Das ist ja wirklich ein Schlemmer-Markt in diesem Jahr – so viele Essensangebote gab es noch nie! Mainz& hat sich deshalb umgeschaut, und hat für Euch die Kamera gezückt. Wir können einfach nicht alles probieren… aber das Auge isst ja auch mit 😉 In der ersten Ausgabe dreht es sich um Reibekuchen, Suppenküche, Pfannkuchen und Meenzer Fleischworscht. In den anderen Ausgaben arbeiten wir uns in Richtung Rhein vor – also Markt, Hüttenzauber und Liebfrauenplatz.

Fünfmal Reibekuchen, Kult auf dem Weihnachtsmarkt - Foto: gik
Fünfmal Reibekuchen, Kult auf dem Weihnachtsmarkt – Foto: gik

Reibekuchenstand ist Kult

Knapp 40 Jahre ist Katharina Roscher nun schon mit ihrem Stand auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt vertreten. Ihre Reibekuchen sind Kult, zu den Stammkunden gehören Pfälzer ebenso wie Stewardessen aus Amerika. Frisch und heiß sind die Kartoffelplätzchen, aber eine kleine Warnung müssen wir dann doch aussprechen: Fettig sind sie halt schon, die Reibekuchen, und das macht sie so mächtig, dass man eigentlich schon nach zwei Puffern satt ist.

Als Mainz& nämlich den dritten Puffer verschenken wollte, lösten wir schallendes Gelächter bei der Besuchergruppe nebenan aus: „Genau das haben wir auch gerade gesagt!“ bekamen wir zur Antwort. Der dritte Puffer fand trotzdem noch seinen Esser – und Mainz& war um eine Geschichte reicher. Teilen macht eben glücklich 😉

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Flammkuchen und heiße Mainzer Fleischwurst

Stand Meenzer Fleischwurst auf dem Weihnachtsmarkt - Foto: gik
Stand Meenzer Fleischwurst auf dem Weihnachtsmarkt – Foto: gik

Daneben drängen sich auf dem Höfchen aber in diesem Jahr weitere Essensstände. Neben der Pyramide gibt es in diesem Jahr Flammkuchen von Alfred Stock mit einer breiten Palette von Belägen, einen haben wir mit Lachs gesichtet. Direkt daneben werden wie in jedem Jahr Crèpes und Waffeln gebacken. Schräg gegenüber steht ein neuer Stand von Alessandro Barth, der Mainzer Fleischwurst und Grünkohl verkauft. Eigentlich verrückt, dass es erst jetzt eines der Mainzer Leibgerichte auf dem Mainzer Weihnachtsmarkt gibt: heiße, gekochte Fleischwurst.

Die Besucher schienen sich jedoch noch ein bisschen vorsichtig um den Stand zu drücken, dem halfen dann aber schnell Angebote ab wie: „Wollen Sie mal probieren?“ Wollten Sie. Und wir sind gespannt, wie das ankommt. Außerdem gibt es hier noch Grünkohl mit Mettwurst oder Kassler. Wie das schmeckt, da müssen wir passen. Das ist so überhaupt gar nicht unser Ding…

Pfannkuchen herzhaft von Provencal bis Madras

Auf der anderen Seite der Pyramide gibt es gleich zwei neue Stände: Hier hat Georg Spreuer junior eine Suppenküche aufgebaut und direkt daneben einen Stand mit Eierpfannkuchen und Kaiserschmarrn. Eine Besonderheit hier sind die herzhaften Pfannkuchen, die einfach nur mit Schinken und/oder Käse gefüllt sind – oder mit einer ganzen Reihe von exotischen Dingen.

Tafel Pfannkuchen und Kaiserschmarrn auf dem Weihnachtsmarkt - Foto: gik
Tafel Pfannkuchen und Kaiserschmarrn auf dem Weihnachtsmarkt – Foto: gik

Da gibt es Pfannkuchen Provencal, gefüllt mit Champignons, Zwiebeln, Tomaten und Kräutern. Die Edition  Madras ist mit Hähnchenbruststreifen mit Curry und hausgemachtem Mango-Chutney gefüllt – das klingt unglaublich und lecker! Pfannkuchen à la Sylt sind natürlich mit Shrimps gefüllt, dazu mit frischen Gurken, Mediterran kommt mit frischem Spinat, Schafskäse und Tomatenwürfeln daher.

Preise meist moderat

Das Preisniveau ist übrigens bei allen Essensständen sehr moderat. 3,50 Euro zahlt man für die Reibekuchen, das gleiche kostet eine Fleischwurst mit Brötchen und Gurke. Für die Grünkohl-Gerichte muss man allerdings mit 7,- bis 9,- Euro deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Die gefüllten Pfannkuchen gibt es aber schon für 6,- Euro, eine Portion Kaiserschmarrn kostet zwischen 5,- und 6, Euro. Für einen süßen Pfannkuchen mit Puderzucker muss man aber auch schon 3,80 Euro anlegen, das finden wir doch relativ viel. Dafür gibt’s hier Familienangebote: Ein Kaiserschmarrn plus zwei Pfannkuchen gibt’s für 12,- Euro.

Wunderschöne Suppenküche auf dem Weihnachtsmarkt - Foto: gik
Wunderschöne Suppenküche auf dem Weihnachtsmarkt – Foto: gik

Wunderschöne Suppenküche

Der optische Hingucker am Höfchen ist aber eindeutig die neue Suppenküche von Spreuers. Ein alter Herd thront in der Mitte, und auf dem wird auch richtig gekocht. Hier gibt es täglich wechselnde Suppen, von Kürbissuppe über die Kartoffelsuppe bis hin zum Linseneintopf, jede Portion kostet 4,50 Euro. Große Tafeln verlünden das aktuelle Menü, und eine Vorschau auf morgen wird auch geboten. Heute gibt’s demnach am Suppenstand frische Graupensuppe. Muss man mögen 😉

Fazit&: Das Höfchen ist in diesem Jahr kulinarisch deutlich aufgewertet worden. Gleich fünf Essensstände drängen sich auf engstem Raum, profiteren davon dürfte der Glühweinstand an der Pyramide – um eine feste Grundlage zu bekommen, muss man jetzt nicht mehr weit wandern. Und die Bandbreite ist deutlich gewachsen! Besonders gelungen finden wir die Idee mit der Suppenküche – jetzt kann auch die Kälte kommen!

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