Das Erdbeben kündigte sich mit einem Grollen an: Am Tag der Landtagswahl sagten die ersten Nachwahl-Umfragen erst noch ein Kopf-an-Kopf-Rennen voraus, dann kippten die Zahlen – am Ende wurde es ein historisches Erdbeben. Nach 35 Jahren erobert die CDU in Rheinland-Pfalz die Macht im Bundesland zurück. Bei der CDU herrschte unfassbarer Jubel, die SPD verfiel in Schockstarre und verwies auf den Bund – doch das ist nur die halbe Wahrheit: Am Ende kosteten die eigenen Fehler die SPD in Rheinland-Pfalz den Sieg. Bitter wurde der Abend für die kleinen Parteien, der künftige Landtag besteht aus gerade einmal vier Fraktionen. Die Mainz&-Analyse zur Landtagswahl.

So klar hatte den Vorsprung dann doch niemand erwartet: 31,0 Prozent lautete am späten Sonntagabend das vorläufige amtliche Endergebnis für die CDU, die bislang regierende SPD kam nur noch auf 25,9 Prozent – das waren minus 9,8 Prozentpunkte im Vergleich zu vor fünf Jahren. Die CDU legte hingegen um 3,3 Prozent zu, einen Vorsprung von 5,1 Prozent, den hatte sich wohl vor wenigen Wochen noch kaum ein Christdemokrat träumen lassen. 35 Jahre nach dem Untergang der CDU im Jahr 1991 konnte Gordon Schnieder am Abend seinen Anhängern zurufen: „Die CDU in Rheinland-Pfalz ist wieder da!“
Es war ein langer Weg für die Christdemokraten, in ihrem einstigen Stammland liefen sie Jahrzehnte lang den Sozialdemokraten hinterher. Egal ob der SPD-Ministerpräsident Kurt Beck oder Malu Dreyer hieß, das Bild war immer das gleiche: Ein halbes Jahr vor dem Wahltag führte die CDU in den Umfragen mit großen Vorsprung. Dann startete die SPD ihre Aufholjagd, man holte die CDU ein, kurz vor dem Wahltag überholte man sie – und am Ende triumphierte ein Sozialdemokrat. Nur dass es dieses Mal genau so eben nicht kam.
Freudentaumel bei der CDU, Schockstarre bei der SPD
Ohrenbetäubender Jubel erschütterte am Sonntagabend um 18.00 Uhr das Abgeordnetenhaus in Mainz, er kam aus dem 3. Stock, aus den Fraktionsräumen der CDU. Mit einem gigantischen Schrei brach sich die Anspannung des Wahlkampfes Bahn. Wahlkämpfer lagen sich in den Armen, „Gordon, Gordon“-Rufe dröhnten durch den bis zum Anschlag gefüllten Raum. Ein Stockwerk tiefer dagegen: Totenstille. Geschockt und versteinert starrten die Genossen auf die Bildschirme, die ihnen ihre Niederlage mit harten Zahlen zeigten. Mehr als 9 Prozentpunkte Verluste. Deutlicher Abstand hinter der CDU. Das Aus nach 35 Jahren.

Es blieben die Bilder des Abends: Eine CDU, die fast schon ungläubig im Freudentaumel ihren Sieg feierte, und eine SPD, die völlig gelähmt und unfähig zu jeder Regung, geschweige denn zu einer Fehleranalyse in der Lage war. Dazu passte auch, dass sich Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) gut 1,5 Stunden lang nicht sehen ließ.
Ein Statement Schweitzers war um kurz nach 18.00 Uhr vor der Staatskanzlei angekündigt, Dutzende Kameras warteten – sie warteten vergeblich: Wer nicht auftauchte, war Schweitzer. Dann sollte der MP um 18.30 Uhr seine Fraktion besuchen – und kam einfach nicht. Ohne Botschaft, ohne Nachricht. „So etwas habe ich ja noch nie erlebt“, staunte ein langjähriger Politikkorrespondent vor laufenden Kameras.
Schweitzer: abgetaucht, Streit: „Das ist ein Erdbeben“
Schweitzer tauchte ab, ließ sich in der Pressekonferenz bei der Landespresse vertreten, und sogar in den 19.00 Uhr Heute-Nachrichten des ZDF. Die SPD präsentierte sich kopflos und sprachlos. „Da sieht man die Hybris, die ich hier erlebt habe“, sagte der Spitzenkandidat der Freien Wähler, Joachim Streit, gegenüber Mainz&: „Man hat das Land behandelt, als wäre es das Eigentum der SPD“ – das hätten die Wähler auch bemerkt: „Die Leute wollten einen Wechsel“, betonte Streit: „Für Rheinland-Pfalz ist das ein Erdbeben.“

