Fitness wird gerade auch für Ältere immer wichtiger, aber den „inneren Schweinehund“ überwinden und einfach loslegen – gar nicht so einfach. „No excuses – Zeit, es anzugehen“ heißt deshalb der Slogan eines besonderen Mainzer Fitnessstudios, das heute seinen 11. Geburtstag feiert: Bei Fit & Fight Mainz setzen sie auf eine Kombination aus funktioneller Fitness, Gesundheit und Kampfsport, das gemeinsame Training wird groß geschrieben – und im Herbst starten neue Kurse für die Generation 70 plus. Am Samstag wird aber erst einmal gefeiert, natürlich gibt es besondere Angebote – für Mainz&-Leser auch noch länger.

Wer ein klassisches Fitnessstudio, vollgestellt mit vielen Trainingsgeräten erwartet, wird sich hier erst einmal wundern: Der große Trainingsraum scheint auf den ersten Blick weitgehend leer zu sein, die Trainingsfläche ist mit schwarzen Matten ausgelegt, im hinteren Bereich warten Metall-Konstruktionen, die Racks. „Functional Fitness“ heißt das Zauberwort: Im Gegensatz zum konventionellem Gerätetraining, zielt funktionales Training auf die ganzheitliche Stärkung des gesamten Körpers, des ganzen Muskelapparats ab. Das Ziel: Beweglichkeit, Kraft und Körperhaltung gleichermaßen zu trainieren.
„Wir haben hier über 430 Quadratmeter Fläche für Functional Fitness“, erklärt Alex Nieland, Gründer und Chef von Fit & Fight. Das Prinzip: Den Trainierenden steht erst einmal viel freie Fläche zur Verfügung, auf der auch Kurse und gemeinschaftliches Training stattfinden. Das Equipment wie Kugelhanteln, Bälle oder anderes Zubehör ist an der Seite gelagert, jeder nimmt sich individuell, was er für sein Training braucht. „Durch dieses modulare Training kannst Du viel mehr machen, als im klassischen Gerätegym“, erklärt Alex – statt Maschinen für einen Muskel geht es hier um Training für den ganzen Körper.
800 qm Trainingsfläche, kleine Kurse, individuelle Betreuung
Vor elf Jahren gründete Alex das Fit & Fight, der 41-Jährige ist studierter Sportwissenschaftler, studierte zunächst auf Lehramt, merkte dann aber: „Lehrer ist nicht so meines.“ Andere Menschen zum Sport und zum Trainieren zu motivieren aber schon: Seit 26 Jahren ist Alex Fitnesstrainer, und man merkt: Er brennt für den Sport. 2004 eröffnete er „Fit & Fight“ in Mainz-Gonsenheim, damals mit 220 Quadratmetern, 2023 zog das Studio in die Räume des ehemaligen Fliesen Bott nach Mainz-Weisenau um.

1.200 Quadratmeter stehen hier zur Verfügung, davon über 800 Quadratmeter Trainingsfläche, und natürlich getrennte Duschen und Umkleiden für Männer und Frauen. Direkt am Eingang wartet ein moderner, 104 Quadratmeter großer Kursraum, der Hauptraum aber ist eine große, schwarze Fläche mit einem speziellen Crossfloor-Boden mit Federung. „Wir können hier unten zwei große Kurse oder drei kleine Kurse gleichzeitig bespielen“, erklärt Alex – wobei „groß“ relativ ist: Bei Fit & Fight bedeutet das Teilnehmerzahlen von 10-12 Personen, oft aber sind die Kurse kleiner – und das trotz mittlerweile 1.400 Mitgliedern.
Durch die kleinen Teilnehmerzahlen seien die Kurse auch richtig effektiv, die Trainer könnten jeden einzelnen beraten, sagt Joshua: „Das ist echt cool.“ Callisthenics oder Mobility nutzt er, auf dem Kursplan stehen aber auch Bodystyling, Pilates, Rückenfit oder Yoga. Die „Mutti fit“-Kurse richten sich besonders an Mütter mit Rückbildungstraining und Beckenbodenaktivierung. „Bei uns finden die Kurse statt, auch wenn nur ein Teilnehmer da ist“, betont Alex – familiäres Miteinander und individuelle Betreuung werden hier groß geschrieben. Man versteht sich als eine Community, die sich gegenseitig unterstützt.

Historie: Functional Fitness und Kampfsport mit intensiven Workouts
Überhaupt ist „Fit & Fight“ kein klassisches Fitnessstudio: „Unsere Historie ist nicht nur Fitness, sondern auch Kampfsport“, erklärt Alex, gerade Fitnessboxen sei ein großartiges Workout. „Auch mit 45 plus kannst Du noch Boxen erlernen“, sagt Alex. Für den Kampfsportbereich steht ein eigener Trainingsbereich zur Verfügung, hier hängen auch mehrere Boxsäcke. Manche Kurse gehen gar in Richtung „Military Training“, Alex selbst ist Reserveoffizier der Bundeswehr. Die herausfordernde Trainings, die Technik-Skills mit einem intensiven Workout kombinieren, seien „strukturierter, und es ist mehr Zug dahinter“, sagt Alex.

