KORREKTUR — Die Impfkampagne soll nun endlich Fahrt aufnehmen, Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte Anfang der Woche an, Deutschland werde die Impfpriorisierung voraussichtlich im Juni aufheben können. Doch Rheinland-Pfalz schiebt offenbar einen großen Berg an noch ausstehenden Impfungen der Priorisierungsgruppe 2 vor sich her: Rund 280.000 Menschen über 70 Jahren hätten immer noch nicht ihre Erstimpfung erhalten, sagte ein Sprecher der Ministeriums am Mittwoch gegenüber Mainz& – am Donnerstag korrigierte das Land die Zahlen: 100.000 Personen über 70 hätten einen Impftermin, seien aber noch nicht geimpft. Dazu warten aber auch 140.000 Menschen mit Vorerkrankungen der Priogruppe 2 noch immer auf einen Termin und werden voraussichtlich nicht vor Ende Mai eine Impfung erhalten. Gleichzeitig werden Menschen der Priogruppe 3 bereits geimpft – sogar Hessen mit Arbeitsplatz in Mainz.

Wer bekommt die begehrte Corona-Impfung, und wie gerecht geht es dabei noch zu? - Foto: Biontech
Wer bekommt die begehrte Corona-Impfung, und wie gerecht geht es dabei noch zu? – Foto: Biontech

Deutschland hinkt beim Impfen im weltweiten Vergleich weiter hinterher, Experten betonten deshalb wieder und wieder: Jede Impfdose in Arm ist eine gute Impfdose und hilft zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Die Politik hatte jedoch gleichzeitig streng auf eine Priorisierung der besonders gefährdeten Gruppen gesetzt, und sie hatte ein Versprechen abgegeben: Die Priorisierungsreihenfolge solle dafür sorgen, dass es gerecht zugehe – und dass besonders vulnerable Personen vorrangig geimpft werden.

Doch von der Gerechtigkeit in Sachen Impfen ist in Rheinland-Pfalz nicht mehr viel übrig. Am Mittwoch betonte Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) erneut, die Impfreihenfolge der Priorisierung werden eingehalten. „Wir folgen der Bundesimpfordnung“, die Prioritätengruppe 2 werde vor der Priogruppe 3 geimpft, betonte die Ministerin, und versprach erneut ausdrücklich: „Es wird niemand aus der Prio3 vorgezogen.“ Die einzige Ausnahme seien die Lehrer: Rund 20.000 Lehrkräfte an weiterführenden Schulen würden in den ersten beiden Maiwochen geimpft.

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Die Älteren und Gefährdeten zuerst - das sah eigentlich die Impfreihenfolge in Deutschland vor. - Foto: Stadt Wiesbaden
Die Älteren und Gefährdeten zuerst – das sah eigentlich die Impfreihenfolge in Deutschland vor. – Foto: Stadt Wiesbaden

Doch die Realität ist eine völlig andere: Seit Wochen warten Tausende Menschen über 70 Jahren auf ihre Impftermine, gleichzeitig häufen sich Berichte von Menschen der Priorisierungsgruppe 3, die bereits geimpft sind oder binnen Tagen ihre Termine bekamen. Da ist etwa der gesunde ehrenamtliche Feuerwehrmann, der IT-ler in relevanter Infrastruktur, der gesunde 52-jährige Rechtsanwalt oder die Lebensmittelverkäuferin – alle in die Prioritätengruppe 3 eingestuft, alle bereits geimpft. Da ist die junge 20-Jährige, die bereits ihre Spritze erhalten hat, während aber gleichzeitig eine Asthmapatientin Mitte 70 seit Anfang März vergeblich auf ihren Impftermin wartet – ebenso ihr schwerkranker Mann.

Rheinland-Pfalz hatte bereits kurz vor der Landtagswahl Mitte März die Registrierung für die Prioritätengruppe 2 geöffnet deutlich früher als andere Bundesländer. Registrieren konnten sich Menschen zwischen 70 und 79 Jahren sowie Menschen mit schweren Vorerkrankungen – also genau die vulnerable Gruppe, die nach den Senioren über 80 als hochgefährdet und als besonders schützenswert gilt. Doch für die meisten von ihnen tat sich danach – nichts. Sie habe sich am 11. März registriert, und warte jetzt seit sieben Wochen auf ihre Impftermine, schreibt da etwa eine Twitter-Nutzerin, Bekannte hingegen hätten kurz nach ihrer Anmeldung schon einen Termin erhalten.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf einer Pressekonferenz im April. - Foto: gik
Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) auf einer Pressekonferenz im April. – Foto: gik

Anfang April dann hatte Bätzing-Lichtenthäler verkündet, spätestens bis Mitte Mai seien die Impfungen der Priogruppe 2 abgeschlossen – Rheinland-Pfalz öffnete zu diesem Zeitpunkt bereits die Registrierung für die Prioritätengruppe 3, damit konnten sich ab dann auch Menschen zwischen 60 und 69 für eine Impfung anmelden, das waren weitere 500.000 Personen. Seither wurden bereits Tausende Menschen über 60 Jahre in Rheinland-Pfalz geimpft – während die Klagen von Menschen über 70, die noch immer vergeblich auf eine Impftermin warteten, nicht abreißen. Auch Menschen mit schweren Vorerkrankungen der Prio2 wunderten sich nicht wenig: Auch bei ihnen kamen einfach kaum Impftermine an.

