Am Dienstag öffnet der traditionelle Sternschnuppenmarkt in Wiesbaden, und der große Weihnachtsmarkt der hessischen Landeshauptstadt kommt trotz Energiekrise mit viel Festbeleuchtung daher: Leuchtende Lilien, ein Weihnachtsbaum mit 30.000 Lichtern und ein 45 Meter hohes Riesenrad fahren die Wiesbadener auf. Die Vorfreude sei groß, heißt es ganz ungeniert aus Wiesbaden: So verzichtet die Kurstadt auf die Eislaufbahn und hat die Innenstadt-Beleuchtung um die Hälfte reduziert.

Der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt öffnet am Dienstag seine Tore - Beleuchtung und Baum inklusive. - Foto: gik
Der Wiesbadener Sternschnuppenmarkt öffnet am Dienstag seine Tore – Beleuchtung und Baum inklusive. – Foto: gik

Die dunkle Jahreszeit ist mit Macht herangebrochen, am Wochenende fielen gar die ersten Schneeflocken – ganz klar: Es ist Zeit für die Weihnachtsmärkte. Am kommenden Dienstag macht der Weihnachtsmarkt in Wiesbaden den Auftakt: Um 18.00 Uhr wird der große Sternschnuppenmarkt vor dem Rathaus eröffnet. Bis einschließlich Freitag, den 23. Dezember, wird der Markt mit mit seinem weihnachtlichen Angebot und der
glanzvollen Dekoration die Vorweihnachtszeit erleuchten.

„Die Vorfreude auf den Sternschnuppenmarkt ist bei den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern sowie den vielen treuen auswärtigen Gästen groß“, sagten Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende (SPD) und die neue Wirtschaftsdezernentin Christiane Hinninger (Grüne): „Wir sind glücklich, dass der Markt ohne pandemiebedingten Auflagen gefeiert werden kann.“ Im dritten Winter der Corona-Pandemie finden die Weihnachtsmärkte trotz anhaltender Ansteckungsgefahr ohne Auflagen statt, das gilt für Wiesbaden wie für Mainz.

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In Wiesbaden locken ab Dienstag also wieder mehr als achtzig Stände in gewohnt gedrängter Form. Geboten werde eine Fülle an Weihnachtsaccessoires und Geschenkartikeln, Keramikkunst, Schmuck, Lederwaren und Bekleidung bis hin zu Holzfiguren und Christbaumdekoration, heißt es im Vorfeld. An 22 Ständen findet sich das kulinarische Angebot, neu ist dabei ein Imbiss-Stand mit Flammlachs. Weitere Neuerungen: Stände mit Bernsteinschmuck, Essige und Kleidung aus Kaschmir.

21 große, 38 kleine Lilien erleuchten Wiesbaden

Das Markenzeichen des Wiesbadener Weihnachtsmarktes sind die erleuchteten "Lilien". - Foto: gik
Das Markenzeichen des Wiesbadener Weihnachtsmarktes sind die erleuchteten „Lilien“. – Foto: gik

Gewohnt weihnachtliche Glanzpunkte setzen hingegen das historische Pferdekarussell vor dem Rathaus sowie die Weihnachtskrippe, direkt daneben steht der mehr als 26 Meter hohe Weihnachtsbaum der hessischen Landeshauptstadt – geschmückt mit rund 30.000 LEDs und wiederverwendbaren Schleifen. Die LEDs seien umweltfreundlich, das gelte auch für die übrige Weihnachtsbeleuchtung, betont die Stadt: Wiesbaden leistet sich immerhin 21 große beleuchtete „Lilien“ auf dem Markt sowie weitere 38 kleinere Lilien in der Fußgängerzone, dazu vier illuminierte Tore mit Leuchtschrift an den Markteingängen.

Auch für die kleineren Lilien würden aber energiesparende LEDs genutzt, und das schon seit mehreren Jahren, betont man in Wiesbaden. Dazu sei die Innenstadt-Beleuchtung in der Anzahl der Elemente sowie in der Leuchtdauer um die Hälfte reduziert worden: So werden die Lilien in der Innenstadt nur am Nachmittag und in den früheren Abendstunden von 16.00 Uhr bis 20.15 Uhr leuchten. „Damit kommt die Landeshauptstadt der Empfehlung des Deutschen Städtetags und des Präsidiums des Hessischen Städtetages zu
Energiesparmaßnahmen für hessische Städte nach“, betonte man in Wiesbaden.

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Das gilt auch für den größten Verzicht in diesem Jahr: Die ESWE-Eiszeit, lange Jahre fester Bestandteil des vorweihnachtlichen Angebots in Wiesbaden, findet in diesem Jahr aufgrund des Energiesparplans nicht statt. Die Schlittschuhbahn im Rahmen des Kindersternschnuppenmarktes besteht in diesem Jahr hingegen aus einer Kunststofffläche:  Dadurch werde „keine Eisschicht erzeugt, die während der Kühlung und Aufbereitung Energie verbraucht“, betont die Stadt. So könne das Angebot zum Schlittschuhlaufen für Kinder, Schulklassen und Eissportvereine aufrechterhalten werden.

Die Lilien erleuchten auch dieses Wiesbaden - allerdings kürzer als sonst. - Foto: gik
Die Lilien erleuchten auch dieses Wiesbaden – allerdings kürzer als sonst. – Foto: gik

Ein glanzvolles Highlight lässt man sich aber nicht nehmen: Ein 45 Meter hohe Riesenrad wird das weihnachtliches Treiben auf dem Mauritiusplatz dominieren, zu dem bis zum 8. Januar 2023 auch die beliebte Winterstubb mit ihrem Angebot an Speisen und Getränken gehört. Die beliebte Glühweintasse des Sternschnuppenmarktes zeigt in diesem Jahr das Motiv der Ringkirche, und ist zum Preis von zwei Euro an allen Ausschank-Ständen
des Sternschnuppen Marktes zu haben.

Kinder-Sternschnuppenmarkt auf dem Luisenplatz

Der Kinder-Sternschnuppenmarkt hatte seine Premiere erstmals im Winter 2021/22, nun öffnet auch er wieder, und zwar gleich bis zum 8. Januar 2023. Ort: der Luisenplatz. Dort warten laut Stadt Wiesbaden „eine eindrucksvolle Lichtinszenierung, eine Kindereisenbahn, ein Karussell, eine Kunststoff-Schlittschuhbahn, eine Backstube und Stände mit Gastronomie und Kunsthandwerk auf die kleinen Gäste.“

Im Gegensatz zu Mainz gibt es in Wiesbaden zudem diverse Musik-Auftritte, unter anderem mit irischen, französischen und amerikanischen Songs. Das ganze Programm könnt Ihr hier bei der Stadt Wiesbaden im Internet nachschauen. Die Wiesbadener ESWER Verkehr bietet zudem wieder ein Veranstaltungsticket für 4,60 Euro für den Nahverkehr zum Sternschnuppenmarkt an, alle Infos dazu hier im Internet.

Info& auf Mainz&: Der 20. Wiesbadener Sternschnuppenmarkt öffnet am Dienstag, den 22. Dezember 2022 seine Türchen und bleibt bis einschließlich 23. Dezember geöffnet.

Die Öffnungszeiten:

  • Montag bis Donnerstag von 10.30 bis 21.00 Uhr
  • Freitag und Samstag von 10.30 bis 21.30 Uhr
  • Sonntag von 12.00 bis 21.00 Uhr
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