In Mainz wird es am Montagabend eine spontane Demonstration gegen das Unternehmen Siemens geben: Die Bewegung Fridays for Future ruft für 18.,00 Uhr zum Protest am Hauptbahnhof in Mainz auf. Der Grund: Der Beschluss von Siemens-Vorstandschef Joe Kaser, an der Unterstützung der australischen Kohlemine Adani durch sein Unternehmen festzuhalten. „Da sich in Mainz ein Siemens-Standort befindet, ruft Fridays For Future Mainz parallel zu hunderten weiteren Städten heute um 18.00 Uhr zu einer spontanen Kundgebung auf dem Bahnhofsplatz auf“, teilte die Bewegung am Montag in einer Mitteilung mit.

„Siemens stellt sich damit gegen die Forderung zahlreicher zivilgesellschaftlicher Organisationen, darunter Fridays For Future, den Bau der Kohlemine in Australien nicht weiter zu unterstützen“, heißt es weiter. Siemens setze dabei die Zukunft von acht Milliarden Menschen sowie aller zukünftigen Generationen für kurzfristigen Profit aufs Spiel und verrate die Pariser Klimaziele. Die Buschbrände in Australien zeigten aber bereits heute, welche fatalen Auswirkungen die Klimakatastrophe hat.

„Siemens stellt die Interessen Einzelner über die all derer, die heute bereits unter den Folgen des Klimawandels leiden müssen und verrät nebenbei noch meine gesamte Generation. Eine weitere Kohlemine ist dabei ein Schlag ins Gesicht all derer, die auch in Zukunft diesen Planeten bevölkern möchten“, sagte Theresa Gemke von Fridays For Future Mainz. Außerdem werde man die Gelegenheit nutzen, um für die bundesweite Großdemo am 17.01.2020 (Freitag) zu werben. „Wir berufen uns dabei auf das Versammlungsgesetz, das Kundgebungen bei unvorhersehbaren Ereignissen auch spontan ermöglicht“, betonten die Aktivisten.
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