Am Dienstag hieß es nun am Rande der Pressekonferenz von Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) zum Impfgipfel, „alle Registrierten der Priogruppe 2“ würden noch in dieser Woche ihren Impftermin zugeschickt bekommen – die Landesregierung selbst verbreitete diese Aussage selbst über Twitter auf ihrem Twitteraccount „@rlpnews“, noch während der Pressekonferenz. Die Aussage wurde seit Tagen mehrfach von Seiten des Landes in den sozialen Netzwerken wiederholt, auch auf Facebook, am 21. April etwa twitterte „@rlpnews“ einer Userin: „Alle bereits registrierten Personen aus der Priogruppe 2 sollen bis Mitte Mai ihre Erstimpfung erhalten haben, hierzu zählen auch die Kontaktpersonen.“ Auch am Dienstag hieß es dann wörtlich: „Bereits registrierte Personen aus der Priogruppe 2 sollten diese Woche ihre Terminzusage erhalten.“

Tweet der Landesregierung auf @rlpnews zu Impfungen der Priogruppe 2 am 27.04.2021. - Screenshot: gik
Tweet der Landesregierung auf @rlpnews zu Impfungen der Priogruppe 2 am 27.04.2021. – Screenshot: gik

Doch am Mittwoch hieß es nun auf einmal: Nein, gemeint gewesen sei nicht die gesamte Priogruppe 2 – sondern nur die über 70-Jährigen. Diese sollten diese Woche ihren Impftermin erhalten, das Ziel sei weiter, die über 70-Jährigen bis Mitte Mai einmal geimpft zu haben. Allerdings würden nun registrierte Lehrkräfte der weiterführenden Schulen bevorzugt geimpft, schrieb @rlpnews weiter – damit erhalten rund 20.000 Menschen bevorzugt einen Impftermin. Der Grund: Die Lehrer müssen nun in den Schulen die Corona-Tests mit den Schülern durchführen, wegen des erhöhten Risikos würden sie nun vorrangig geimpft, heißt es beim Land weiter.

Damit aber verschieben sich die Impftermine der bisher schon Wartenden weiter – und der Stau der verschobenen Termine wächst weiter: Rund 280.000 Menschen über 70 Jahren seien in Rheinland-Pfalz noch immer nicht geimpft, räumte ein Ministeriumssprecher am Mittwoch auf Mainz&-Anfrage ein. Diese Gruppe habe aber zum Großteil nun ihre Impftermine erhalten, rund 11.000 über 70-Jährigen warteten aber noch immer im Terminpool des Landes. Etwa 110.000 Impfstoffdosen bekommt Rheinland-Pfalz derzeit pro Woche, Erstimpfungen könne man aber derzeit nur rund 50.000 pro Woche durchführen, sagte der Ministeriumssprecher weiter – der Rest sind Zweitimpfungen.

Tweets der Landesregierung auf @rlpnews zu Impfungen der Priogruppe 2 am 28.04.2021. - Screenshot: gik
Tweets der Landesregierung auf @rlpnews zu Impfungen der Priogruppe 2 am 28.04.2021. – Screenshot: gik

KORREKTUR: Am Donnerstag korrigierte das Ministerium diese Zahlen jedoch wieder: Gut 170.000 Personen über 70 Jahren hätten bereits ihre Impfung erhalten, gut 100.000 hätten einen Impftermin, seien aber noch nicht geimpft, teilte das Ministerium nun mit. Weitere rund 10.000 Personen über 70 Jahre warten noch auf einen Termin. Stand 27. April habe es in Rheinland-Pfalz insgesamt 1.323.822 Impfungen gegeben, davon hätten mehr als eine Million ihre erste Impfung erhalten, mehr als 300.000 seien zweitgeimpft. Von den mehr als eine Million Erstimpfungen wurden 841.391 über die Wege des Landes durchgeführt, darunter seien auch rund 18.000 Personen der Priogruppe3, das entspreche nur 2,1 Prozent. „Somit wurden über die Wege des Landes etwa 98 Prozent aller Impfungen in den Priogruppen 1 und 2 durchgeführt“, betonte das Land weiter.

