Das war ja heftig am Samstagnachmittag! Ab etwa Viertel nach zwei ging es runter, Regen, Hagel, Sturmböen – die Folge: 70 Einsätze für die Polizei, ein See auf der Saarstraße – und ein reißender Bach auf der Wassergass‘ in Weisenau. Wir hatten Euch das mit der Saarstraße ja schon auf der Mainz&-Facebookseite erzählt, aber hier nun noch einmal die offizielle Statistik samt Bildern.

See auf der Saarstraße Juni 2015 - Foto Polizei Mainz
See auf der Saarstraße – Foto: Polizei Mainz

Denn die sind sehenswert: Auf der Saarstraße stand nämlich kruzzeitig auf Höhe des Arbeitsamtes ein 40 Zentimeter tiefer See aus Wasser und Schlamm.

Der Starkregen hatte nämlich Schlamm und Sand von der Baustelle der Mainzelbahn oben an der Uni die Straße hinunter gespült, die Folge war die Überschwemmung auf den stadteinwärts führenden Spuren. Das Wasser suchte sich auch noch den Weg in den Keller und das Erdgeschoss der Arbeitsagentur, als es abgeflossen war, bliebe eine etwa 20 bis 25 Zentimeter hohe Schlamm- und Geröllschicht zurück.

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Das Technische Hilfwerk rückte an und dem Schlamm mit Schaufeln und einem speziellen Radlader zu Leibe. Da gab’s wirklich eine Menge wegzuschippen… Die Saarstraße war deshalb zwischen halb drei und locker 20.00 Uhr in Richtung Innenstadt gesperrt.

THW räumt auf Saarstraße auf - Foto gik
Aufräumen auf der Saarstraße, Dank Technischem Hilfswerk – Foto: gik

Insgesamt bescherte das Gewitter der Feurerwehr rund 70 Notrufe im gesamten Stadtgebiet. Meist handelte es sich um vollgelaufene Keller, abgebrochene Äste und von den Wassermassen herausgedrückte Gullydeckel. Umgewehte Bauzäune und geflutete Straßen waren auch dabei. Dazu wurde von der Feuerwehr an der Goetheunterführung eine bewußtlose Person aufgefunden und bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Näheres dazu wissen wir leider nicht.

Dafür haben wir auf Facebook ein unglaubliches Video von Veronique Tresse gefunden, in dem die Wassergass‘ in Weisenau ihrem Namen alle Ehre macht… Offenbar stürzte nach dem Unwetter das Wasser die Wassergass‘ hinunter 😉 Seht Ihr auf dieser Facebook-Seite.

1 KOMMENTAR

  1. Die Uhr des Doms blieb um 14:10 Uhr stehen, die Marktbeschicker mussten ihr Hab und Gut festhalten bis sie später alles nass einpacken mussten. Es war wie ein Spuk…

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