–Update– verdächtige Schließfächer–Update– Ist ja nicht wahr: Um 18.20 Uhr hatte Pressesprecher Stefan Heina Mainz& noch ganz entspannt von der Übung im Mainzer Hauptbahnhof erzählt – kurz danach wurde Ernst daraus: Der eigentlich nur zu einer Übung eingesetzte Spürhund schlug auf einmal an, bei zwei Schließfächern im Hauptbahnhof.

Unversehens wurde die Terrorübung zu einer „Lage“, wie die Polizei das nennt. Der Mainzer Hauptbahn wurde nun komplett geräumt und abgesperrt. Um 19.30 Uhr konnte Heina dann allerdings wieder Entwarnung geben: In den Schließfächern seien nur ganz normale technische Geräte gewesen, etwa ein Rasierapparat. Der Hauptbahnhof wurde kurz danach wieder freigegeben. Puh.

Die Bundespolizei hatte seit 13.00 Uhr am Dienstagmittag eine Übung veranstaltet, genauer gesagt eine Terrorübung. Geprobt wurde ein sehr realistisches Szenario: ein Koffer mit einer Bombe explodiert, der Hauptbahnhof muss evakuiert werden, die Fahndung nach den Tätern läuft an. Der Teil zumindest war nur gespielt…

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„Jetzt sind wir gerade mitten in der Fahndung“, hatte Stefan Heina, Pressesprecher der Bundespolizei um kurz nach 18.00 Uhr Mainz& berichtet. Damit stand das Szenario kurz vor der Verlagerung: Irgendwann in der nächsten Stunde werden Polizisten aus Frankfurt melden, die „Täter“ seien gesichtet worden. Das Szenario spielt dann also in Frankfurt weiter, und auch die Städte Trier und Saarbrücken sind eingebunden: „Die Kollegen üben dort Grenzfahndung mit dem Nachbarland“, sagte Heina.

Insgesamt sind bei der Übung so 500 Beamte in drei Bundesländern im Einsatz, davon allein 70 in Mainz und rund 150 in Frankfurt. Großübungen der Bundespolizei gibt es natürlich öfter, das Spannende heute aber war, dass die Übung mitten im Normalbetrieb des Mainzer Hauptbahnhofs stattfand. Der normale Betrieb sei nicht gestört worden, auch weil kein Gleis habe gesperrt werden müssen, versicherte Heina. Die Polizisten liefen zwar in Zivil herum, waren aber mit Armbinden gekennzeichnet.

Zudem hatte die Bundespolizei zahlreiche Achtung-Zettel verteilt und per Lautsprecher-Durchsagen die Reisenden informiert. Mainz& war leider, leider auch verhindert, also geht die Frage an Euch: Habt Ihr was gesehen, erlebt? Dann mailt es Mainz& unter info@mainzund.de!

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