Rheinland-Pfalz hatte Anfang des Jahres vor allem auf Erstimpfungen gesetzt und hinkte daraufhin bei den Zweitimpfungen hinterher, nun muss man hier aufholen – das aber geht zulasten derer, die seit Wochen auf einen Impftermin warten. Dazu gehören in der Prio2 zusätzlich zu den – nun neu angegebenen – rund 110.000 Menschen über 70 Jahren auch noch 140.000 Menschen mit schweren Vorerkrankungen, räumte Bätzing-Lichtenthäler am Mittwoch ein, und kündigte an: „Einem Großteil der Gruppe wollen wir noch im Mai ein Impfangebot machen.“ Das aber würde heißen: Einen Impftermin werden diese Personen frühestens Ende Mai, eher wohl im Juni erhalten.

Das Warten auf die rettende Spritze ist für viele Menschen zermürbend. - Foto: BKK Mobil Oil/Sven Hoppe, ©Thinkstock
Das Warten auf die rettende Spritze ist für viele Menschen zermürbend. – Foto: BKK Mobil Oil/Sven Hoppe, ©Thinkstock

„Ich bin sprachlos“, reagierte darauf ein Twitter-Nutzer: „Meine Frau ist Prio2 und schon sieben Wochen registriert – warum muss man denn so mit den Gefühlen und den Hoffnungen der Menschen spielen?“ Man fühle sich als Prio2 „mittlerweile als Mensch zweiter Klasse mir Aussichtlosigkeit auf einen Impftermin“, klagte eine andere Twitter-Nutzerin. Sie und ihr Mann seien 49 und 57 Jahre alt – ihr Mann leide unter einem Gehirntumor, sie selbst sei schwerbehindert. Vor Wochen hätten sie sich bereits registriert, aber Impftermine bis heute keine. Gleichzeitig aber hätten sich Bekannte der Prio 3 – keine Lehrer – am Freitag bei Öffnung der Anmeldung registriert und schon diese Woche ihre Impfung. „Es ist nicht gewollt, U60 der Prio2 zu impfen“, schreibt sie frustriert: „Es ist hoffnungslos. Irgendwann ist die Kraft weg.“

Beim Land Rheinland-Pfalz heißt es zu solchen Schilderungen, das seien „Einzelfälle“, zu denen man so konkret nichts sagen könne. Impfkoordinator Alexander Wilhelm betonte am Mittwoch, die Priorisierungsreihenfolge werde „weiter abgearbeitet, wir wollen noch einmal um Geduld werben.“ Doch die ist offenbar bei vielen aufgebraucht: „Die Prio2 habe gar keine Chance mehr im Mai“, klagte eine Leserin, genau das habe ihr die Impfhotline auch gerade mitgeteilt. Und sie benennt die Ängste, die das auslöst: „Heißt das, wenn im Juni die Priorisierung fällt, die mit Prio2, die übrig sind, dann im großen Pulk sind und somit trotz Prio2 keine vorgezogenen Termine bekommen, sondern wie alle anderen behandelt werden?“

Dazu kommt: in Nachbarländern wie Hessen werden bereits Termine an die Prio3 vergeben, auch Hausärzte in Rheinland-Pfalz impfen bereits die Gruppe Prio3 – während aber immer noch mit rund 250.000 Menschen ein großer Teil der Prio2 ungeimpft ist. „Die Terminvergabe ist abhängig von Impfzentrum, Priorisierung und der Verfügbarkeit des Impfstoffs“, sagte Wilhelm und betonte: „Wir haben ein, wie wir finden, wirklich gut funktionierendes System.“ Es könne aber „zu regionalen Unterschieden kommen.“ So könne in einem Impfzentrum die Gruppe der Prio2 bereits durchgeimpft sein, dann könne man da dann auch mit Prio3 beginnen, woanders sei man vielleicht noch nicht so weit. Bätzing-Lichtenthäler deutete daraufhin an, man überlege nun: „Wenn wir Regionen haben, die noch mehr Prio2 haben, dass wir dort auch mehr Impfstoff hinliefern.“

In Rheinland-Pfalz werden auch Arbeitnehmer aus Hessen geimpft, umgekehrt aber nicht. - Foto: gik
In Rheinland-Pfalz werden auch Arbeitnehmer aus Hessen geimpft, umgekehrt aber nicht. – Foto: gik

Wie die regionalen Unterschiede auch aussehen können, zeigt sich in Mainz: Hier gebe es „eine andere Berufsstruktur“, sagte ein Ministeriumssprecher auf Mainz&-Anfrage, das könne zu Verzögerungen führen. Im Klartext: Mainz als Landeshauptstadt ist der Sitz zahlreicher Sozialorganisationen, deren Mitarbeiter ebenso vorrangig geimpft wurden wie Personen, die mit Flüchtlingen arbeiten oder Klinikpersonal – auch davon hat Mainz mit der großen Universitätsmedizin sowie weiteren Kliniken mehr als andere Regionen. Dazu kommt eines der größten Polizeipräsidien des Landes, auch Polizisten wurden bereits vorrangig geimpft.

