Je mehr das Coronavirus um sich greift, umso größer wird die Verunsicherung: Habe ich mich infiziert? Wie erkenne ich die Krankheit? Wie lange halten sich Viren auf Oberflächen? Wie wird die Krankheit überhaupt übertragen? Und das wichtigste von allem: Wie kann ich mich schützen? Weil es da draußen durchaus Verwirrungen zu dem Thema gibt, kommt hier unser Mainz&-FAQ: Was wissen wir über das Coronavirus? Wir stützen uns dabei auf seriöse, wissenschaftliche Quellen, allen voran das Robert-Koch-Institut, aber auch Aussagen führender Virologen dieser Republik. Passt auf Euch auf!

Warnweste mit selbst gemachter Aufschrift: Abstand halten! - Foto & Idee:  Stefan Thiele
Warnweste mit selbst gemachter Aufschrift: Abstand halten! – Foto & Idee: Stefan Thiele

Das Coronavirus wurde lange verharmlost und angesehen als: „Betrifft ja nur die Alten und Risikogruppen. Ist weniger schlimm als eine Grippe. Für die Jungen ist es ja nicht schlimm.“ Und so weiter. All diese Aussagen sind nach neuesten Erkenntnissen falsch. Die Virologen lernen täglich dazu, immer neue Erkenntnisse und Forschungen zeigen: Das Coronavirus ist ein wirklich gefährliches Virus, das sich derzeit in einer weltweiten pandemischen Ausbreitung rund um den Globus verbreitet – und das unstoppbar, unbehandelbar und damit tödlich. Hier ist warum:

Das Coronavirus: neu und deshalb gefährlich

Das Coronavirus gehört stammt aus der Viren-Familie der SARS-Viren, die bis zum Ausbruch der ersten SARS-Pandemie im Jahr 2003 als für den Menschen unbedenklich gab. Auch die SARS-Pandemie ging von China aus: Ab Ende November 2002 kam es in einer südchinesischen Provinz zum gehäuften Auftreten von atypischen Pneumonien mit oftmals tödlichem Verlauf. Das neue „Schwere Akute Atemwegssyndrom“ SARS breitete sich sehr schnell von Südchina nach Vietnam und Hongkong aus, bis es im Februar 2003 von der Weltöffentlichkeit wahrgenommen wurde. Ab Februar 2003 kam es zu einer raschen weltweiten Ausbreitung der Erkrankung, die bis Juli 2003 anhielt. Weltweit erkrankten mehr als 8.000 Personen in rund 30 Ländern auf 6 Kontinenten, 744 der Erkrankten starben. In Deutschland erkrankten nur neu Menschen an SARS, keiner starb.

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Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 - Foto via Wikipedia von CDC Alissa Eckert
Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 – Foto via Wikipedia von CDC Alissa Eckert

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 gehört zur selben Virenfamilie, es sprang vermutlich auf einem Tiermarkt im chinesischen Wuhan von einem Wildtier auf Menschen über, genau geklärt ist das nicht. Ab Mitte Dezember 2019 verbreitete sich das Virus zunächst unerkannt in Wuhan, China meldete erst am 31. Dezember 2019 den Ausbruch einer neuartigen Lungenkrankheit in epidemischer Form.

SARS-CoV-2 hat völlig andere Eigenschaften als bisher bekannte Viren: Es ist ungleich aggressiver, breitet sich wesentlich schneller aus und es ist tödlicher (mehr dazu unten). Für den Menschen ist es ein völlig neues Virus: Kein menschlicher Organismus (nach dem was wir wissen) kam bisher damit in Berührung, deshalb hat auch niemand Abwehrkräfte gegen das Virus. Das ist entscheidend: Damit erkrankt praktische sofort, wer damit in Berührung kommt. Das muss keine schwere Erkrankung sein, aber es ist eine Erkrankung – und man trägt sie weiter tragen. Das macht das Coronavirus so gefährlich.

Medikamente, Impfstoff, Behandlung

Pflegekräfte warnen derzeit eindringlich: Bleibt zuhause, damit wir die Stellung halten können. - Foto: via Twitter
Pflegekräfte warnen derzeit eindringlich: Bleibt zuhause, damit wir die Stellung halten können. – Foto: via Twitter

Da das Coronavirus komplett neu ist, gibt es dagegen: nichts. Es gibt keine Medikamente, keinen Impfstoff und keine erprobte Behandlungsmethode. Die Ärzte können derzeit lediglich die Symptome behandeln, dazu nutzen sie fiebersenkende Mittel und Mittel zur Behandlungen von Lungenkrankheiten. Antibiotika helfen gegen Viren nicht, auch nicht gegen SARS-CoV-2. Patienten mit schweren Fällen müssen in der Regel beatmet werden, weil ihre Lungen nicht genug Sauerstoff bekommen.

