Die Mainzer SPD hat am Samstag ihre OB-Kandidatin Mareike von Jungenfeld nun auch offiziell nominiert. Auf einem Parteitag in Mainz stimmten 91 Prozent für die 41 Jahre alte Parteireferentin. „Wir rocken das“, rief von Jungenfeld der Partei zu: „Ich geh‘ voran, wir gehen zusammen in den Wahlkampf – ab heute drei Monate Vollgas!“ Zuvor hatten mehrere Parteispitzen für ein starkes Votum für die Kandidatin geworben.

Mareike von Jungenfeld (Mitte) nach ihrer offiziellen Kür als Kandidatin der Mainzer SPD für die OB-Wahl. - Foto: gik
Mareike von Jungenfeld (Mitte) nach ihrer offiziellen Kür als Kandidatin der Mainzer SPD für die OB-Wahl. – Foto: gik

Die 41-Jährige war überraschend Ende Oktober von der Mainzer SPD als Kandidatin für die Nachfolge von Ex-Oberbürgermeister Michael Ebling (SPD) nominiert worden, der seit dem 13. Oktober Innenminister von Rheinland-Pfalz ist. Von Jungenfeld ist 41 Jahre alt und ist Finanzreferentin der rheinland-pfälzischen SPD. Die alleinerziehende Mutter zweier kleiner Kinder war erst Anfang März zur Ko-Vorsitzenden der Mainzer SPD gewählt worden, seit 2019 sitzt sie im Mainzer Stadtrat und war dort zuletzt als sportpolitische Sprecherin tätig.

Ihre Nominierung als OB-Kandidatin galt als Überraschung, weil von Jungenfeld in der Stadtgesellschaft noch weithin unbekannt ist. Auf dem Parteitag am Samstag in Mainz-Weisenau hatte sich eine ganze Riege führender SPD-Größen für die Unterstützung der jungen Kandidatin ausgesprochen und dafür geworben, von Jungenfeld mit einem starken Votum auszustatten.

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Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD, 2. von rechts) warb für die Mainzer Kandidatin. - Foto; gik
Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD, 2. von rechts) warb für die Mainzer Kandidatin. – Foto; gik

Gekommen war eigens auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD), die sich für die Kandidatin stark machte. „Ich freue mich sehr, dass Du kandidierst“, sagte Dreyer: „Es ist so wichtig, dass du entscheidungsfähig und entscheidungsfreudig bist, damit bringst Du schon ganz viel mit für dieses Amt.“ Es werde Zeit für eine Frau an der Spitze der Landeshauptstadt, und von Jungenfeld sei „eine Frau, die weiß, wo sie steht, wofür sie spricht.“

Der Parteitag stattete schließlich von Jungefeld mit einem deutlichen Votum aus: Von 118 abgegebenen Stimmen stimmten am Ende 107 Delegierte für von Jungenfeld. Bei acht Nein-Stimmen und drei Enthaltungen kam die SPD-Kandidatin damit auf 91 Prozent.

Info& auf Mainz&: Mit welchem Programm von Jungenfeld in den Wahlkampf zieht, lest ihr später bei Mainz& – ausführlicher Bericht folgt. Mehr zu von Jungenfeld lest ihr auch hier auf Mainz&.

 

 

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