Dabei erwischte das Erdbeben auch die Freien Wähler: Mit 4,2 Prozent flogen sie am Ende klar wieder aus dem Landtag. Und es war Streit selbst, der mit seinem plötzlichen Abgang ins EU-Parlament und einer eigenwilligen Nachfolgeregelung im Mainzer Landtag die Fraktion der Freien Wähler spaltete. Der Leistungsträger, Landeschef Stephan Wefelscheid, wurde abgesägt, die Fraktion verlor den Fraktionsstatus – trotz eines guten Wahlkampfes von Streit wandten sich am Ende viele FW-Wähler lieber wieder der CDU zu.
Dabei waren es die Freien Wähler gewesen, die mit ihrem Gutachten zu den Sonderurlauben von Landesbeamten am Ende das vielleicht mitentscheidende Thema aufs Tapet gehoben hatten: Die Affäre um jahrelang beurlaubte Beamte, die für die SPD Parteiarbeit machten, zugleich aber weiter üppige Pensionsansprüche anhäuften, stieß vielen Wählern übel auf. Als dann die SPD auch noch versuchte, das als „Dienst an der Demokratie“ zu verkaufen, reichte es vielen: Der Eindruck, die SPD mache sich „den Staat zur Beute“ war da, und er schadete den Sozialdemokraten.
SPD-Wähler wanderten ab: Erdrutschsieg pro CDU
Rund 81.000 Wähler verlor die SPD am Ende an die CDU – das war ein Erdrutsch, der sich vor allem auch bei den Wahlkreisen bemerkbar machte: Die CDU gewann rund 40 Wahlkreise direkt, die Landesliste war damit Makulatur – und im Landtag gibt es erstmals sogar Überhangmandate. So kommt die CDU nun auf 39 Sitze, die SPD auf 32, die AfD wird mit 19,5 Prozent und 24 Sitzen drittstärkste Kraft, gefolgt mit großem Abstand von den Grünen, die noch auf 7,9 Prozent und 10 Sitze kommen.

Der Landtag wird damit künftig 105 Sitze haben und nur noch aus vier Fraktionen bestehen – viele Beobachter werteten das am Wahlabend als kein gutes Zeichen für die Demokratie. Denn das Ergebnis zwingt CDU und SPD in eine große Koalition, die zwei Drittel der Stimmen im Parlament halten wird – eine Mammut-Mehrheit. Die AfD wiederum ist so stark geworden, dass sie nun eigenständig etwa Untersuchungsausschüsse einsetzen kann – was Spitzenkandidat Jan Bollinger auch gleich ankündigte: Man werde ein solches Untersuchungsgremium zur Corona-Pandemie beantragen, kündigte er an – was es bringen soll, die Frage konnte er nicht beantworten.
Für die Grünen wiederum bedeutet das Ergebnis das Ende ihrer Regierungsbeteiligung nach 15 Jahren in Rheinland-Pfalz, Spitzenkandidat Katrin Eder versprühte dennoch eine überraschende Zuversicht: „Wir sind sehr stolz auf das Ergebnis heute“, sagte Eder, denn die Grünen hätten ihr Ergebnis von 2021 „nahezu gehalten“ – man habe sich mit Erfolg dagegen gestemmt, mehr zu verlieren. Dabei gaben die Grünen am Ende 1,4 Prozentpunkte ab und landeten bei 7,9 Prozent, kein wirklich gutes Ergebnis. Man werde jetzt als Opposition „die Regierung vor uns hertreiben“, kündigte Eder an.
Schweitzer: „Wir haben gekämpft wie die Löwen“ – nur wofür?
Fakt ist aber: Im Wahlkampf hatten die Grünen mit Eder vor allem auf ihr Kernthema Klimaschutz gesetzt, genau das aber zog bei den Rheinland-Pfälzern gerade nicht. Selbst in Hochburgen wie Mainz verharrten die Grünen leicht unter ihren bisherigen Höchstwerten, in Mainz gab man das 2021 erstmals errungene Direktmandat zudem wieder an die SPD ab. Deutlich zulegen konnten hier CDU und Linke – für die Linke reichte es landesweit dennoch nicht zum Einzug in den Landtag: 4,4 Prozent waren zwar das beste Ergebnis, was die Linke in Rheinland-Pfalz je geholt hatte, und dennoch eine Enttäuschung. Auch linke Themen sind in Rheinland-Pfalz eher nicht mehrheitsfähig.