Gleich mehrer Firmen weltweit forschen mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus, gerade wurde in den USA eine erste Patientin mit einem neu entwickelten Impfstoff infiziert. Das Problem: ein sicherer Impfstoff muss diverse Probenschritte durchlaufen, Forscher rechnen deshalb mit einem Impfstoff erst im Frühjahr 2021 – und selbst das wäre eine absolut rekordverdächtige Entwicklung. Mit sehr viel Glück kann es einen Impfstoff erste Ende 2020 geben – früher aber auf keinen Fall.

Welche Krankheit löst das Coronavirus aus? Wie erkenne ich Covid-19?

Das Coronavirus löst die Lungenkrankheit Covid-19 aus. Covid-19 erkennt man nach bisherigen Erkenntnissen an diesen Symptomen:

  • plötzliches Fieber von 38 Grad und mehr
  • trockener, rauer Husten ohne Schleim
  • Halsschmerzen
  • Abgeschlagenheit, Schlappheit
  • Schmerzen in der Lunge und in der Brust
  • Atemnot

Betroffene klagen über plötzlich einsetzenden Husten und Schlappheit, anders als bei der regulären Grippe fühlen sich viele aber nicht vollkommen geschwächt, sondern einfach nur schlapp. Heftiges Nasenputzen oder eine Schleimentwicklung in den Nebenhöhlen gehören ausdrücklich NICHT zu den Symptomen von Covid-19, ein guter Hinweis, um den Unterschied zu erkennen. In seltenen Fällen kann bei Covid-19 auch Durchfall auftauchen, manche Patienten klagen über plötzliche Kopfschmerzen. Das Fieber steigt auf über 38 Grad, die meisten Patienten spüren Schmerzen in der Brust oder berichten: „Die Lunge pfeift.“ Atemnot ist ein weiteres wichtiges Symptom, der Sauerstoffgehalt in der Lunge sinkt dann zunehmend, in schweren Fällen auf unter 94 Prozent. In den richtig schweren Fällen müssen die Patienten beatmet werden, Covid-19 wird dann von einer schweren Lungenentzündung mit hohem Fieber und stark angeschlagener Lunge begleitet.

Wie schwer verläuft Covid-19?

Nach den bisherigen Erkenntnissen verlaufen 80 Prozent der Erkrankungen mit Covid-19 milde bis moderat – die oben genannten Symptome hat man aber trotzdem. Bei den sehr leichten Fällen kann man offenbar an Covid-19 erkranken, ohne es genau zu erkennen – besonders bei Kindern soll das der Fall sein. Auch wer leichte Symptome hat, kann die Krankheit aber weiter verbreiten (siehe unten). Nach Angaben des RKI verkaufen 20 Prozent der Fälle schwer: 14 Prozent der Fälle in China verliefen danach „schwer“, also mit Atemnot, Sauerstoffsättigung unter 94%, oder Lungeninfiltraten in mehr als der Hälfte der Lunge, diese Fälle verliefen aber nicht lebensbedrohlich. In 6 Prozent der Fälle war der klinische Verlauf aber kritisch bis lebensbedrohlich – das heißt mit Lungenversagen, septischem Schock oder multiplem Organversagen. Diese sechs Prozent sind die potenziell tödlichen Fälle.

Sterberate bei Covid-19

Notärzte bringen eine  Patienten in eine Klinik. - Foto: Universitätsmedizin Mainz
Notärzte bringen eine Patienten in eine Klinik. – Foto: Universitätsmedizin Mainz

Die Zahlen über die Sterberate bei Covid-19 sind unterschiedlich und schwanken je nach Land durchaus erheblich. Sie beruhen zudem auf Rechnungen, die auf der Grundlage der gemeldeten Fälle erstellt werden. Experten gehen davon aus, dass es viele unentdeckte Coronavirus-Infektionen gibt, das beeinflusst die Todesrate stark: Gibt es viele unentdeckte Infektionen, sinkt im Verhältnis die Todesrate. Allerdings dürfte es auch viele Todesfälle geben, bei denen das Coronavirus nicht als Todensursache identifiziert wurde.

Die Sterberate in China lag zu Beginn bei 3,5 Prozent, später bei 7,7 Prozent, eine aktuelle Studie schätzt einen Fall-Verstorbenen-Anteil von 5 Prozent in der Provinz Hubei und 0,8 Prozent für China. In Italien gibt es derzeit aber eine sehr hohe Todesrate von 6 bis 7 Prozent. In jedem Fall ist die Todesrate von Covid-19 bis zu zehn Mal höher als bei der herkömmlichen Grippe.

