Viele Anwohner in Bretzenheim, Zahlbach sowie in der Mainzer Innenstadt werden sich in der Nacht zu Freitag gewundert haben: Vor ihren Haustüren war lautes Dröhnen zu hören, dazu flackerte gelbes Licht eines Einsatzfahrzeuges, das nur im Schneckentempo voran kam. Des Rätsels Lösung: Ein nächtlicher Reinigungseinsatz durch ein Spezialfahrzeug. Das hatte den Auftrag, eine Ölspur zu beseitigen – nur zog sich die kilometerlang durch Mainz.

Die Internetzeitung Mainz& wurde durch den Einsatz im Vorbeifahren aufmerksam: In der Albert-Stohr-Straße bewegte sich ein Einsatzfahrzeug mit flackendem gelben Einsatzlicht und heller Beleuchtung in Zeitlupentempo den Berg hinunter, ein freundlicher Einsatzhelfer verriet, was los war: „Wir beseitigen eine Ölspur“, sagte der junge Mann – und das werde dauern.
Alarmiert worden war das Spezialeinsatzfahrzeug von der Mainzer Feuerwehr, die gab die Entfernung der Ölspur in Auftrag – das Dumme dabei: Der Besitzer des Verursacherfahrzeugs sei kilometerlang durch Mainz gefahren, in seinen Stellplatz nach Hause und erneut losgefahren, berichtete der Mitarbeiter: „Wir sind jetzt schon bei sechs Kilometern Länge, und wir müssen noch bis in die Zwerchallee…“
Ölspur quer durch Mainz wohl bis zu 10 Kilometer lang
Das Spezialreinigungsfahrzeug nutzt dabei ein Nassverfahren und musste zwischendurch nachtanken, dazu kommt der Truck nur Zentimeterweise voran – das Ergebnis: Bonnen zwei Stunden war das Fahrzeug von der Albert-Stohr-Straße gerade einmal bis in die Untere Zahlbacher Straße, Höhe Grundschule gekommen. Viele Anwohner dürften also in der Nacht die Arbeiten mitbekommen haben – durch das gelbe Einsatzlicht oder auch durch ein dumpfes Dröhnen.
Weitere Hintergründe waren in der Nacht zunächst nicht zu erfahren – wir fragen aber am Freitag noch mal nach.
Info& auf Mainz&: Informationen zu den Einsätzen der Mainzer Feuerwehr findet Ihr neuerdings in den Social Media-Kanälen der Feuerwehr Mainz, mehr dazu lest Ihr hier auf Mainz&.






