So langsam werden die Tage ja wieder ein bisschen heller, doch das bannt die Gefahr noch nicht: Im Mainzer Stadtgebiet sind noch immer Einbrecher unterwegs. Die Mainzer Polizei  berichtet von gleich vier Einbruchsversuchen am vergangenen Wochenende – in einem Fall wurde am Samstag in Bretzenheim Schmuck gestohlen. So versuchten unbekannte Täter in Mainz-Weisenau, die Terrassentür eines freistehenden Einfamilienhauses aufzuhebeln. Dank der guten Fenstersicherung gelang ihnen das aber nicht, die Täter verschwanden.Am Samstag hatten hingegen Einbrecher in einem Haus auf dem Lerchenberg Erfolg: Eine gekippte Terrassentür machte ihnen den Einbruch leicht. Beute wurde allerdings keine mitgenommen.

Polizeimützen„Ein Einbruch kann jedem passieren“, betont die Mainzer Polizeisprecherin Heidi Nägel. Gerade in der dunklen Jahreszeit sind die Einbrecher nämlich verstärkt aktiv. „Präventiv denken!“ rät Nägel deshalb. Dazu gehört, Fenst3er und Türen im Erdgeschoss nicht zu kippen, auch nicht, wenn man nur kurz weg ist. In der Dämmerung kann es helfen, Licht anzulassen, eventuell auch mit einer Zeitschaltuhr. „Manche Täter klingeln erst vorne und steigen dann hinten ein, wenn keiner aufmacht“, berichtet Nägel.

Am besten hilft aber noch immer, aufmerksam zu sein und komisch wirkende Gestalten anzusprechen. So verscheuchte ein Bewohner einer Erdgeschosswohnung in Mainz-Hechtsheim am Samstag gegen 18.40 Uhr einen Einbrecher, der sich am Rolladen zu schaffen machte – der Mann flüchtet, als er von innen angesprochen wurde. Am Fenster gab es Hebelspuren. Aber nicht nur Einzelhäuser sind im Fokus: Bei Mehrfamilienhäusern „klingeln die sich ein, um dann oben im Haus einzubrechen“, sagt Nägel. Also hingucken und ansprechen, wenn jemand Unbekanntes im Haus herumläuft! Insgesamt, sagt die Polizei, gebe es in diesem Winter bisher aber weniger Einbrüche als im Vergleich zum Vorjahr, und das ist ja eine gute Nachricht.

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Mainz& Tipp: Die Mainzer Polizei berät übrigens, wie man sich vor Einbruch schützen kann – kompetent, produktneutral und kostenlos, wie es in der Mitteilung heißt. Wer sich beraten lassen möchte, kann das hier tun: Abteilung Zentrale Prävention, Valenciaplatz 1-7, in 55118 Mainz, Tel. 06131-653390. Noch mehr Informationen rund um die Vorbeugung gibt es auf der überregionalen Polizei Beratungsseite www.polizei-beratung.de

 

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