Ward Ihr am Donnerstag auch zur Eröffnung auf dem Weihnachtsmarkt? Müsstet Ihr eigentlich – denn dem Gedränge nach zu schließen, war ganz Mainz auf den Beinen. Dichtes Treiben herrschte am Abend entlang der Hauptachsen und vor, hinter und neben den Glühweinständen. Unglaublich. In manchen Budengassen gab es dagegen (noch) Luft, aber wer geht schon gleich am ersten Abend shoppen? Der Markt ist noch lang, und am ersten Abend war eindeutig Genießen angesagt. Mainz& hat sich für Euch schon mal umgeschaut.

Pyramide und Dom sind die zwei Wahrzeichen des Mainzer Weihnachtsmarktes - Foto: gik
Pyramide plus Dom = Weihnachtsmarkt – Foto: gik

Strahlende Gesichter allerorten, schwätzende Arbeitskollegen, feiernde Freunde – der Weihnachtsmarkt wurde vom ersten Abend an gleich überrannt. Als hätten alle nur drauf gewartet, drängten sich die Menschen unterm Lichterhimmel und tranken Glühwein, als gäbe es morgen keinen mehr. Heißer Tipp: stimmt gar nicht 😉

Weihnachtsmarkt ganz multikulti

In der Menge hörte man viel Englisch und gelegentlich andere Sprachen – schon jetzt scheinen viele Touristen nach Mainz gekommen zu sein, um einen der schönsten Weihnachtsmärkte der Republik gleich am Anfang zu erleben. Eine kleine Familie, die uns begegnete, sprach Italienisch, und wir glaubten auch die eine oder andere spanische Erzieherin zu sehen, die ja in diesem Jahr zu uns zum Arbeiten gekommen sind. Mainzer Weihnachtsmarkt, das ist auch eine Begegnung der Kulturen.

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Hoffnungsfrohe Standbetreiber

Auch die Standbetreiber waren gut gelaunt und hoffnungsfroh. Viele der Alten sind erleichtert, dass sie nach den ganzen Querelen noch dabei sind. Viele der Neuen verbinden mit diesem Markt die Hoffnung, sich mit ihrem Angebot auf dem Markt langfristig etablieren zu können. „Ich versuche jetzt seit zehn  Jahren, hier Fuß zu fassen“, sagte Joachim Fehlau, der mit einem Stand aus Alpaka-Pullovern und -Schals erstmals dabei ist.

„Wir wollten hier dabei sein, weil es in Mainz so schön ist, die Leute sind so nett, und es ist eine tolle Atmosphäre“, sagte Veronika Eimermacher, die mit ihrem Stand von Ölen, Balsamikos, Likören und Schnäpsen sonst auch auf dem Wochenmarkt vertreten ist. Na, da wollen wir gar nicht widersprechen 😉

23 neue Betreiber = 23 Adventstürchen

Tatsache ist: Durch die Neuen ist das Angebot des Weihnachtsmarktes breiter geworden, und wir sind gespannt, wen und was wir noch alles entdecken. 23 neue Beschicker haben es in diesem Jahr auf den Markt geschafft. 23? Genau! Und natürlich konnten wir der Idee nicht widerstehen – und machen einen Adventskalender daraus. Wir werden Euch also ab dem 1. Dezember jeden Tag einen der neuen Standbetreiber mit seinen Waren genauer vorstellen. Und damit das nicht unfair wird für diejenigen, die später vorgestellt werden, jonglieren wir ein bisschen.

Kulinarische Spaziergänge über den Markt

Eine ganze Reihe der neuen Standbetreiber kommt nämlich aus dem Bereich Essen, und die werden früher auf Mainz& auftauchen. Weil nämlich der Mainzer Weihnachtsmarkt in diesem Jahr  auf der kulinarischen Seite stark zugelegt hat, stellen wir Euch das neue Speisenangebot hier in loser Folge vor. „Kulinarischer Spaziergang auf dem Weihnachtsmarkt“ heißt das dann, die erste Folge könnt Ihr gleich heute hier lesen.

Daneben werden wir immer wieder kleine Geschichten einstreuen – über die Krippe etwa, einer der größten Europas. Unmd wir werden dem Weihnachtsmarkt natürlich gratulieren, schließlich feiert der Markt in diesem Jahr seinen 40. Geburtstag. Wir reden mit den Gründern und ihren Enkeln, also schaut immer mal wieder hier vorbei!

Das Schönste aber am Weihnachtsmarkt ist die Stimmung, und weil ein Bild bekanntlich mehr als tausend Worte sagt, lassen wir Euch jetzt allein – mit unserer Fotogalerie. Viel Spaß beim Staunen und Genießen!

 

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