Zu der „anderen Berufsstruktur“ gehört aber offenbar auch eine weitere rheinland-pfälzische Besonderheit: Personen der Prio1 und 2 könnten sich in Rheinland-Pfalz auch mit der Adresse des Arbeitgebers registrieren und impfen lassen, auch wenn ihr Wohnsitz außerhalb des Landes liege, bestätigte das Ministerium gegenüber Mainz& – so werden in Rheinland-Pfalz derzeit auch Hessen geimpft. Umgekehrt gelte das aber nicht, berichtete eine Mainz&-Leserin: Als Mainzerin bekomme sie in Hessen auch über ihren Arbeitgeber keinen Impftermin. Wie viele Personen aus anderen Bundesländern man in Rheinland-Pfalz bereits geimpft habe, könne man nicht sagen, hieß es im Ministerium.

Info& auf Mainz&: Mehr zum Impfchaos in Rheinland-Pfalz lest Ihr auch hier auf Mainz&.

Korrektur& auf Mainz&: Nach unserer Berichterstattung hat sich das Mainzer Gesundheitsministerium gemeldet, und uns die (hoffentlich nun) korrekten Zahlen zur Priogruppe2 mitgeteilt. Es bleibt eine Tatsache, dass ein Ministeriumssprecher am Mittwoch gegenüber Mainz& die Zahl der 280.000 nicht-geimpften Ü70-Jährigen herausgab, und diese Zahl auch auf mehrfache Nachfrage hin bestätigte – wir haben sogar noch den genauen Wortlaut des Satzes mit dem Sprecher abgestimmt. Wir haben uns darauf verlassen, dass die Ansage korrekt war, sie war es offenbar aber nicht. Wir haben die uns mitgeteilten korrigierten Zahlen nun im Text eingefügt. Wir berichten weiter.

29 KOMMENTARE

  1. Die im Vergleich zu anderen Bundesländern nur schleppende und unterdurchschnittliche Impfgeschwindigkeit zeigt doch deutlich, dass hier seit einigen Monaten Fehler produziert werden. Die gehen zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger des Bundeslandes. Aber das stört die Landesregierung nicht. Motto: Wir machen’s einfach.

  2. Ich habe mittlerweile fast das Gefühl, dass es eventuell Implementationsfehler bei den Algorithmen des Softwaresystems zur Imfpterminvergabe in RLP geben könnte. Es scheint nämlich so, dass in vielen Fällen nicht Leute, die sich zuerst, sondern die sich zuletzt oder vor kurzem erst registriert haben einen Termin bekommen (am selben Ort und bei selber Prioritätsgruppe).
    Ich selbst war seit Mitte März registriert (Prioritätsgruppe 2) ohne einen Impftermin erhalten zu haben. Mitte dieser Woche habe ich dann meine Registrierung storniert und mich kurz darauf neu registriert. Keine drei Stunden später hatte ich dann einen Impftermin für Samstag zugewiesen bekommen. Dass das reiner Zufall war, kann ich nicht so recht glauben; vielmehr vermute ich tatsächlich ein Softwareproblem bei der Terminvergabe.

    • Hallo Hanna, das ist ja wirklich interessant! Ja, das mit dem Algorithmusfehler haben wir auch schon vermutet. Leider bekommen wir bisher vom Ministerium überhaupt keine aufschlussreichen Antworten dazu.

  3. Ich habe herausgefunden, dass meine Registrierung im „digitalen Mülleimer“ gelandet ist. Registriert über die Website. Mir konnte kein Impfzentrum zugewiesen werden. Technischer Fehler. Diese Fehler werden nicht geprüft. Niemand schein sich darun zu kümnern. Verantwortlich dafür ist wohl die Firma, die die Seite betreut. EMails zwecks Rückfragen werden wohl garnicht gelesen. Habe ich von der telefonischen Hotline erfahren. Sie hat mich dann nochmal registriert. Habe aber davon auch nichts mehr gehört. Absolutes Chaos. IT Dilletantismus und Überbürokratisierung. Wenn ich natürlich alle per Brief einlade, wird das nix mit den Impfturbo 🙁

    • Hallo Herr Müller, das ist ja ein Ding – da kommen jetzt also auch noch technische Probleme dazu, das geht ja alles gar nicht mehr. Das bestätigt unserer Eindruck, dass es da auch technisch drunter und drüber geht, und dass da gar nichts richtig funktioniert… Halten Sie durch! Und wir fragen natürlich nach 😉 (zum 534. Mal…)

  4. Als „Betagter“ der Risikogruppe zwei habe ich mich mangels Vorerkrankungen erst reichlich spät zu einer Anmeldung durchgerungen. Binnen weniger als 14 Tagen hatte ich eine Zusage mit zwei recht kurzfristigen Terminen. Wer zu spät kommt, mahlt zuerst. So ist das im Land der Reben und der Rüben.