Was aber bedeutet der Ausgang der Landtagswahl nun für Rheinland-Pfalz, und was für den Bund? Bei der SPD übernahm die Bundesspitze in Berlin eilfertig die Verantwortung: An Alexander Schweitzer habe es nicht gelegen, beeilte sich SPD-Bundeschefin Bärbel Bas am Abend zu betonen, die SPD Rheinland-Pfalz habe „alles getan“. Und auch Ministerpräsident Schweitzer sah die Schuld nicht im Land oder gar bei seiner Person: „Wir haben gekämpft, wie die Löwen“, rief er seinen Leuten zu, man habe aber „einen Sprint gegen den Berg laufen müssen“, klagte er, und bekannte im Heute Journal: „Es ist ein Ergebnis, das mir schwerfällt zu akzeptieren.“
Dabei waren die Warnsignale deutlich, und sie zeigten: Das Problem lag mitnichten nur in Berlin. Die Menschen hätten doch tatsächlich „nicht Menschen gewählt, sondern auf Themen gesetzt“, staunten die Politik-Analysten am Sonntagabend. Und da lag die CDU mit weitem Abstand vorn: Hatten die Wähler laut ZDF-Analysen 2021 noch der SPD mit 31 Prozent die beste Problemlösungskompetenz zugetraut, der CDU aber nur zu 24 Prozent, so kehrte sich dies 2026 um: Jetzt lag die CDU bei 28 Prozent und mit deutlichem Abstand vor der SPD, die nur noch auf 20 Prozent kam. „Die Menschen haben nicht ausreichend Zukunftskompetenzen bei der SPD gesehen“, analysierte Stefan Leifert an Abend im Heute Journal.
Die SPD leistete sich Fehler, auch Schweitzer persönlich
Und so schlich sich etwas an, von dem Politik-Analysten im Vorfeld lange behaupteten, es gäbe es nicht: eine Wechselstimmung in Rheinland-Pfalz. Nicht nur überregionale Medien unterschätzten, wie schlecht die Bilanz der Ampel-Regierung war: Gerade beim Thema Bildung hagelte es Kritik an der Landesregierung, der neue SPD-Bildungsminister Sven Teuber machte mehr durch gefühlige Statements Schlagzeilen, während es zugleich an den Schulen im Land Probleme hagelte – Überlastungsanzeigen, Gewaltprobleme, Polizei an Schulen. Der Bildungsminister reagierte mit Verspätung.

