Die Impfkampagne nimmt so langsam richtig Fahrt auf, doch in Rheinland-Pfalz hakt es weiter: Das Land schiebt nach wie vor einen erheblichen Stau von nicht-geimpften Personen der obersten Prioritätengruppen vor sich her, der Unmut ist groß. Und während das Land weiter behauptet, die Priogruppe 2 würde vor der Priogruppe 3 geimpft, mehren sich die Berichte von Unstimmigkeiten – auch von Mainz&-Lesern. Da landen Registrierungen offenbar schon mal im „digitalen Mülleimer“, Kürzlich-Registrierte erhalten einen Termin vor Menschen, die seit Wochen warten, und Menschen aus der Prio3 werden vor Wartenden der Prio 2 geimpft – Erklärungen gibt es vom Land Rheinland-Pfalz dazu bislang nicht. Dort heißt es nur: Solche Fälle seien nicht bekannt. In Hessen ist die Priogruppe 2 derweil praktisch durchgeimpft, Impfwillige der Prio3 erhalten binnen weniger Minuten ihre Impftermine.

Die Impfkampagne nimmt Fahrt auf, doch ausgerechnet in Mainz läuft die Terminvergabe gerade für viele Ältere weiter schleppend. - Foto: Sascha Kopp
Die Impfkampagne nimmt Fahrt auf, doch ausgerechnet in Mainz läuft die Terminvergabe gerade für viele Ältere weiter schleppend. – Foto: Sascha Kopp

Die Impfkampagne in Deutschland nimmt Fahrt auf, noch im Mai rechnen Experten mit einem rasanten Anstieg der Geimpftenzahlen – endlich ist genügend Impfstoff da. Bundesweit wurden am Mittwoch erstmals mehr als eine Million Menschen geimpft – an einem Tag. Fast 32,6 Millionen Impfdosen wurden in Deutschland inzwischen verabreicht, 30,6 Prozent der Deutschen erhielten inzwischen eine erste Impfung, 8,6 Prozent der Bevölkerung sind zweitgeimpft – immerhin 7,14 Millionen Menschen.

Doch in Rheinland-Pfalz fragen sich viele noch immer ungläubig: Wo, bitteschön, ist eigentlich mein Impftermin? Es trifft vor allem die Menschen, die sich bereits vor Wochen registriert haben – am 8. März, als das Land kurz vor der Landtagswahl schnell die Registrierung für die Priogruppe 2 öffnete. Oder Menschen, die sich Anfang April bereits für die Priogruppe 3 registrierten, als Rheinland-Pfalz überraschend früh die Registrierung für diese Personengruppe freimachte – dabei warteten zu dem Zeitpunkt noch Zehntausende der Priogruppe 2 auf ihre Impftermine. Stand 30. April waren rund 110.000 Personen über 70 Jahre noch immer nicht geimpft – und rund 140.000 Menschen mit Vorerkrankungen warteten noch immer händeringend und vergeblich auf einen Impftermin.

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Wer wird in den Impfzentren eigentlich geimpft? Zu viele der Priogruppe 2 warten noch immer. - Foto: Stadt Mainz
Wer wird in den Impfzentren eigentlich geimpft? Zu viele der Priogruppe 2 warten noch immer. – Foto: Stadt Mainz

Für viele der Betroffenen ist das keine Kleinigkeit: Sie vertrauten dem Versprechen der Politik, man werde die Priogruppe 2 vor der Priogruppe 3 impfen – Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) wiederholt dieses Versprechen bei jeder Pressekonferenz und in jeder Pressemitteilung. Tatsache ist aber auch: Das reale Erleben vieler Rheinland-Pfälzer sieht weiter anders aus. Seine Tochter und Frau, beide Priogruppe 2, seien seit Wochen registriert, hätten aber bis heute keinen Impftermin bekommen, berichtet ein Leser. Ein Mitarbeiter der Tochter hingegen, eingruppiert in die Prio 3, „hat sich registriert und wurde nach zwei Tagen bereits geimpft“ – das sei doch „völlig intransparent“, schimpft der Mann.

„Die Priorisierung ist eine einzige Seifenblase“, die Vergabe der Impftermine in Mainz gleiche „einer einzigen Lotterie“, schimpft auch ein weiterer Mainz&-Leser: „Aufgrund unseres hohen Risikos, uns oder unsere Klienten bei der Arbeit zu infizieren, wurden wir im März priorisiert“, schreibt er oder sie in einem Kommentar, und weiter: „Wir erhielten die Bescheinigung des Arbeitgebers am selben Tag und registrierten uns alle innerhalb der drei darauf folgenden Tage. Einige Kollegen erhielten sofort einen Termin, manche nach einigen Tagen, einige sind bereits durchgeimpft und andere haben bis heute keinen Termin, während bereits Priorität 3 geimpft wird.“ Das sei doch nicht mehr nachzuvollziehen.

