZEIT“ und eigentlich heute auch noch.

    Also nochmals meine Frage: Wer bestimmt, wann Weihnachten „OFFIZIELL“ vorbei ist?

    • Hallo Reinhold, natürlich ist es die Kirche, die das festlegt, wer sonst? Und ich kenne das so, dass mit den den Heiligen Drei Königen die Weihnachtszeit vorbei ist – ganz offiziell, im Kirchenjahr. Hab eine Weile in einem katholischen Kirchenchor gesungen 😉 Bei Wikipedia wird das so beschrieben: „Die Weihnachtszeit endet je nach Konfession am Fest der Taufe des Herrn (Sonntag nach dem 6. Januar) oder am Fest der Erscheinung des Herrn (am 6. Januar).“

  2. Wikipedia: „Vor der Liturgiereform von 1963 erstreckte sich der Weihnachtsfestkreis, der den Advent als Vorbereitungszeit einschließt, bis zum Fest Darstellung des Herrn am 2. Februar, umgangssprachlich Maria Lichtmess oder Mariä Lichtmess genannt.“ Sorry, ich bin etwas in der Zeit zurückgeblieben… Ich kannte es nur so. ‚tschuldigung. 😉

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