Sind Autokorsos irgendwie aus der Mode gekommen? Man könnte wirklich auf die Idee kommen, denn auch nach dem sensationellen Halbfinal-Sieg der deutschen Mannschaft gegen WM-Gastgeber Brasilien bildeten sich in der Innenstadt keine hupenden Autoschlangen. „Mal zwei Fahrzeuge, mal drei“ hätten ein wenig gehupt, das wär’s dann aber auch schon gewesen, hieß es Dienstagnacht bei der Polizei in Mainz. Autokorso? Och nö…

Autokorso - Fußball-WM - Foto gik
Autokorso? Och nööö… – Foto: gik

Bei der Polizei hatten sie dann aber auch gleich die Erklärung dafür parat: „Es hat geregnet, da hat man sich nicht so aus dem Auto lehnen können“, mutmaßte der diensthabende Polizeichef. Überhaupt verzogen sich die Mainzer zum Spiel in geschlossene Räumlichkeiten, das war auch das beste, was man bei diesem Ekelwetter tun konnte.

Das Public Viewing an der Großen Bleiche – zu. Beim Rheinstrand am Mainzer Ufer – gar nicht erst eine Leinwand aufgebaut. Die Fans hätten sich vorwiegend in die Kneipen verzogen, dazu in KUZs, aber auch da habe sich alles Indoor abgespielt, berichtete die Polizei.

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In die Coface-Arena waren erneut rund 4.900 Besucher gekommen, auch die aber hätten sich zügig nachhause begeben: „Eine Viertelstunde nach dem Spiel war da alles leer.“ Und wer dann auf dem Nachhauseweg ein paar Mal hupte, konnte sich schon als Autokorso fühlen 😉

Wir haben da ja noch eine andere Vermutung: Ihr habt alle schon während des Spiels gefeiert, stimmt’s? Oder es ging Euch wie uns: Vor lauter ungläubigem Staunen war einfach gar keine Zeit zum Jubeln. Ihr wollt das noch einmal nacherleben? Aber gerne: Mainz& präsentiert seine erste Story in Twitter-Screenshots – einfach hier entlang.

 

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