Wow, war das eine Party! Locker 8.000 Menschen auf dem Festivalgelände im Zollhafen innen, noch einmal Hunderte draußen vor dem Zaun – das Konzert der Fantastischen Vier am Freitagabend auf der Nordmole war ein echtes Happening. Bei tropischen Temperaturen war toute Mainz unterwegs, entspannt, locker und fröhlich. 105 Minuten lang rockten Deutschlands berühmtesten Hip Hopper die Nordmole, und waren schwer beeindruckt von der Mainzer Atmosphäre. Das Konzert selbst: toll, aber nicht restlos abgehend. War wohl einfach zu heiß…

Fanta - Bühne mit Booten auf Rhein schön nah
Was für ein perfekter Sommerabend! – Foto: gik

Manche Besucher hatten schon seit halb sieben am frühen Abend auf dem glühend heißen Asphalt des Zollhafens ausgeharrt. Andere suchten sich kühlere Plätze: Dutzende von Booten bevölkerten den Rhein vor dem Hafen, gehütet von einem Polizeiboot, das hin und wieder Ausreißer zurück in den Pulk scheuchte, wenn sie zu weit in die Wassserrinne gerieten. Auch auf der Eisenbahnbrücke hatten sich Dutzende Schaulustige gemütlich nierdergelassen. Es galt, bloß ein laues Lüftchen zu erhaschen.

Fanta 4 - Zaunparty
Entspannte Zaunparty mit viieeelen Gästen – Foto: gik

Und dieses Mal war auch vor dem Zaun Happening angesagt: Entspannt lungerten Hunderte auf der Zufahrtsstraße und entlang des Zauns, und dieses Mal waren die Ordner ausgesucht höflich, wenn sie Gäste doch einmal aus Sicherheitsgründen von einer Stelle vertreiben mussten. „Vielen Dank, schönen Abend noch“, wünschte ein Sicherheitsmann doch glatt – wie nett!

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Von der rüden Stimmung beim Mark Knopfler-Konzert vor zwei Wochen keine Spur mehr. Gut so! So entfaltete sich wieder echtes Summer in Mainz-Feeling. Leider wear der Bierstand vor der Tür schon wieder geschlossen, die Lücke füllten der Biergarten Planke Nord – und der Kiosk-Schorsch, der tapfer Pommes um Pommes aus seiner Küche raushaute. 4,20 Euro für eine Bratwurst mit Brötchen und eine Flasche Bier, da gab’s nix zu meckern.

Fanta 4 - By night in red
Party in red – Foto: gik

Anders offenbar noch immer das Catering im Gelände: „4 Bier nach 40 (!!!) Minuten für 18 Euro + 8 Euro Pfand“, schrieb empört ein Journalistenkollege auf Twitter. Ewig lange Schlangen an den Biertheken, keine Verbesserung zum ersten Konzert, berichteten weitere Konzertbesucher. Geht gar nicht. Vor allem: Hätte man wissen können, dass es einen Ansturm gibt… Gut dass die Veranstalter Wasserstellen eingerichtet hatten und die Gäste kostenlos mit Wasser versorgten.

Das Konzert selbst: Ein Traum. Mit „Danke sagen“ ging’s los, noch etwas verhalten ging’s weiter. Aber dann: Krieger. MFG – mit freundlichen Grüßen. Tag am Meer. Und schließlich: Die Da, das Lied mit dem alles anfing bei den Fantastischen Vier. Und schließlich zum Höhepunkt und Schluss: Troy. Großartig. Dazu den wirklich gigantischen Sound der Megabühne und eine fantastische Lightshow – das ging ab! Schwamm drüber, dass das Konzert ein bisschen verhalten wirkte, wahrscheinlich war die Hitze Schuld.

Fazit: Ein wunderbarer Sommerabend auf der Nordmole in Mainz. Und demnächst ein neuer Caterer 😉

Und wie immer die Mainz&-Slideshow zum Genießen!
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1 KOMMENTAR

  1. Probleme am Bierstand können wir bestätigen. lange Schlange, zu wenig Zapfstellen, also langes Warten. Haben uns dann gar nicht erst angestellt. Besser lief’s am Weinstand: dort wurde aufgeteilt zwischen Wein und Weinschorle. Netterweise wurden bei der Schorleausgabe auch ganze Wasserflaschen verkauft. So waren wir dann versorgt. Essen haben wir gar nicht erst getestet – wegen der Probleme beim vorherigen Konzert vorichtshalber daheim gegessen, Außerdem hat man bei der Hitz eh kaum Hunger.

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