Wer erkrankt, wer sind die Risikogruppen?

Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt inzwischen als Risikogruppe alle „älteren Personen mit stetig steigendem Risiko für einen schweren Verlauf ab etwa 50–60 Jahren“ an, dazu Raucher und Personen mit Vorerkrankungen. Das Spektrum der Vorerkrankungen reicht von Asthma und chronischer Bronchitis über Herzleiden, Vorerkrankungen von Leber, Niere oder Krebs, Diabetiker sowie alle Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Besonders Menschen mit Lungenerkrankungen sind natürlich stark gefährdet.

Das Prinzip des #flattenthecurve, also des Zeit Gewinnens gegen die Pandemie. - Screenshot: gik
Das Prinzip des #flattenthecurve, also des Zeit Gewinnens gegen die Pandemie. – Screenshot: gik

Nach Angaben des RKI lag bisher das Durchschnittsalter der Erkrankten bei 51 Jahren, rund 78 Prozent der Fälle sind zwischen 30 und 69 Jahren alt. Damit widersprechen die neuesten Untersuchungen früheren Angaben, nachdem gerade bei Jüngeren die Krankheit ausgesprochen milde verläuft: In Italien sind derzeit die Hälfte aller Patienten an den Beatmungsgeräten diese sogenannten „jüngeren Personen“. Die unter 20-Jährigen waren allerdings in China mit 2,4 Prozent kaum betroffen – woanders kann das auch anders sein. Schwangere haben nach derzeitigem Stand kein erhöhtes Risiko. Nach bisherigen Daten scheinen die Verläufe bei Kindern eher mild zu sein, Kinder gelten aber als hochgradige Übertrager des Erregers, vor allem auch, weil sie oft gar nicht merken, dass sie krank sind.

Inkubationszeit, Ansteckungsrate und Dauer der Erkrankung

Die Inkubationszeit – also die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit gibt das RKI mit 5–6 Tagen im Mittel an, es gibt aber auch eine Spannweite von 1 bis 14 Tagen – deshalb umfasst die Quarantäne derzeit 14 Tage. Wer sich selbst angesteckt hat, kann also eine Woche lang noch völlig symptomfrei herumlaufen – und andere anstecken. Die Ansteckungsrate mit dem neuen Coronavirus ist sehr hoch: Ein Infizierter steckt bis zu drei andere Menschen an, das ist ungefähr das Dreifache im Gegensatz zu einer Grippe. Die Krankheit selbst dauert dann in der Regel zwischen vier und acht Tage.

Ist man nach überstandenem Covid-19 immun?

Diese Frage kann derzeit niemand seriös beantworten. Manche Virologen behaupten, man sei nach durchgemachter Krankheit immun dagegen, weil der Körper Antikörper gebildet hat. Ernst zu nehmende Berichte aus China besagen aber ganz aktuell, dass sich Menschen auch mehrmals mit dem Coronavirus infiziert haben – das würde bedeuten: man kann sich mehrmals anstecken.

Wie kann ich mich infizieren?

Transparente "Abstand halten" im Mainzer Zollhafen. - Foto: Detlev Höhne
Im Mainzer Zollhafen hing Donnerstagnacht Ex-Stadtwerkechef Dtelev Höhne diese Transparente auf, sie mahnen „Abstand halten!“ – Foto: Detlev Höhne

Das Coronavirus wird nach übereinstimmenden Berichten aller Experten durch Tröpfcheninfektion übertragen. Das heißt: Das Virus fliegt nicht einfach durch die Luft, sondern es wird durch Köperflüssigkeiten weitergegeben. Es ist also in Schleim, Spucke oder Ähnlichem enthalten, damit ist auch eine sogenannte Schmierinfektion wahrscheinlich – also die Ansteckung durch Oberflächen, an denen winzige Flüssigkeitsreste von anderen Infizierten haften. Im Stuhl von Patienten wurde das Coronavirus ebenfalls nachgewiesen, ob man sich über diesen Weg anstecken kann, ist aber noch nicht erklärt.

Damit wird SARS-CoV-2 vor allem übertragen, wenn jemand jemand anderen anniest oder anhustet oder mit ihm Körperkontakt hat, auch Spucke ist im Spiel: Wer sich miteinander unterhält, „sprüht“ schnell einmal kleine Tröpfchen in die Richtung des Gesprächspartners, die „Flugrate“ dieser Tröpfchen geben Experten mit bis zu zwei Meter an – danach fallen die Tröpfchen zu Boden. Genau deshalb ist gerade die wichtigste Regel: Abstand halten.

