Heute Mittag lief ja die Bewerbungsfrist für den Mainzer Weihnachtsmarkt aus, Ihr wisst ja: Dies war das neu gestartete Verfahren, nachdem das Verwaltungsgericht in Mainz das erste Verfahren zur Neuvergabe der Stände für rechtswidrig erklärt hatte. Nun also der zweite Anlauf, und für den haben sich genau 253 Anbieter beworben, wie die Stadt am Montagnachmittag mitteilte. Damit haben sich 40 Anbieter weniger beworben als im ersten Anlauf.

Dom und Weihnachtspyramide in Mainz - Foto: gik
Ob’s jetzt rosige Zeiten für den Mainzer Weihnachtsmarkt gibt? – Foto: gik

Die Stadt hatte ja einen Anlauf gemacht, die rund 90 Stände auf dem Weihnachtsmarkt komplett neu zu vergeben. Das dafür gestartete Verfahren allerdings hatte es in sich: Da wurden die neuen Kategorien nicht genau genug erläutert, Bewertungskriterien im Nachhinein verändert – und alteingesessene Schausteller, die seit 40 Jahren zum Aufbau des Weihnachtsmarktes maßgeblich beigetragen haben, der Stuhl vor die Tür gestellt.

Nach dem Gerichtsurteil Mitte August musste die Stadt nun in aller Eile ein neues Verfahren starten, und man darf gespannt sein, ob das dieses Mal zum Erfolg führt… Wirtschaftsdezernent Christopher Sitte (FDP) sagte jedenfalls, die nun eingegangenen Bewerbungen würden im Amt für Wirtschaft und Liegenschaften nach Angebotsgruppen sortiert und auf Vollständigkeit geprüft.

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Danach sollen innerhalb der nächsten zwei Wochen die zugelassenen Bewerbungen von einem Gremium bewertet werden, das aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung sowie „Externen“ zusammengesetzt sein soll. Wer diese „Externen“ sein sollen, teilte der Dezernent nicht mit. Geht doch schon wieder los die Geheimniskrämerei… Über das Ergebnis der Bewertungen soll dann der Stadtrat am 1. Oktober informiert werden. Da sind wir mal gespannt 😉

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