Wenn Ihr am kommenden Samstag ein Großaufkommen von Krankenwagen in Mainz seht – keine Sorge: Die wollen nur üben. Am Samstag, dem 13. Juni 2026, steht in Mainz eine große Katastrophenschutzübung auf dem Plan, dabei üben Einheiten aus Mainz und dem Leitstellenbereich gemeinsam Abläufe der medizinischen Gefahrenabwehr. Zwischen 8.00 Uhr morgens und 14.00 Uhr werden deshalb vermehrt Krankenwagen zwischen dem Fußballstadion MEWA-Arena und den Mainzer Krankenhäusern unterwegs sein.

Geplant wird die Übung durch die Gruppe der Organisatorischen Leiter Mainz/Mainz-Bingen und unterstützt vom Sachgebiet Katastrophen- und Zivilschutz der Feuerwehr Mainz. Geübt werden soll die sogenannte „Transportorganisation“: Dabei wird durchgespielt, wie eine größere Anzahl verletzter Personen aus einer Patientenablage strukturiert abtransportiert und auf Krankenhäuser verteilt werden kann.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei laut Feuerwehr Mainz auf einer neuen digitalen Schnittstelle zur Krankenhauszuordnung. Über diese sollen Verletzte priorisiert und möglichst lagegerecht den verfügbaren Behandlungskapazitäten zugewiesen werden. Ziel sei es, die Verteilung einer größeren Zahl verletzter Personen bei größeren Schadenslagen weiter zu verbessern.
Transporte großer Mengen von Patienten in Kliniken wird geübt
Auch die beiden Mainzer Krankenhäuser wirken an der Übung mit, heißt es weiter: Sie nutzen die Gelegenheit, eigene interne Abläufe für die Aufnahme und Versorgung einer
größeren Zahl von Patienten zu üben. Für die Bevölkerung besteht kein Grund zur Sorge, betonte man bei der Feuerwehr zudem, die Versorgung in den Krankenhäusern sei auch nicht beeinträchtigt, Man bitte aber um Verständnis für die vermehrten Fahrten von Einsatzfahrzeugen an diesem Samstag.
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