Wie lange hält sich das Coronavirus auf Oberflächen?

Führende Virologen vermuten, dass sich das Coronavirus auch durch kontaminierte Oberflächen verbreiten kann – also durch Türklinken und Geländer, Tische, Ablagen und andere glatten Oberflächen. Neuesten Forschungen zufolge hält sich das Coronavirus bis zu einem Tag auf Kartons und Papier, deutlich länger aber auf glatten Oberflächen: Auf Edelstahl und Plastik hielt sich das Virus bei Versuchen bis zu 72 Stunden lang, war also drei Tage lang aktiv. Türklinken, Geländer, Haltegriffe in Bussen und Bahnen sowie alle Plastikoberflächen sind deshalb besonders riskante Ansteckungsorte. Sie sollten, so die Experten, mit Desinfektionsmitteln auf Alkoholbasis gründlich gereinigt werden.

Haltegriffe und Haltestangen, Türklinken und viel angefasste Oberflächen sind Orte, an denen man sich mit dem Coronavirus infizieren kann. - Foto: gik
Haltegriffe und Haltestangen, Türklinken und viel angefasste Oberflächen sind Orte, an denen man sich mit dem Coronavirus infizieren kann. – Foto: gik

Was Smartphones und andere moderne Displays angeht, sind sich die Experten uneinig: Zwar sind die Displays, auf denen man Tausende Mal am Tag herumwischt und -tippt wahre Horte für Bakterien und Viren – Apple zum Beispiel aktualisierte gerade seine Reinigungsempfehlungen, nach denen man das Handydisplay mit einer Alkohollösung abwischen soll. Allerdings sind Smartphones gleichzeitig sehr persönliche Gegenstände – wer gibt sein Smartphone schon gerne aus der Hand? Wer das tut, sollte es danach durchaus desinfizieren, bei den Übrigen reiche meist eine Reinigung mit einem feuchten Tuch aus, schreiben Experten laut der Süddeutschen.

Wie kann ich mich schützen?

Die Empfehlungen zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus sind sehr einfach, die zwei wichtigsten Prinzipien lauten: Abstand von anderen Menschen und sehr häufiges, gründliches Händewaschen:

  • Händeschütteln verboten!
  • häufiges und sehr gründliches Händewaschen
  • Händewaschen mit Reinigungsmittel von 20 bis 30 Sekunden
  • Händewaschen mit Seife – bestes Mittel
  • Händewaschen unmittelbar nach dem Nachhausekommen und vor jedem Essen
  • Desinfektionsmittel sparsam einsetzen – sonst leidet die Haut
  • glatte, häufig und von vielen benutzte Oberflächen mit Desinfektionsmittel reinigen
  • außer Haus Handschuhe tragen
  • Gesichtsmasken tragen, wenn man selbst erkrankt ist
  • Sich NICHT ins Gesicht fassen, erst recht nicht, wenn man draußen unterwegs ist
  • Zuhause bleiben und so wenig wie irgendmöglich aus dem Haus gehen
  • Das wichtigste Prinzip ist aber: Abstand, Abstand, Abstand!!
  • Abstand von 1,5 bis zwei Metern zu ALLEN Menschen
  • Abstand an der Kasse, Abstand in der Schlange, Abstand im Bus, Abstand auf der Straße
  • Kontakte auf das allernötigste reduzieren
  • Ältere Menschen über 70, kranke Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen und angeschlagenem Gesundheitssystem sollten derzeit eigentlich gar nicht mehr vor die Tür gehen – Ihr Leben ist akut gefährdet

„Social Distancing“ heißt diese Prinzip, sein großes Ziel: Die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen, damit das Gesundheitssystem nicht kollabiert – mehr dazu lest Ihr hier bei Mainz&: #flattenthecurve.

BLEIBT ZUHAUSE!!!

Verhindert damit, dass Ihr infiziert werdet und dass Ihr andere ansteckt!

Info& auf Mainz&: Dieser Artikel ist eine sogenannte „FAQ“, eine Frage und Antwort-Rubrik, die bei Bedarf ergänzt wird. Die meisten Informationen für diesen Artikel stammen aus dem „Steckbrief SARS-CoV-2“ des Robert-Koch-Instituts – genau hier im Internet. Mehr zum Prinzip der Verlangsamung der Pandemie und zu #flattenthecurve lest Ihr hier bei Mainz&. Alle Informationen, Meldungen und Hintergründe zur Coronavirus Epidemie findet Ihr ab sofort auf unserer neuen Sonderseite „Alles zum Coronavirus“ genau hier bei Mainz&.

 

 

 

 

 

 

 

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