EIL&: Die Weltkriegsbombe im Mainzer Stadtteil Hartenberg ist erfolgreich entschärft worden. Das verkündete der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase (parteilos) um 11.00 Uhr in den Social Network-Kanälen der Stadt Mainz. Rund um den Fundort war am Mittwochfrüh ein Bereich im Radius von 250 Metern evakuiert worden, rund 1.900 Anwohner mussten ihre Wohnungen und Häuser verlassen – sie können nun wieder zurück.

Die 250 Kilogramm schwere, amerikanische Weltkriegsbombe war am Dienstagmittag bei Bauarbeiten im Mainzer Stadtteil Hartenberg an der Fritz-Bockius-Straße gefunden worden. Der amerikanische Blindgänger wurde sofort vom Kampfmittelräumdienst unter die Lupe genommen, der fand an dem gut zugänglichen Blindgänger noch einen intakten Zünder – und setzte die Entschärfung für Mittwochfrüh an. Die Folge: Rund 1.900 Menschen mussten dafür bis 8.00 Uhr früh ihre Wohnungen und Häuser verlassen – betroffen war auch das Taubertsbergbad.
Die Stadt Mainz hatte daraufhin eine Informationsoffensive gestartet und die Medien umfassend informiert, dazu Infoflyer in die Briefkästen verteilt und die Anwohnern per Lautsprecherdurchsagen aufgeklärt. Das funktionierte: „Die Evakuierung verlief planmäßig und ohne größere Probleme“, teilte die Mainzer Feuerwehr um kurz vor 11.00 Uhr am Mittwoch mit: „Der Evakuierungsbereich wurde vollständig geräumt und kontrolliert, sodass der Kampfmittelräumdienst wie vorgesehen mit der Entschärfung beginnen konnte.“
Entschärfung der Weltkriegsbombe erfolgreich: Entwarnung
Die verlief offenbar reibungslos: Bereits um 11.00 Uhr konnte die erfolgreiche Bombenentschärfung samt Aufhebung der Sperrmaßnahmen bekannt gegeben werden: „Die Absperrmaßnahmen werden nun schrittweise zurückgenommen“, hieß es. Die betroffenen Bürger können in ihre Wohnungen zurückkehren. Auch die Verkehrsmaßnahmen im Umfeld des Evakuierungsbereichs würden nach und nach
aufgehoben.

Für die Entschärfung war eine Evakuierung im Umkreis von etwa 250 Metern rund um den Fundort angeordnete worden, davon waren rund 1.900 Menschen betroffen, , dazu ein Ärztehaus an der Wallstraße und das Mainzer Taubertsbergbad, nicht jedoch das SWR-Funkhaus. Im alten Bruchwegstadion war eine Anlaufstelle eingerichtet worden für Menschen, die so kurzfristig nicht wussten, wohin sie sich sonst wenden sollten.
„Ein besonderer Dank gilt den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern“, heißt es von Seiten der Feuerwehr Mainz: Sie hätten „sehr besonnen und vorbildlich mitgewirkt und damit wesentlich zum reibungslosen Ablauf der Maßnahmen beigetragen.“ Insgesamt waren rund 220 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Hilfsorganisationen, Polizei, Ordnungsbehörde und Kampfmittelräumdienst im Einsatz.
Info& auf Mainz&: Wer das mit dem Fund der Weltkriegsbombe noch einmal nachlesen will: Hier findet Ihr unseren Bericht auf Mainz& dazu:






