Wolltet Ihr schon immer mal ein Römer-Retter werden? Interessiert Ihr Euch für die Antike und vor allem das Römische Mainz? Dann ist hier Eure Chance: Ein Jahr nach seiner Gründung sucht der Verein „Rettet das Römische Mainz“ nun neue Mitglieder. Man habe sich im ersten Jahr um die Aufstellung von inhaltlichen Konzepten gekümmert, sagte Vereinspräsident Christian Vahl im Gespräch mit Mainz&, jetzt wolle der Verein verstärkt konkrete Projekte fördern, ein erstes großes Anliegen gibt es bereits: „Wir träumen von einer Bürger-Bewegung für die Jupitersäule“, sagte Vahl.

Mit dieser Pressekonferenz begann es: Rund um (von links) Christian Vahl, Peter Krawietz, Hartmut Fischer und Gerd Rupprecht gründete sich 2025 der neue Verein "Rettet das Römische Mainz". – Foto: gik
Mit dieser Pressekonferenz begann es: Rund um (von links) Christian Vahl, Peter Krawietz, Hartmut Fischer und Gerd Rupprecht gründete sich 2025 der neue Verein „Rettet das Römische Mainz“. – Foto: gik

Im Juli 2025 gründete sich etwas überraschend ein neuer Verein mit dem Titel „Rettet das Römische Mainz“, seine Agenda: Die Sichtbarkeit des Römischen Erbes in Mainz zu verbessern, aber auch seine Präsentation im Stadtbild, römische Feiern und Feste zu veranstalten sowie Fördergelder für den Erhalt der Denkmäler einzuwerben. Eigentlich hatte sich genau dazu vor gut 25 Jahren die „Initiative Römisches Mainz“ (IRM) gegründet – doch die erfüllte ihre ursprüngliche Aufgabe zuletzt immer weniger.

Die IRM war eigentlich 1999 als Bürgerbewegung gestartet: Als 1999 beim Bau einer neuen Einkaufspassage in der Mainzer City, der heutigen Römerpassage, antike Mauerreste gefunden wurden, wollte die Mainzer Stadtspitze um den damaligen Oberbürgermeister Jens Beutel (SPD) die antiken Reste am liebsten unterbaggern. Dabei war schnell klar, dass es sich um eine Sensation handelte: Das größte, jemals gefundene Isis- und Magna Mater-Heiligtum nördlich der Alpen. Die IRM rief eine Bürgerbewegung für den Erhalt des Tempels ins Leben, samt einer großen Demonstration – und schaffte das schier unmögliche: Den Erhalt der antiken Tempelanlage samt Präsentation im Untergeschoss des Einkaufstempels.

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IRM: Aus unabhängigem Bürgerverein wird Förderverein der GDKE

Pikant dabei: Als sich im Juli 2025 der neue Verein „Rettet das Römische Mainz“ gründete, bestand die Spitze des neuen Vereins aus der alten Führungsspitze der IRM – allen voran der Mainzer Herzchirurg Christian Vahl. Der war bis dato Vorsitzender der IRM und wechselte nun in den Posten als Präsident des neuen Römer-Vereins, gemeinsam mit dem früheren Mainzer Kulturdezernenten Peter Krawietz, dem Ex-Denkmalpfleger der Stadt Mainz, Hartmut Fischer, sowie zwei weiteren Schwergewichten: Dem Journalisten Bernd Funke, der 1999 einer der treibende Kräfte bei der Gründung der IRM war, sowie dem Ex-Landesarchäologen Gerd Rupprecht.

Die Initiative Römisches Mainz wurde einst zur Rettung des antiken Isistempels gegründet, bis heute betreibt der Verein den Präsentationsraum im Untergeschoss der Römerpassage. - Foto: gik
Die Initiative Römisches Mainz wurde einst zur Rettung des antiken Isistempels gegründet, bis heute betreibt der Verein den Präsentationsraum im Untergeschoss der Römerpassage. – Foto: gik

Die Gründe: ein grundlegender Streit über die weitere Ausrichtung der Initiative Römisches Mainz. „Die IRM war am Anfang ein unabhängiger Bürgerverein, der sich für das Römische Erbe einsetzte, und zwar unabhängig von allen Institutionen“, erklärte Vahl nun im Gespräch mit der Internetzeitung Mainz& – doch das habe sich jetzt geändert: „Aus der IRM wird aktuell ein Förderverein für die GDKE, das war der Grund, warum ich die Geschäfte niedergelegt habe.“

GDKE steht für Generaldirektion Kulturelles Erbe, unter dieser Dachmarke sind alle Institutionen in Rheinland-Pfalz zusammengefasst, die sich mit Geschichte und kulturellem Erbe beschäftigen – dazu gehört auch die Landesarchäologie. Die IRM allerdings war einst gedacht als explizit unabhängiger Verein, der sich durchaus auch kritisch mit der Archäologiepolitik des Landes Rheinland-Pfalz auseinander setzte, und sich als bürgerlicher Anwalt für das Römische Erbe verstand – auf der Homepage der IRM indes steht inzwischen der Zusatz „Förderverein zur Unterstützung der archäologischen Denkmalpflege“.

