Im Schatten der Landtagswahl fand am Sonntag auch die Stichwahl für das Amt des Ortsvorstehers in der Mainzer Oberstadt statt – mit einem klaren Sieger: Der Grüne Tim Ott wird neuer Ortsvorsteher und damit Nachfolger von Daniel Köbler. Ott setzte sich klar mit 56,8 Prozent gegen die CDU-Kandidatin Melissa Enders durch, die auf 43,2 Prozent der Stimmen kam.

Die Wahl war notwendig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber Daniel Köbler (Grüne) am 10. Februar sein neues Amt als Bürgermeister und Finanzdezernent von Mainz angetreten hat. Für seine Nachfolge hatten sich gleich sieben Kandidaten beworben, das waren ungewöhnlich viele. Die Nase deutlich vorn hatte im ersten Wahlgang direkt der Grünen-Kandidat Tim Ott: Der 28 Jahre junge Student und Stadtrat der Mainzer Grünen kam im ersten Wahlgang auf mit 38,6 Prozent klar auf Platz 1.
Um Platz zwei lieferten sich die Kandidatin der CDU und der Kandidat der SPD ein spannendes Rennen, doch dann schob sich die CDU-Kandidatin Melissa Enders am Ende mit 25,9 Prozent klar auf Platz 2. Dat kam es an diesem Sonntag zu einer Stichwahl zwischen Grünem und CDU, erneut waren 16.134 Wähler in der Oberstadt aufgerufen, ihren Stadtteil-Vertreter zu bestimmen. Ihre Stimme gaben am Ende 9.344 Wähler ab, das entsprach einer Wahlbeteiligung von 57,9 Prozent.
Für den Kandidaten der Grünen entschieden sich 5.201 Wähler, für die Kandidatin der CDU stimmten 3.956 – damit wird Tim Ott der neue Ortsvorsteher. Die Grünen feierten das am Abend begeistert, schnitt die Partei doch sonst bei der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz eher mäßig ab. Zu den Gratulanten gehörte denn auch Grünen-Bundeschef Felix Banaszak – er war Gast der Wahlparty der Grünen Rheinland-Pfalz.
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