Es ist schon wieder so weit: Der Sommer ist passé, der Herbst ist da – und heute Nacht werden die Uhren auf die Winterzeit umgestellt. In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026 werden die Uhren um genau eine Stunde zurückgestellt, wir haben also eine Stunde mehr Schlaf heute Nacht. Gleichzeitig wird es damit abends schlagartig früher dunkel – und das freut ganz besonders Einbrecher: das Risiko eines Einbruchs steigt. Das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz gibt zum „Tag des Einbruchschutzes“ am 25. Oktober Tipps, wie man sich gut dagegen schützen kann.

Gefühlt kommt es in diesem Tag besonders plötzlich: Eben war noch Sommer, jetzt dreht die Zeit schlagartig auf Winter, und das ist wörtlich zu nehmen. In der Nacht vom 24. auf den 25. Oktober 2026 werden die Uhren auf die Winterzeit zurückgestellt – das ist ja eigentlich die „Normalzeit“. Für Langschläfer oder Nachtschwärmer ist das eine gute Nachricht: Wir bekommen nämlich eine Stunde mehr Zeit zum Schlafen oder Feiern, denn die Uhren werden zurückgestellt – um 3.00 Uhr nachts ist es dann plötzlich wieder 2.00 Uhr.
Damit aber wird es abends schlagartig früher dunkel, und dieser plötzliche Wintereinbruch verursacht regelmäßig erhebliche Probleme: Fußgänger auf den Straßen werden schlechter gesehen, Wildunfälle nehmen zu – und Autofahrer sollten jetzt dringend ihre Lichtanlagen überprüfen: Mehr als ein Viertel der Fahrzeuge weist bei der TÜV-Prüfung Defizite beim Licht auf, warnte jüngst das Landeskriminalamt (LKA) in Mainz – und riet zum Licht-Check, den viele Werkstätten jetzt kostenlos anbieten.
Herbstzeit ist Einbruchszeit: Bloß nix kippen lassen
Mit der dunklen Jahreszeit haben aber leider auch Einbrecher Hochkonjunktur, 2025 registrierte die Polizei in Rheinland-Pfalz insgesamt 2.936 Wohnungseinbrüche. Bei 1.370 Taten blieb es allerdings beim Versuch, der Grund: Gute Sicherungsmaßnahmen können Einbrecher durchaus aufhalten. Genau zur Zeitumstellung hat das LKA deshalb den „Tag des Einbruchschutzes“ am 25. Oktober ausgerufen – und gibt Tipps, wie man Haus und Wohnung vor Dieben schützen kann.

Besonders wichtig: gut gesicherte Türen und Fenster. „Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit – schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab“, rät die Polizei. Auch sollten Fenster, Balkon- und Terrassentüren immer geschlossen werden. „Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster“, warnen die Präventionsexperten. Zusätzliche Schlösser, abschließbare Fenstergriffe und stabile Beschläge erschweren den Zugang weiter.
Bitte auch keine Ersatzschlüssel draußen verstecken, warnen die Experten, Zeitschaltuhren für die Beleuchtung können Anwesenheit vortäuschen, klug ist auch, Nachbarn zu bitten, während der Abwesenheit auf das Zuhause zu achten. Urlaubspläne sollte man übrigens nicht öffentlich in sozialen Netzwerken teilen – das ist eine Einladung für Einbrecher. Wertsachen sollten natürlich sicher aufbewahrt und mit Fotos sowie Seriennummern
dokumentiert sein.
KfW-Förderung für Nachrüstungen an Türen und Alarmanlagen
Auch Alarmanlagen können den mechanischen Schutz sinnvoll ergänzen, vor einer
Nachrüstung empfehle sich aber eine fachkundige Beratung, so das LKA. Kostenlose Beratung gibt es dazu etwa in polizeilichen Beratungsstellen, dort werden Schwachstellen aufgezeigt und man bekommt Empfehlungen für geeignete Schutzmaßnahmen. Auch Fachbetriebe unterstützen gerne bei der Umsetzung. Infos dazu gibt’s auch auf der offiziellen Homepage „Keinbruch“, was natürlich für kein Einbruch steht.
Darüber hinaus können Eigentümer und Mieter über den KfW-Kredit „Altersgerecht Umbauen“ bis zu 50.000 Euro pro Wohneinheit für förderfähige Maßnahmen erhalten. Dazu zählen beispielsweise Nachrüstungen an Türen und Fenstern sowie bestimmte Alarmanlagen. Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Arbeiten gestellt und
bewilligt werden. Wer sich dafür interessiert, kann sich hier bei der KfW im Internet informieren.
Info& auf Mainz&: Die Adressen der Polizeilichen Beratungsstellen in Sachen Einbruchsschutz findet Ihr hier im Internet.