Dazu kam das große Thema Gesundheitsversorgung und besonders das Kliniksterben im Norden von Rheinland-Pfalz – das SPD-geführte Gesundheitsministerium ließ es geschehen, die CDU legte einen Plan für einen Rettungsfonds vor. CDU-Spitzenkandidat Gordon Schnieder stellte diese Themen konsequent in den Vordergrund, prangerte den Abstieg bei der Bildung und bei der Verkehrsinfrastruktur an – sachlich, aber mit Klartext. „Wir müssen Probleme der Menschen im Land lösen, für Vertrauen sorgen“, durch die Gestaltungskraft der Kommunen zeigen, dass Staat funktioniere, betonte Schnieder – das kam an.
Und auch Ministerpräsident Schweitzer leistete sich überraschend Fehler. Der „Kümmerer“ und Landesvater kam immer seltener zum Vorschein, Schweitzer verteidigte im Sommer 2025 stoisch die Nicht-Senkung der Stromsteuer für Bürger und Mittelstand, inszenierte sich stolz als „Lobbyist der Industrie“. Mal lehnte der Ministerpräsident Vorstöße für ein Handyverbot an Grundschulen kategorisch ab, dann forderte er plötzlich selbst einen Social Media-Bann. Mal kündigte er groß Hilfe bei den Führerschein-Kosten an, doch die entpuppten sich als Zuschuss von lediglich 200 Euro – der Vorschlag verschwand in der Schublade.
TV-Duell wurde zum Kipppunkt: Schnieder eroberte Terrain
„Aus Liebe zum Land“ lautete am Ende der Wahlkampfslogan der SPD, doch was der Mann auf den Plakaten wirklich ändern wollte, blieb weitgehend unklar. So war Schweitzer zwar bis zum Schluss der bekanntere und beliebtere der Kandidaten, doch am Ende betrug der Abstand zu Schnieder nur noch zehn Prozentpunkte – und die Beliebtheitswerte einer Malu Dreyer erreichte Schweitzer eben nie. „Wahnsinnig beliebt“ war Schweitzer eben in diesem Ausmaß nicht.

Zum Kipppunkt wurde das TV-Duell knapp zwei Wochen vor der Wahl: Während Schnieder mit klaren Sätzen und deutlichen Ansagen, dazu einer freundlichen und energetischen Ausstrahlung punktete, bleib Schweitzer seltsam blass und maskenhaft-starr – von dem von ihm selbst ausgerufenen „Kampf seines Lebens“ war schlicht nichts zu sehen. Was dieser Ministerpräsident mit diesem Land vorhatte, kam an diesem Abend nicht zum Vorschein. Am Ende hatte Schnieder seinen Kontrahenten höflich und gnadenlos an die Wand geredet – und bei den Wählern wertvolles Terrain erobert.
Auf einmal stand die CDU als diejenige Partei da, die sich um die Probleme der Menschen kümmerte, die Klartext redete und Aufbruch versprühte. Bei der SPD aber lagen die Versäumnisse der Ampel-Regierung – da lagen die Ursachen eben doch in Rheinland-Pfalz. Auf einmal mehrten sich die Stimmen derer, die sich abwandten: 35 Jahre SPD – das sei eben einfach zu viel. Die Partei wirkte ausgebrannt und in Teilen abgehoben, das Image verbrannt: Die Partei, die sich vor allem um sich selbst kümmert, die Kritik nicht mehr wahrnimmt.
SPD in der Krise, Liberalen in der Todeszone
„Wofür ist die SPD überhaupt noch da?“, fragte Schweitzer am Abend im Heute Journal, und fügte hinzu: „Wir sind eben heute Abend die Opfer dieser Entwicklung.“ Als Opfer also sieht man sich – Verantwortung zu übernehmen, Fehler einzugestehen, das wäre genau das Gegenteil. Auch das erinnert an das Wegducken nach der Ahrflut, als die SPD nie gemachte Fehler bei der Bewältigung der Flutkatastrophe eingestehen konnte. Dreyer sagte allen Ernstes den Satz, sie könne sich „doch nicht für eine Naturkatastrophe entschuldigen.“