Neu: Unabhängiger Bürgeranwalt für das Römische Erbe von Mainz

Als unkritischer Förderverein für die Landesarchäologie war die IRM indes nie gedacht, sagt Vahl, und betont: „Ich stehe für einen GDKE-Förderverein nicht zur Verfügung.“ Denn seit ihrer Umwidmung „kann und will die IRM sich nicht mehr zu Dingen äußern, die die GDKE betreffen“, sagte Vahl: „Dafür wurde die IRM aber nicht gegründet.“ Nur ein unabhängiger Verein könne ein echter Anwalt des römischen Erbes sein, weil man dafür eben auch mal Kritik üben und Fehlentwicklungen aufzeigen müsse, so die Haltung des neuen Vereins: Man verstehe sich als unabhängiges Korrektiv, und wie die Situation der römischen Denkmäler in Mainz ja zeige, sei das dringend nötig.

In der ersten Bestandsaufnahme zum Zustand der antiken römischen Denkmäler in Mainz verbirgt sich auch ein Konzept zur besseren Präsentation. - Foto: gik
In der ersten Bestandsaufnahme zum Zustand der antiken römischen Denkmäler in Mainz verbirgt sich auch ein Konzept zur besseren Präsentation. – Foto: gik

Tatsächlich war die erste Amtshandlung des sich damals in Gründung befindlichen neuen Vereins im Februar 2025 die Vorlage eines kleinen Heftchens: einer Bestandsaufnahme zum Thema Römisches Mainz. Und darin zeigten die Verfasser schonungslos den aktuellen Zustand der antiken römischen Denkmäler im öffentlichen Raum auf: Der sei „beschämend“, viele Denkmäler ungepflegt, die Umgebung oft verwahrlost, Informationsstelen „in einem jämmerlichen Zustand“. Kurz: Der Umgang mit dem reichen antiken Erbe der Römerstadt Mogontiacum sei lieblos und vor allem konzeptionslos – das könne so nicht bleiben.

Das Heftchen schlug ein, wie eine Bombe, die Mainzer Citymarketing verbannte die Bestandsaufnahme prompt aus ihrem Shop, die zuständige Kulturdezernentin Marianne Grosse (SPD) duckte sich weg – und von der IRM kam lediglich dröhnendes Schweigen. Der neue Verein aber betonte, um das Römische Erbe in Mainz stehe es schlecht, das gelte es dringend zu ändern – schon jetzt drohe vielen römischen Denkmälern im Stadtbild das Versinken in die Vergessenheit, wie etwa der Großen Mainzer Jupitersäule: Der neue Verein rückte als erstes direkt mal ins Bewusstsein, dass die Nachbildung der antiken Säule seit zehn Jahren von ihrem angestammten Ort von dem Mainzer Landtag verschwunden ist.

Bilanz nach einem Jahr: Zwei Konzepte, neue Projekte

„Es ist viel passiert“, bilanzierte nun Vereins-Präsident Christian Vahl ein Jahr nach der Vereinsgründung im Gespräch mit Mainz&, und sagt, man sei schon ein wenig stolz. „Wir haben alles gemacht, was wir uns vorgenommen haben.“ Im ersten Jahr habe der neue Verein sich bewusst darauf konzentriert, neue Konzepte zu entwickeln und erste Projekte anzustoßen – und das sei auch gelungen. So legte der Verein nach der Bestandsaufnahme auch direkt nach, getreu dem Motto, man wolle „nicht nur meckern“, sondern auch konstruktive Vorschläge zur Verbesserung der Lage machen.

Wie können antike Denkmäler wie das antike römische Bühnentheater in Mainz besser präsentiert und vermarktet werden? - Foto: gik
Wie können antike Denkmäler wie das antike römische Bühnentheater in Mainz besser präsentiert und vermarktet werden? – Foto: gik

Noch vor der offiziellen Vereinsgründung im Juli 2025 legte eine Arbeitsgruppe aus Vereinsmitgliedern im Mai 2025 ein Konzept für die Präsentation und Vermarktung des römischen Erbes in Mainz vor. Der Ansatz: Mainz könne als ein herausragendes Beispiel von Alltagsleben in einer römischen Provinzhauptstadt aufgearbeitet und präsentiert werden, das sei ein Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu anderen Römerstädten wie Trier. „500 Jahre römisches Mainz stehen für Siedlungsformen und Bauweisen, für Kleidung und Tracht, für Brauchtum, Kult und Religion“, heißt es in dem Konzept.

Das trägt natürlich die Handschrift von Gerd Rupprecht: Der langjährige Landesarchäologe gilt als „der Erwecker des römischen Mainz“, bis heute sprüht Rupprecht vor wissenschaftlich fundierten Einordnungen und Ideen. In Mainz werde besonders exemplarisch „das Zusammenspiel zwischen Militär- und Zivilgesellschaft“ deutlich, sagt Rupprecht, die Anwesenheit des Militärs und der von ihm mitgebrachten römischen Kultur hatte massive Auswirkungen auf das Leben der einheimischen Stämme – das antike Mogontiacum wurde zum Knotenpunkt für Handel und Wirtschaft, zur politischen Metropole und zum entscheidenden kulturellen Einflussfaktor für die Entwicklung der Rheinregion.

Idee eines „Archäologischen Freiluftparks“ am Römischen Theater

Doch damit nicht genug: Im November 2025 legte der neue Verein dazu auch noch ein Tourismuskonzept vor mit zahlreichen Vorschlägen für eine bessere Präsentation und Vermarktung des antiken römische Erbes von Mainz – das kurz danach eilig fertiggestellte Konzept der Stadt Mainz bot nicht im Ansatz Vergleichbares. „Rettet das Römische Mainz“ schlug nämlich unter der Leitung von Rupprecht nichts weniger als einen „Archäologischen Freilichtpark“ vor, mit dem Bahnhof Römisches Theater als Eingangstor und einem „Römerpfad“ hinauf zur Zitadelle samt Drususstein.

Das antike Mainz virtuell und interaktiv erleben - dieses Projekt ist gerade im Entstehen. - Foto: gik
Das antike Mainz virtuell und interaktiv erleben – dieses Projekt ist gerade im Entstehen. – Foto: gik

Gleichzeitig machte sich der Verein auch intensiv Gedanken über moderne Präsentationsformen der Römerzeit im heutigen Mainz Gedanken: Mit Festen wie den Carnarien und den Saturnalien soll römisches Alltagsleben in der Moderne wieder lebendig gemacht werden, dazu gehört etwa römisches Essen und römische Musik. Im antiken Bühnentheater finden seit 2024 wieder Theaterspiele mit antiken Komödien statt, aufgeführt durch das „Theater in der Römischen Provinz“, und im August 2026 veranstaltete der Verein erstmals – gemeinsam mit der „Unsichtbaren Römergarde“ ein Antiken Festival im Römischen Theater mit Römerrallye und römischen Kinderspielen und römischen Legionären in originalgetreu nachgebauter Ausrüstung.

Quasi „nebenbei“ wird derzeit in Kooperation mit dem Studiengang „Digitale Technologien“ der Hochschule Rhein-Main unter Federführung von Professor Christopher Dahm eine digitale Präsentationsplattform zum Thema Römisches Mainz entwickelt: Ein virtueller Rundgang führt dort zu verschiedenen Stationen mit antiken Denkmälern im heutigen Mainz, die durch wissenschaftlich fundierte Geschichten und Alltagsfiguren wie Händler oder Legionäre zum Leben erweckt werden – vorgestellt wurde der Prototyp im April 2026 zum Römertag Rheinhessen.

Werbung in eigener Sache: Der neue Stadtrundgang durch das Römische Mainz als Broschüre - mehr dazu: hier clicken. Foto: Mainz&
Werbung in eigener Sache: Der neue Stadtrundgang durch das Römische Mainz als Broschüre – mehr dazu: hier clicken. Foto: Mainz&

Verein öffnet sich für neue Mitglieder: Römer-Retter werden!

Auch der neue Stadtführer „Mogontiacum – Streifzug durch das Römische Mainz“ der Internetzeitung Mainz&, der im August 2026 als Heftchen veröffentlicht wurde, entstand in Kooperation mit dem Verein „Rettet das Römische Mainz“ – alle diese Projekte sind Neuentwicklungen, die es so bisher in Mainz nicht gab. Die Kernidee sei, den Alltag des Römischen Mainz auch für heutige Besucher wieder sichtbar und lebendig zu machen, sagte Vahl zu beiden Projekten – genau das sei der Kern des Römer-Vereins.

Ex-Landesarchäologe Gerd Rupprecht (rechts) bei den "Carnarien" des Römervereins 2023. - Foto: gik
Ex-Landesarchäologe Gerd Rupprecht (rechts) bei den „Carnarien“ des Römervereins 2023. – Foto: gik

Und der öffnet sich nun, ein Jahr nach seiner Gründung, erstmals für eine breitere Mitgliederschaft: Man sei der einzige unabhängige Verein in Mainz, der sich für den Erhalt und eine bessere Präsentation des Römischen Erbes einsetze, sagte Vahl am Donnerstagabend bei einem Auftritt im Mainzer Presseclub: „Und jetzt bitten wir um neue Mitglieder.“ Denn jetzt wolle der Verein verstärkt konkrete Projekte zur Römerstadt Mainz fördern, dafür brauche man Mitgliederbeiträge und Spendengelder – Römer-Retter, bitte melden!

Das erste konkrete Projekt ist auch gleich ein Herzensthema des neuen Vereins: Die Rettung der verschwundenen Großen Mainzer Jupitersäule. Deren original getreue Kopie stand eigentlich seit 1934 vor dem Mainzer Landtag, doch im Mai 2015 wurde die 9,10 Meter hohe Säule zu Sanierungszwecken abgebaut – und schlummert seither in einer Steinmetz-Werkstatt in Budenheim. Seit mehr als einem Jahr fordert der neue Verein vehement die Rückkehr der nahezu fertig renovierten Kopie, das sei „eine Pflichtaufgabe“, wird Ex-Denkmalpfleger Hartmut Fischer nicht müde, die Stadt Mainz zu erinnern.

Bürgerbewegung für die Rückkehr der Jupitersäule gestartet

Die aber machte Bedenken und nicht zuletzt den klammen Mainzer Haushalt geltend: Die Aufstellung werde rund 200.000 Euro kosten, die habe man nicht, beschied das zuständige Baudezernat der Stadt Mainz ziemlich schnippisch – da bleibe „nur die Hoffnung auf ein bürgerschaftliches Engagement“. Kurz gesagt: Die Bürger sollen ausgleichen, was die Stadt Mainz seit mehr als zehn Jahren nicht hinbekommt, doch die Stadt hat die Rechnung ohne den neuen verein gemacht: „Wir geben heute den Starschuss für die bürgerliche Sammelaktion für die Rückkehr der Jupitersäule“, kündigte Vahl am Donnerstagabend an.

Die original getreue Kopie der Großen Mainzer Jupitersäule stand bis 2015 vor dem Mainzer Landtag. - Foto: gik
Die original getreue Kopie der Großen Mainzer Jupitersäule stand bis 2015 vor dem Mainzer Landtag. – Foto: gik

Der Verein „Rettet das Römische Mainz“ werde ab sofort Spenden für das „Projekt Jupitersäule“ sammeln auch gehe der Gewinn aus allen Veranstaltungen des Vereins direkt in das Projekt. „Das Ziel ist, so viel Geld wie es geht, für die Sanierung der Jupitersäule zusammen zu bringen“, sagte Vahl gegenüber Mainz&, die Stadt Mainz müsse dann den Rest dazugeben. Der Verein plane in naher Zukunft auch ein eigenes Fundraising Diner, auch die am 11.11. stattfindenden Saturnalien dienten diesem Zweck. Der neue Mainzer Dezernent für Kulturelles Erbe und Bauen, Ludwig Holle (CDU) unterstütze die Initiative.

Und die nächsten Projekte stehen schon auf der Tagesordnung, berichtete Vahl weiter: Der Verein wolle sich für die die Gestaltung von Innenhöfen als Römische Gärten und für ein Illuminationskonzept für die im Stadtbild befindliche römischen Denkmäler einsetzen – etwa dem Dativius-Victor-Bogen auf dem Ernst-Ludwig-Platz.  Mittels gartenbauarchitektonischer Gestaltungen könnten Sichtachsen zwischen antiken Denkmälern hergestellt werden, transparente Schaufenster mit grafischen Rekonstruktionen könnten antike Bauwerke vor den Augen der Besucher wiedererstehen lassen – etwa am Römischen Theater.

„Wir kümmern uns um alle römischen Monumente in Mainz, wir fördern Wissenschaft und Forschung, und wir wollen den Alltag der römischen Antike wieder erlebbar machen“, sagte Vahl. Für den Verein hoffe man auf viele aktive neue Mitglieder, für die Jupitersäule hoffe man auf zahlunfskräftige Unterstützung: „Wir träumen von einer Bürgerbewegung für die Jupitersäule.“

Info& auf Mainz&: Wohin genau Ihr Euch bei Interesse an dem Verein „Rettet das Römische Mainz“ wenden könnt, müssen wir Euch leider nachliefern, die genaue Kontaktseite liegt uns noch nicht vor. Den Verein selbst findet Ihr aber hier auf Facebook, Emails unter kontakt@mainzer-kunstgalerie.de erreichen aber ebenfalls den Vorstand. Mehr zum Konzept für die Präsentation und Vermarktung des römischen Erbes in Mainz könnt Ihr auch noch einmal hier auf Mainz& nachlesen:

Konzept fürs Römische Mainz: Legionslager, Wein, Handelszentrum – Neue Broschüre liefert Bestandsaufnahme zu römischen Denkmälern