14. März 2026
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Mainz&-Adventskalender, Türchen 21: Ehre dem Lichtgott und Erlöser – Das verschwundene Mithras-Heiligtum von Mainz

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Wer durch den überdachten Durchgang den Mainzer Ballplatz betritt, hat soeben einen bedeutenden Ort des antiken Mogontiacums passiert - meist, ohne es zu merken. Doch in der kleinen Passage zwischen zwei Restauranteingängen stehen zwei unscheinbare niedrige Steinsäulen, es sind die Rest eines großen und bedeutenden Heiligtums: Hier wurde einst Gott Mithras gehuldigt, dem aus Persien stammenden Lichtgott und Erlöser....

Mainz&-Adventskalender, Türchen 11: Amphoren im Untergrund, edles Essgeschirr und ein zauberhafter Delphin – Wie die Römer in Mainz lebten

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Gehobenes Wohnen am Wasser ist keine Erfindung der Neuzeit, auch die Römer wussten offenbar schon die Nähe zum Wasser zu schätzen: Am Mainzer Zollhafen wurden 2018 beim Bau der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) Funde gemacht, die das Bild des römischen Mainz ein Stück weit auf den Kopf stellten. Denn sie zeigten: Die Mainzer Neustadt war ein deutlich wichtigerer Teil des...

Mainz&-Adventskalender, Türchen 15: Warme Füße im eisigen Mogontiacum – Das Hypokaustum am Proviantamt in Mainz

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Für die wärmeverwöhnten Römer muss der gallische Norden besonders im Winter eiskalt gewesen sein, gut dass man von zuhause allerlei Luxus kannte - und hochstehende Ingenieurskunst. Denn die Römer erfanden bereits großflächige Fußbodenheizungen, Hypokaustum nach dem griechischen Ursprung genannt. Und die kam natürlich auch im antiken Mogontiacum zum Einsatz, gleich mehrfach wurden im Stadtgebiet Reste solcher Fußbodenkonstruktionen gefunden. Eine...

Mainz&-Adventskalender, Türchen 12: Ein Tor zur Welt und die Via Principalis – Ansturm auf Mainz: Als die Alamannen kamen

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Rund 250 Jahre lang währte die Blütezeit von Mogontiacum - dann kamen die Alamannen, und eroberten die rechtsrheinischen Lande von den Römern zurück. Das Schicksal des antiken Mainz ist eng damit verknüpft, denn es war hier, am Rhein, dass die germanische Stämme aus dem Nordwesten gegen das Römische Reich anrannten. Davon zeugen noch heute massive Steinfundamente, die 1985 auf...

Mainz&-Adventskalender, Türchen 22: Rechts des Rheins ist auch noch Rom – Römerbrücke von Mainz ins Castellum Mattiacorum

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Wenn Ihr in diesen Tagen über die Theodor-Heuss-Brücke von Mainz nach Kastel fahrt, dann wandelt Ihr durchaus auf historischem Boden. Denn es waren die Römer, die die erste Brücke über den Rhein auf die rechte Seite bauten - und dort das "Castellum Mattiacorum" gründeten. Damit erwiesen sie sich als ungewöhnlich hellsichtig: Der Ort, der durch den Bau des römischen...

Mainz&-Adventskalender, Türchen 16: Gefangene Barbaren und ein Gestüt mit Reitplatz in Mainz – Die Reiterei der Römer im Gonsbachtal

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Die Römer bauten in Mogontiacum nicht nur prächtige Stadtvillen, vor den Toren der Stadt gab es auch zahlreiche Landgüter. Gleich mehrere Villa Rustica wurden um Mainz herum ausfindig gemacht, sie versorgten das Legionslager und die zivile Stadt mit Getreide, Gemüse und Wein. Das Gonsbachtal bot sich dafür an - und hier machten Archäologen im Jahr 2013 eine besondere Entdeckung:...

Mainz&-Adventskalender, Türchen 7: Von Mulsum und einem Mann namens Apicius – Römischer Würzwein auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt

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Erfanden die Römer den Glühwein? Die Frage ist schnell beantwortet, denn sie lautet schlicht: ja. Ein gewisser Mann namens Apicius notierte irgendwann zwischen 25 vor und 37 nach Christus das erste uns bekannte Rezept - damit könnte sogar schon Jesus Christus den heißen Wein mit Honig und Gewürzen getrunken haben. Im antiken Mogontiacum dürfte der Mulsum mit großer Sicherheit...

Mainz&-Adventskalender, Türchen 18: Mostbrötchen, Fetakäse und Bratwurst – Zu Tisch bei den Römern in Mainz

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Altrömische Dekadenz ist ja eine stehende Redewendung in unserer Zeit, die auf hemmungslose Verschwendungssucht und Völlerei der Römer verweist - tatsächlich gab es das durchaus. Die Gastmähler eines gewissen Lucius Licinius Lucullus sind bis heute legendär, Apicius hinterließ das erste Kochbuch der Antike. Doch eigentlich war die römische Küche des Alltags gar nicht so viel anders als heute: Fetakäse...

Mainz&-Adventskalender, Türchen 24: Tod in Mainz – Der geheimnisvolle Drususstein: Ehrengrab oder Siegesmonument?

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Wer auf der Mainzer Zitadelle ganz hinten zu den Hängen schlendert und um die Ecke am Stadthistorischen Museum biegt, steht unvermittelt vor einem gewaltigen Steinturm. Roh sieht die Oberfläche aus, eine Tür in der Mitte führt ins Nirgendwo. Das steinerne Denkmal ist eines der markantesten Denkmäler der Römerzeit in Mainz - und eines der geheimnisvollsten. Denn der "Drususstein" gibt...

Mainz&-Adventskalender, Türchen 5: Die magische Welt der Isis – Im Tempel der Muttergöttinnen opferten und fluchten die Römer

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Gott Jupiter und seine Ehrensäule haben wir Euch ja in Türchen 4 vorgestellt, doch der Pantheon der Römer war deutlich weiter gefasst: Auch Götter aus anderen Kulturen wurden mühelos integriert und verehrt, wie etwa der persische Gott Mithras, besonders beliebt bei Soldaten - oder die ägyptische Göttin Isis. Und die machtvolle Isis wurde in einem großen Tempel mitten im...
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