Es gab ja am heutigen Dienstag einiges an Verwirrung in Sachen Osteiner Hof: Die Stadt Mainz hatte nämlich angekündigt, der Osteiner Hof stehe am Freitag allen Bürgern zur Besichtigung offen. Da hatte Mainz& schon vor lauter Vorfreude in die Tasten gehauen – und dann haben wir doch lieber noch mal nachgefragt. Das war gut so: das angekündigte Opening am Freitag ist nämlich gar nicht „open“, will sagen: Am Freitag dürfen erst mal nur geladene Gäste in den Osteiner Hof. Besichtigungen für die Mainzer soll es aber auch geben, wie Mainz& exklusiv erfuhr.

Der Osteiner Hof in Mainz - Foto: gik
Schmuchstück am Schillerplatz: der Osteiner Hof – Foto: gik

Der Osteiner Hof – das ist das alte Adelspalais am Schillerplatz – war 50 Jahre lang in den Händen der Bundeswehr, bevor diese Ende März das Gebäude räumte und zurückgab. Die Stadt Mainz sah sich finanziell außerstande, das renovierungsbedürftige Palais selbst zu übernehmen – und verkaufte den Osteiner Hof an eine Entwicklungsgesellschaft um die Deutsche Wohn- und Anlagengesellschaft Wiesbaden (kurz: Deuwa). Die will den Hof in Wohnungen einerseits und Büroflächen andererseits umwandeln.

Am Freitag hat nun die Deuwa „wichtige“ Menschen der Stadt zu einer Art Pre-Opening eingeladen. Keine Angst, Ihr verpasst da nichts: hauptsächlich Reden und „gegenseitiges Kennenlernen“, steht nach Auskunft der Deuwa auf dem Programm. Die viel bessere Nachricht für alle Mainzer lautet: Es soll künftig regelmäßig Führungen durch den Osteiner Hof geben, und zwar zwei Mal täglich an drei Tagen in der Woche. Auch an Sonntagen soll es eine Führung geben. Start der Führungen soll der 26. Mai sein, erfuhr Mainz& exklusiv. Wir bleiben dran!

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Info& auf Mainz&: Mehr zum Osteiner Hof und seiner Historie findet Ihr hier.

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