    • Ja, diese Rückmeldung bekommen wir jetzt gerade immer öfter: Wer sich später angemeldet hat, bekam schneller einen Termin, während viele andere seit 6,7,8 Wochen warten – und immer noch nichts gehört haben. Das geht einfach gar nicht – gerecht ist wirklich anders. Scheint aber vor allem die Grippe Ü70 zu betreffen -Menschen mit Vorerkrankungen der Prio2 stehen weiter im Wartemodus.

  5. Wenn ich das alles, als gesunder Mensch, knapp unter 60, zu keiner Priorität gehörend, aus Rheinland-Pfalz, lese, gebe ich die Hoffnung, in diesem Jahr überhaupt noch geimpft zu werden, endgültig auf.

  6. In diesem Hinblick, finde ich besonders „interessant“, dass sich sämtliche Mitarbeiter (vom Doktoranden über den wissenschaftlichen Mitarbeiter bis hin zum Prof) der Uni Mainz als Prio 3 registrieren dürfen. In dieser großen Gruppe sind auch sehr viele aus Hessen, die sich dann ja ebenfalls mit Adresse ihres Arbeitgebers in RLP bzw. konkret Mainz registrieren dürfen. Ganz abgesehen davon, dass das komplette Sommer Semester als Online/ Digitalveranstaltung – zumindest zum größten Teil – abgehalten wird und somit die Notwendigkeit der Priorisierung bei überwiegender Arbeit im HomeOffice zumindest diskutiert werden könnte.

    • Hallo Karlo, das wird ja immer besser… ist das wirklich verbrieft? Das würde ja noch mehr erklären, warum Mainz mit dem Impfen der Gruppe Prio2 nicht vorankommt – dann wären unter den rund 40.000 Erstgeimpften ja noch mehr Jüngere und Auswärtige, als jetzt schon vermutet. Da bleibt dann natürlich für die Meenzer nix mehr übrig…

      • Hallo Frau Kirschstein, für die Impfanmeldung gilt glaube ich in diesem Fall doch das Wohnortprinzip und die Hessen sind in dem Fall „unschuldig“ 😉 und nehmen in diesem Fall keinen Mainzern den Impfstoff weg. Ich hatte in Ihrem ursprünglichen Beitrag allgemein gelesen, dass man sich in RLP mit der Adresse des Arbeitgebers registrieren kann. Aber dies gilt wohl „nur“ für Prio 1 & 2 ( wie Sie ja auch richtig geschrieben haben).
        Wobei mir es auch eher allgemein um die „Bevorzugung“ die Bevorzugung sämtlicher Uni-Beschäftigter ging, die ich nicht direkt nachvollziehbar finde. Speziell in Hinblick auf die – wie oben geschrieben- für das Sommer Semester geplante Durchführung der Veranstaltungen in überwiegend digitaler Form.
        Ob diese seit dem 23.04. zur Registrierung berechtigten Personen bereits einen Impftermin erhalten bzw. wahrgenommen haben entzieht sich meiner Kenntnis. Vorgezogen wie Lehrer wird diese Gruppe nicht.

        • Nein, leider sind die Hessen eben nicht „unschuldig“ – wobei dem Einzelnen natürlich kein Vorwurf zu machen ist: der kann ja nichts dafür. Aber dass RLP eben auch jede Menge Hessen geimpft hat, hat offenbar mit dazu geführt, dass Rheinland-Pfälzer nach hinten gerutscht sind. Anders ist ja nicht zu erklären, dass andere Impfzentren in RLP schon fast die Prio3 durchhaben, während in Mainz und anderen Impfzentren immer noch 250.000 Menschen der Prio 2 auf ihren Termin warten! Darunter ist auch Mainz – und hie ist die Dichte der großen Arbeitgeber besonders hoch. Wenn also auch noch alle Unibedienstete mit Wohnsitz Hessen (z.B.) hier mitgeimpft werden, weil sie hier schneller einen Termin bekommen als in Hessen – na, die Rechnung kann man ja selbst aufmachen. Zumal sich inzwischen offenbar auch Menschen der Prio3 mit Wohnsitz Hessen hier registrieren können – umgekehrt war das aber bisher nicht möglich. das ist definitiv ein Ungleichgewicht, und hat offenbar dazu geführt, dass vor allem zahllose Menschen mit schweren (!) Vorerkrankungen der Prio2 bisher nicht einmal einen Termin bekamen. Das geht einfach gar nicht. Es ist jedem seine Impfung gegönnt, aber der Staat hat versprochen, zuerst die Gefährdeten zu impfen – dieses Versprechen bricht er gerade, zumindest in RLP…