„Die Angst, Fehler zu machen, öffentlich kritisiert zu werden oder in Umfragen zu sinken, macht die Politik in Deutschland mutlos und zögerlich. Dieser Stillstand und diese Wartestellung hemmt unser Land“, sagte am Abend die FDP-Generalsekretärin Nicole Büttner – das durfte man gerne auch auf die SPD und Schweitzer münzen. Die FDP stürzt mit gerade einmal 2,2 Prozent endgültig ins Jammertal, in Rheinland-Pfalz geht man nun fest von einem Rücktritt von FDP-Bundeschef Christian Dürr aus.
Auch im Land werden sich die Liberalen neu aufstellen müssen, Spitzenkandidatin Daniela Schmitt gab sich kämpferisch: „Der Liberalismus wird fehlen“, unterstrich sie – doch auch bei der FDP fehlte den Wählern die Vorstellung, warum man sie wählen sollte. In der Ampel waren die Liberalen über weite Strecken unsichtbar, man ordnete sich SPD und Grünen unter – eine liberale Handschrift? Über weite Strecken unsichtbar. Da half auch der engagierte Wahlkampf von Daniela Schmitt am Ende nicht mehr, nun heißt es: Wohin führt der Weg der Liberalen?
Ampel ruinierte FDP und machte AfD stark: Erfolg im SPD-Land
Die Lehre nach Berlin und Mainz: Die Ampel hat die FDP regelrecht ruiniert und dazu das Vertrauen der Wähler in die Politik – die Ernte fuhr die AfD ein. Nie verzeichnete die AfD mehr Zuwächse, als in Zeiten von Ampel-Regierungen, seit 2021 konnte die AfD in Rheinland-Pfalz ihre Werte mehr als verdoppeln – und die stärksten Zuwächse holte sie im SPD-Kernland, der Pfalz. Ausgerechnet in Kaiserslautern, einst Herzkammer der SPD in Rheinland-Pfalz, holte die AfD nun ihren einzigen Wahlkreis per Direktmandat – mit 26,1 Prozent vor der SPD mit 25,5 Prozent.

Der Wahlkampf werde „im Norden gewonnen“, sagte bereits vor Wochen einer, der offenbar einen klaren Plan hatte: Gordon Schnieder, 50 Jahre, gebürtig aus Büttelborn in der Eifel. Seine Wahlkreis „Vulkaneifel“ holte Schnieder mit 46,5 Prozent, die AfD auf 16,9 Prozent klar distanziert. Rheinland-Pfalz wählt eben noch immer bodenständige Zuverlässigkeit, und genau das versprach Schnieder auch am Wahlabend: „Die Menschen in diesem Land haben den Wechsel gewählt“, unterstrich Schnieder.
Die CDU sei „in diesen Wahlkampf gegangen, weil wir eine andere, eine bessere Bildungspolitik haben wollen, für eine andere Sicherheitspolitik, für eine bessere Gesundheitspolitik, für eine klarere Wirtschaftspolitik. Und wir wollen, dass unsere Gemeinden endlich wieder Gestaltungskraft entwickeln können“, rief Schnieder unter dem Beifall seiner Anhänger, und fügte hinzu: „Wir haben es versprochen, man kann sich auf uns verlassen, und wir werden jetzt hart für die Menschen und für unser schönes Rheinland-Pfalz arbeiten.“
Und während viele CDU-ler noch ungläubig staunten, dass man tatsächlich nach 35 Jahren de Macht zurückerobert hatte, hatte einer ein feines Lächeln auf den Lippen: Er habe, verriet Gordon Schnieder Mainz& am Abend noch, am Vorabend einen Umschlag im Hotel zurückgelassen, in dem er seine persönliche Prognose für den Wahlabend aufgeschrieben habe: CDU- 31 Prozent, SPD – 26 Prozent. Haargenau so ist es gekommen. Vor 20 Monaten habe er einen Plan gemacht, sagte Schnieder noch, jetzt sei er aufgegangen. Mission accomplished, Regierung gekapert. Die kommenden Jahre könnten spannend werden.
Info& auf Mainz&: Alle Daten und Zahlen zur Landtagswahl findet Ihr hier beim Statistischen Landesamt im Internet. Wir haben uns bei den Grafiken an die Berichterstattung der ZDF Heute-Redaktion angelehnt, deren Grafiken und Analysen findet Ihr hier im Internet. Weitere spannende Grafiken und Analysen findet Ihr auch hier bei der Tagessschau im Netz.









