Autokorso - Fußball-WM - Foto gik
Autokorso Mini – Fußball-WM – Foto: gik

Autokorso? I wo! So dachten offenbar die Mainzer in der Nacht nach dem Achtelfinalsieg der deutschen Mannschaft. Ein echter Autokorso kam nämlich irgendwie nicht so zustande. Auf der Rheinallee sah Mainz& den einen oder anderen hupenden Wagen, deren Insassen ihrer Freude Ausdruck gaben. Ansonsten aber namen die Zuschauer, egal ob zu Fuß oder im Wagen, vor allem eine Richtung: nachhause.

„Es gab mehrere kleine Autokorso im Stadtgebiet“, sagte Polizeisprecherin Heidi Nägel am Dienstag Mainz&. Insgesamt hätten die Beamten rund 200 hupende Autos gezählt, nicht am Stück, wohlgemerkt. Die meisten seien „flott nachhause gefahren“, sagte Nägel.   Das Hupen nach solchen Feiern „etabliert sich ja gerade als Brauchtum“, sagte die Polizeisprecherin weiter.

Public Viewing Achtelfinale Große Bleiche - Foto: gik
Bangen mit der deutschen Elf beim Public Viewing an der Großen Bleiche – Foto: gik

Allerdings sei nicht jeder ein Fußballfan, auch müsse der eine oder andere früh raus, erinnerte sie. Die Mainzer, also Ihr da draußen, verhielten sich aber wirklich super und rücksichtsvoll, das finden wir von Mainz& super! Auch wenn Ihr vielleicht alle nur einfach müde und ausgelaugt ward…

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Übrigens verfolgten den Achtelfinal-Krimi nach Angaben des ZDF 28,21 Millionen Zuschauer die ganzen 120 Minuten lang, in der Spitze sogar 29,83 Millionen. Wahnsinn! Das war nämlich nicht nur ein Marktanteil von  85,1 Prozent, es war auch das Zuschauerstärkste WM-Achtelfinale seit 1978 und das fünft erfolgreichste WM-Spiel der vergangenen 36 Jahre. So viel mal zum Zahlenspiel nach dem WM-Spiel 😉

Und am Freitag fiebern wir alle wieder mit!

 

1 KOMMENTAR

  1. Ist doch klar …

    Einen Autokorso macht man nach einem fulminanten Sieg.
    Aber nicht, wenn man gegen einen für nicht ebenbürtig gehaltenen Gegner
    mit viel Glück gerade noch einmal mit einem blauen Auge davonkommt.
    Da schleicht man eher betreten nach Hause.

    Hab den belgischen Sieg vor ein paar Tagen in Gent erlebt.
    Da war mit Recht die Hölle los.
    Schade, daß ich jetzt nicht dort bin.

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