  7. Bin sehr enttäuscht wie das in Rheinland-Pfalz so abgeht – vor 4 Wochen registriert und bis heute noch nichts gehört. Wenn alle so in der freien Wirtschaft so arbeiten würden, dann läge das Land schnell unten. Meine Nachbarn sind 62 und 64 und schon geimpft, da läuft doch wohl alles schief…

  8. Noch unverständlicher wird das Ganze, wenn man die unterschiedliche Handhabung in den angrenzenden Bundesländern näher beleuchtet.
    Ich bin als Bediensteter im Bereich der Rechtspflege in Prio 3, habe mich auch vor 10 Tagen in RLP (Wohnortprinzip, ich arbeite aber in Baden-Württemberg) registriert und noch keine Rückmeldung. In Ba-Wü sind Anmeldungen in der Prio 3 noch nicht für sämtliche Untergruppen möglich. Lt. aktueller Liste / Klassifizierung des zuständigen Ministeriums in Stuttgart können sich z.B. die Bediensteten in Justiz und Rechtspflege „perspektivisch ab Mitte Mai“ anmelden und impfen lassen. Diese Regelung gilt auch für die Hausärzte, die ja ebenfalls gehalten sind, nach diesen Vorgaben zu prorisieren. Um es kurz zu machen: Meine in Ba-Wü wohnende Kollegin (Anfang 30, keine Prio-Merkmale) hat morgen bei ihrem Hausarzt in Schwetzingen einen Impftermin…
    Anderes Beispiel: Impfung von bis zu zwei Pflegepersonen von Pflegebedürftigen über 70, die sich nicht in einer Pflegeeinrichtung aufhalten (Prio 2). In Rheinland-Pfalz muss die Pflegebedürftigkeit des Betroffenen durch einen Bescheid der Pflegekasse nachgewiesen werden, in Ba-Wü reicht eine formlose, vom Pflegebedürftigen unterschriebene Bestätigung! Folge (Fall in meinem Umfeld): Ein gut gebräunter, topfitter Mittsiebziger aus RLP bestätigt seinen 10 Kilometer entfernt in BaWü lebenden Kindern in der letzten Woche, dass sie seine Pflegepersonen seien – Impftermine Anfang Mai!
    Usw..

  9. Die Vergabe von Impfterminen im Impfzentrum Mainz für Priorisierungsgruppe 2 gleicht einer Lotterie. Aufgrund unseres hohen Risikos, uns oder unsere Klienten bei der Arbeit zu infizieren, wurden wir im März priorisiert. Wir erhielten die Bescheinigung des Arbeitgebers am selben Tag und registrierten uns alle innerhalb der 3 darauf folgenden Tage. Einige Kollegen erhielten sofort einen Termin, manche nach einigen Tagen, einige sind bereits durchgeimpft und andere haben bis heute keinen Termin, während bereits Priorität 3 geimpft wird. Es sei leider nicht ausreichend Impfstoff vorhanden wurde zuerst per Mail mitgeteilt, dann wurde mir bei der Hotline geraten, mich erneut zu registrieren, passiert ist bis dato nichts. Von der Hotline wurde mir auf Nachfrage nun erneut mitgeteilt, dass immer noch nicht genug Impfstoff da sei…… Und nun müssen ja auch zuerst die Lehrer berücksichtigt werden in den nächsten Wochen. Also warte ich weiter, ist ja erst Mai. In meiner Hausarztpraxis kann ich frühestens im Juli einen Termin erhalten: sie bekommen leider nicht ausreichend Impfstoff.! Die Priorisierung ist somit eine einzige Seifenblase!!!!
    Das Ziel, die Schulen offen zu halten und daher die Lehrer zu impfen, finde ich gut, wäre aber auch endlich gerne geschützt, denn auch ich habe tagtäglich direkte Klientenkontakte, Home Office ist nicht möglich

  10. Ich möchte gleich voran stellen, daß ich mehrfach zur Prio 3 gehöre und mich auch gleich nach der Möglichkeit registriert habe. Ich sehe an meinen Kollegen, die überwiegend in Worms wohnen, daß es in Rheinland-Pfalz völlig unterschiedliche Wartezeiten gibt. Mann kann glaube ich nicht sagen Rheinland-Pfalz ist schlecht, ich würde eher sagen – in Mainz geht es nicht vorwärts. Alle meine Kollegen aus Worms sind innerhalb der ersten 2 Wochen nach Freigabe für die 3 geimpft worden. Bei mir und meinen Kollegen in Mainz passiert überhaupt nichts.