Eine Spezialität ist zudem das Hyrox-Training, das Workout gilt als neuer Trendsport. Hyrox ist ein Indoor-Wettbewerb aus Kraft, Schnelligkeit und Laufstärke, bei dem die Teilnehmer etwa einen Schlitten mit Gewichten über eine bestimmte Distanz schieben müssen oder Ausfallschritte mit Sandsäcken machen. Für das Training gibt es ein 20 Meter langes, zwei Meter breites Greenfield: Hier werden Geh- oder Laufübungen gemacht, oder der „Sled Push“ trainiert. Zwischen den Stationen wird jeweils ein 1.000-Meter-Lauf absolviert, bei Fit & Fight stünden zwei Outdoor-Trainingsmöglichkeiten zur Verfügung, erklärt Alex: „Einmal vor dem Haus und einmal um das Haus herum.“
Vor dem Haus – das ist auf den ersten Blick vor allem ein Parkplatz, 20 Stellplätze gibt es hier, weitere hinten im Hof, Parken ist hier im kleinen Weisenauer Gewerbepark kein Problem. Doch die Hofflächen dienen auch dem Start für Laufrunden und Sprinttrainings. „Wir machen viel klassisches Gewichtheber-Training, auch Olympisches Gewichtheben“, sagt Alex. Auch einzelne Ruder-, Fahrrad- und Ski-Ergometer stehen zur Verfügung, an den Racks kann man klassische Kraftgrundübungen wie Bankdrücken machen,
Individuelles Training, Leistung & Kampfsport
„Du kannst hier selbst trainieren, Du kannst zu einem der Kurse gehen, es gibt auch Trainingsgruppen, die gemeinsam trainieren“, sagt Alex. Absolutes Minimum sei, dass immer wenigstens ein Trainer anwesend sei, der mit Rat und Tat unterstütze. 25 Mitarbeiter hat das Gym, die hauptberuflichen Trainer hätten alle entweder eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Sportstudium, betont Alex. „Unsere Trainer trainieren hier auch selbst“, betont Alex, „das unterscheidet uns von vielen anderen Fitnessstudios.“
Tatsächlich spürt man: Hier geht es um Ziele, aber auch um Leistung – „It won’t be easy“ lautet einer der Slogans. Viele Polizisten oder Feuerwehrleute kämen zum Training, sagt Alex, das Studio wirbt mit herausfordernden Workouts, bei denen jeder so weit geht, wie er kann. Das Ziel: Ganzkörperfitness, und das für Jung und Alt, auch für Kinder werden Kampfsportkurse angeboten. „Kampfsport hilft Kindern, selbstbewusst sowie diszipliniert aufzutreten, und sich dadurch nicht in eine Opferrolle drängen zu lassen“, sagt Alex. Es geht um Spaß an der Bewegung, aber auch um Techniken verschiedener Kampfsportarten – und darum, ein Gefühl für den eigenen Körper zu entwickeln.
Neu: Kurse für 50plus und Fitness für Senioren um die 70 Jahre
Immer wichtiger werden aber auch hier ältere Zielgruppen: „50 und fit“ richtet sich speziell an Menschen um die 50 Jahre, im Vordergrund stehen steht hier in erster Linie eine gesundheitsorientierte Kräftigung des Muskelgewebes und damit eine präventive Behandlung von Bewegungsstörungen im Vordergrund. Koordinationstraining und Ausdauer runden diese Angebote ab.

Neu werden zudem ab September spezielle Kurse für „70 und fit“ angeboten, sie richten sich „an eine Klientel mit deutlich älterem Lebensalter, die einfach mehr Einschränkungen haben“, sagt Alex. Viele ältere Menschen seien fast schon verängstigt und trauten sich nicht mehr recht an Sport heran, „man hört immer: Ich bin zu alt dafür, das ist nichts mehr, oder ‚ich hab Rücken'““, sagt Alex, und betont: „Ja, gerade wenn Du Rücken hast, solltest Du was machen.
Die Kurse für die Älteren seien gesundheitsorientiert und für Beginner geeignet. „Mit zunehmendem Alter ist es unglaublich wichtig, dass Du nicht nur dein Herz-Kreislauf-System trainierst, sondern dass Du auch Deine Muskulatur erhältst“, sagt Alex. Mit einem zielgerichteten Krafttraining arbeite man auch „ganz stark gegen Osteoporose, das hat auch ganz viele andere positive Nebeneffekte auf deinen Alltag“, verspricht er. Den Alterungsprozess so gut es geht aufzuhalten, das Herz-Kreislauf-System zu stärken und die Muskulatur erhalten oder auch noch auszubauen, auch das gehe im Alter noch.
Info& auf Mainz&: Das Studio „Fit & Fight“ findet Ihr in der Weberstraße 2-4 in Mainz-Weisenau, alle Infos und Kurspläne gibt es hier im Internet. Am Samstag, den 30. August wird das 11. Jubiläum groß gefeiert: Ab 14.00 Uhr gibt es exklusive Einblicke hinter die Kulissen und ganz viele Schnupperkurse, ab 20.00 Uhr startet die Party. Das genaue Kursprogramm zum Jubiläum findet Ihr hier.
Kosten&: Was kostet nun die Mitgliedschaft bei Fit & Fight? Es gibt eine ganze Reihe verschiedener Abomodelle, die zwischen 79,- Euro und 129,- Euro im Monat kosten, damit kann man entweder freies Training bestreiten, nur Kurse besuchen oder alle Angebote nutzen. Praktisch sind die Zehnerkarten für 229,- Euro, es gibt aber auch verschiedene Ermäßigungen für Azubis, Studierende, Kinder, Einsatzkräfte und Senioren.
Zum Jubiläum gibt es einmalig statt einer Zehner- eine Zwanzigerkarte für 229,- Euro, dazu kommt eigentlich eine Anmeldegebühr von 59,50 Euro – die fällt aber im Zuge des Jubiläums weg: Wer am 30. August zum Jubiläum kommt, spart sich die Anmeldegebühr. Und, exklusiv für Mainz&-Leser: Dieses Angebot gilt auch noch am Sonntag, den 31. August 2025!
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