  11. Als benachbarte Hessin kann ich Ihnen allen nachfühlen, das klingt alles nicht richtig. Aber trösten Sie sich: Hessen tut nur so, als hätten Sie alles im Griff. Hier meine Odyssee: Bin vorerkrankt mit höchster Ansteckungsgefährdung und Gefahr eines schweren Verlaufs, definitiv Prio 3. Sofort angemeldet, als Prio 3 geöffnet war. Woche später erfahre ich, das der ganze Betrieb + der Betrieb meines Mannes unter Prio 3 fallen, woraufhin sich alle registriert haben. Es hagelte im Stundentakt Impftermine für die kritische Infrastruktur. Die chronisch Kranken (vulnerablen) Personen in beiden Betrieben warten noch immer auf Nachricht. In einer Woche ist jeder um mich herum erstgeimpft und ich höre nicht mal was. Offensichtlich sind chronisch Kranke automatisch keine Stützen der Gesellschaft, obwohl sie arbeiten. Und wenn man auch hier von offizieller Seite empfohlen bekommt, die Registrierung zu löschen und zu ändern, kann man nur mit dem Kopf schütteln.
    Ihnen allen viel Geduld und Glück und ich entschuldige mich für jeden Hessen, der eine Ihrer Impfdosen verbraucht hat!

    • Oh je, ja, da läuft wohl auch nicht alles glatt auf der anderen Rheinseite… Aber Sie müssen sich ja nicht gleich entschuldigen – die Hessen, die sich in Rheinland-Pfalz haben i9mpfen lassen, können ja nichts dafür. Es war das Land Rheinland-Pfalz, das die Tore für alle und jeden geöffnet hat… Und grundsätzlich ist ja auch jede Impfung eine gute Impfung, nur sollte dann halt nicht die eigene vulnerable Bevölkerung auf der Strecke bleiben.. Das geht einfach gar nicht, egal ob rechts oder links des Rheins!

  12. Der wunde Punkt in RLP escheint mir, die Auslegung, Aufweichung und uferlose Ausweitung des Begriffs „krit. Infrastruktur“ zu sein:
    https://corona.rlp.de/de/impfen/informationen-zur-corona-impfung-in-rheinland-pfalz/
    „Aus Sicht der Landesregierung sind alle Beschäftigten in Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur gleich relevant im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit und damit auch gleich bedeutsam und gewichtig für eine priorisierte Impfregistrierung und Impfung“

    https://www.rki.de/DE/Content/Kommissionen/STIKO/Empfehlungen/Vierte_Empfehlung_2021-04-01.html
    Das bedeutet, dass die dort empfohlene „wissenschaftliche Begründung“ der Impfpriorisierung durch die Umsetzung auf Landesebene bewusst ausgehebelt worden ist. Das Ziel dieser Aktion ist für mich unklar, vor allem unter folgendem Gesichtspunkt: Wenn ich durch Vorerkrankung oder aufgrund Alters zu einer der Risikogruppe III oder gar noch II angehöre, und die dort impfwilligen nicht zügigst durchimpfe, riskiere ich, dass sie dem Gesundheitssystem im Moment des Luftholens und immer mit den Augen in Richtung der „indischen Mutante“ auf die Füsse fallen … und lasst die Leute dort mal mehr als nur Luftholen!

    • Das ist das Ergebnis, wenn man so feige ist, bloß niemandem auf die Füße treten zu wollen. Bloß niemanden verschrecken durch eine Priorisierung. Lieber erklärt man allen, sie seien gleich wichtig, damit man sich mit niemandem auseinandersetzen muss. Und ignoriert dabei Wissenschaft, Medizin und alles kluge Vorausdenken. So handelt Rheinland-Pfalz seit Anbeginn der Pandemie. Wir hier bei Mainz& finden das unsäglich.

  13. ich habe mich am 14.april registriert, 2 wochen später bekamm ich einen impftermin. (62 jahre alt, prio 3). als ich mich dann im impfzentrum hachenburg (westerwald) anmeldete sagte man mir, ich wäre nicht priorisiert ,da ich keine ärztliche bescheinigung hatte wurde ich nachhause geschickt. warum bekam man dann einen termin. 80 km umsonst gefahren, hoch lebe der klimaschutz !!!

  14. Mich stimmt sehr nachdenklich die Aussage mit den technischen Defiziten. Das gab es bereits beim Kindergeld bei der Familienkasse in RLP! E-Mails die am Tag zu viel waren, wurden einfach gelöscht oder erst gar nicht mehr angenommen auf Grund der Serverkapazität (hat mir mal eine Mitarbeiterin so erklärt) Der Endnutzer kann dies aber nicht erkennen und denkt das seine fristgerechten Unterlagen beim zuständigen Amt angekommen sind. Ich bin seit 27.04. registriert und habe nichts mehr davon gehört! Dabei erlebe auch ich in meinem Umfeld wie schnell es voran geht! Da es nach dem Wohnortprinzip geht, bin ich darauf angewiesen mich in RLP impfen zu lassen, mein Hausarzt in NRW würde gern mich impfen und darf es nicht wegen der Vorgaben des Wohnortprinzip…. Bürokratie über Bürokratie erschwert den Alltag. Meine Tante 77 wartet bereits seit Ende Februar auf den ersten Picks.

    • Hallo Jutta, das mit dem Hausarzt gilt so nicht mehr – seit die Priorisierung für AstraZeneca aufgehoben wurde. Ihr Hausarzt in NRW müsste Sie jetzt also impfen dürfen. Das mit der Tante geht natürlich gar nicht – da sollte man unbedingt noch mal nachfragen.

      • Als ich um 13:51 Uhr alle vorherigen Kommentare gelesen habe, habe ich ausprobiert mit der nochmaligen Registrierung ausprobiert und die Registrierung vom 27.04. storniert. Um 22:09 Uhr hatte ich meine Impftermine mit den Unterlagen. Mich stimmt auch diese Vorgehensweise sehr sehr nachdenklich. Beim Hausarzt in NRW nochmals nach gefragt, Nein er dürfe mich nicht impfen da das Wohnortprinzip gelte!

        • Das gibt’s ja wohl nicht! Na, das bestärkt uns jetzt aber doch sehr in dem Verdacht, dass im März/April was mit dem System nicht stimmte! DAS kann ja nun echt nicht sein. Aber freut uns sehr, dass der Impftermin jetzt da ist! Oh, und unbedingt die Tante noch mal neu registrieren!

  15. Mein Sohn (9 Jahre alt) hat Asthma bronchiale. Aus diesem Grund wurde uns durch die Kinderärztin eine Bescheinigung ausgestellt, wonach wir der PrioGruppe 3 angehören sollen. Wir haben uns registriert, 3 Wochen später kam eine E-Mail mit den Terminmitteilungen für die Impfungen. Als wir vor Ort waren, wurden die Impfung abgelehnt, da wir nicht zur PrioGruppe 3 gehören! Mit den 2 Damen, die an der Anmeldung saßen, war nicht zu diskutieren! Sie beharrten darauf, dass unser Sohn zur PrioGruppe 3 gehöre, wir als Eltern jedoch nicht. Es sei denn, uns läge eine Bescheinigung der Krankenkasse vor, wonach er pflegebedürftig sei, was natürlich nicht der Fall ist. Ein anschließender Anruf bei der Impfhotline für RLP bestätigte unsere Berechtigung zur Impfung für die PrioGruppe 3 als „2 enge Kontaktpersonen eines chronisch kranken Menschens. Wir sollen über die offizielle Homepage ein Kontaktformular ausfüllen und den kompletten Sachverhalt schildern. Das haben wir gemacht und warten seitdem auf eine Antwort. Leider ist der Impftermin hin, und einen halben Urlaubstag haben wir dafür auch noch opfern dürfen.

  16. Es kann nicht sein, dass Eltern von schulpflichtigen Kindern mitten in den Sommerferien einen Impftermin bekommen. Das ist ja weiter nicht schlimm, wenn die Familie nicht in Urlaub fahren möchte. Mein Sohn mit Familie hat im letzten Jahr den Urlaub wegen Corona umgebucht auf Juli diesen Jahres. Jetzt klemmt der zweite Impftermin um 2 Tage. Aber nein, der Termin kann nicht 2 Tage vorgezogen werden. Statt dessen müssen beide Impftermine abgesagt und die Eheleute sollen sich wieder neu registrieren. Das kann so nicht sein. Die Eltern sowie die Kinder haben harte Zeiten hinter sich und einen Urlaub verdient!!!!
    Wieso geht eine flexible Terminvereinbarung in anderen Bundesländern? Was können wir tun, um den Urlaub zu retten und die Impftermine stehen!
    Danke für ihre Antwort

    • Hallo Christa, oh je, wir fühlen mit Ihnen und mit der Familie! Wo wohnt die Familie denn? Nein – so eine Unflexibilität kann doch echt nicht wahr sein. Das ist deutsche Bürokratie, ziemlich unfassbar, und wenn wir helfen könnten, würden wir das gerne. Nur: Wir sind hier eine UNABHÄNGIGE ZEITUNG – wir sind nicht die Regierung, nicht das Land RLP und nicht das Impfzentrum. Wir können nur raten: Schreiben Sie die Politik an. Bürgermeister, Landtagsabgeordnete, den Gesundheitsminister Clemens Hoch. Gehen Sie der Politik auf die Nerven! Das ist – vor allem in einem Wahljahr – immer noch das beste Mittel 😉

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