Lange Schlangen vor dem Mainzer Impfzentrum, lange Wartelisten bei der Terminvergabe: in Rheinland-Pfalz hängt das System. - Foto: privat
Lange Schlangen vor dem Mainzer Impfzentrum, lange Wartelisten bei der Terminvergabe: in Rheinland-Pfalz hängt das System. – Foto: privat

„Bin sehr enttäuscht, wie das in Rheinland-Pfalz so abgeht – vor 4 Wochen registriert und bis heute noch nichts gehört“, schreibt ein weiterer Mainz&-Leser: „Meine Nachbarn sind 62 und 64 und schon geimpft, da läuft doch wohl alles schief…“ Auch Personen zwischen 60 und 69 Jahren könnten durch Vorerkrankungen in die Prioritätengruppe 2 gerutscht sein, doch Mainz&-Recherchen ergaben: Impfungen von Menschen über 60 ohne Vorerkrankungen, oder sogar gesunden jungen Menschen sind kein Einzelfall – gerade in der Landeshauptstadt Mainz haben viele Verbände und Institutionen ihren Hauptsitz, gerade auch im sozialen Bereich. Geimpft werden durften hier auch Arbeitnehmer, die ihren Wohnsitz gar nicht in Mainz haben, und genau dabei wurden die Priorisierungsgruppen offenbar nicht strikt eingehalten.

So wurden nach unseren Recherchen auch freie Mitarbeiter in der Verwaltung der Mainzer Universitätsmedizin geimpft, obwohl sie keinerlei Patientenkontakte haben. Die Mainzer Universitätsmedizin gehört mit mehr als 8.300 Beschäftigten zu den größten Arbeitgebern im Land, geimpft wurden hier auch Menschen mit Wohnsitz außerhalb von Mainz – auch aus Hessen. Das Land Rheinland-Pfalz hatte das ausdrücklich erlaubt – umgekehrt aber wurden Arbeitnehmer aus Mainz bei ihren Arbeitgebern in Hessen abgewiesen, auch ein solcher Fall liegt uns vor. Das „Dienstortprinzip“ gelte in Hessen nur für bestimmte, einzelne  Berufsgruppen wie das Personal in Schulen und Kitas, Polizisten oder medizinisches Personal, teilte das Land Hessen auf Anfrage mit – so wurden in Rheinland-Pfalz offenbar deutlich mehr „Auswärtige“ geimpft als umgekehrt.

Mainzer Universität: Formular zur Impfanmeldung im Internet

An der Mainzer Universität kann sich jeder Mitarbeiter unabhängig vom Wohnsitz einen Impftermin besorgen. - Foto: gik
An der Mainzer Universität kann sich jeder Mitarbeiter unabhängig vom Wohnsitz einen Impftermin besorgen. – Foto: gik

Ähnlich lief es offenbar in der Mainzer Universität: Geimpft wurden hier auch Mitarbeiter mit Wohnsitz in Hessen, auch der Priogruppen 1 und 2, seit Kurzem bietet die Hochschule auf ihrer Homepage zudem ein Formular zur Registrierung in der Priogruppe 3 an – das Kästchen „Verwaltung“ ist bereits vor angekreuzt, das Formular für jeden zum Ausdruck im Internet bereitgestellt. Damit dürften sich nun „sämtliche Mitarbeiter vom Doktoranden über den wissenschaftlichen Mitarbeiter bis hin zum Professor“ als Prio 3 registrieren, berichten Mitarbeiter – und das, obwohl das gesamte Sommersemester digital abgehalten werde.

Gleichzeitig warten Menschen mit schweren Vorerkrankungen aber weiter auf Termine, und ihre Hausärzte händeringend auf Impfstoff: Mehr als 600 Personen auf der Warteliste sind gerade bei alteingesessenen Hausärzten keine Seltenheit. Gleichzeitig haben Menschen, die derzeit gerade keinen Hausarzt haben, das Nachsehen: Viele telefonieren sich vergeblich durch die Ärztelandschaft auf der Suche nach einem Arzt, der bereit ist, sie auch nur auf ihre Warteliste zu setzen.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) bei einer Pressekonferenz zur Impfstrategie des Landes. - Foto: gik
Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) bei einer Pressekonferenz zur Impfstrategie des Landes. – Foto: gik
Lotterie Impfterminvergabe: So zeichnete es der Karikaturist Ralf Böhme. - Copyright: RAABE Cartoon
Lotterie Impfterminvergabe: So zeichnete es der Karikaturist Ralf Böhme. – Copyright: RAABE Cartoon

Doch dabei stellt sich die Frage, ob alle diese Personen tatsächlich Erstregistrierungen sind – oder ob die Menschen aus lauter Verzweiflung nicht inzwischen dazu übergehen, sich erneut zu registrieren. „Ich selbst war seit Mitte März registriert (Prioritätsgruppe 2), ohne einen Impftermin erhalten zu haben“, berichtet eine Mainz&-Leserin. Mitte vergangener Woche habe sie dann ihre Registrierung storniert und sich kurz darauf neu registriert – „keine drei Stunden später hatte ich dann einen Impftermin für Samstag.“ Die Dame ist kein Einzelfall: Gleich mehrere Leser berichteten inzwischen, wer sich später registriert habe, bekomme eher einen Termin.

„Ich habe mittlerweile fast das Gefühl, dass es eventuell Implementationsfehler bei den Algorithmen des Softwaresystems zur Impfterminvergabe in RLP geben könnte“, mutmaßt denn auch Leserin Hanna: In vielen Fällen hätten nicht die, die sich zuerst registriert hätten, einen Termin bekommen, sondern wer sich zuletzt oder vor kurzem erst registriert hatte – und das bei gleicher Priorisierungsgruppe und am selben Ort.

Beim Mainzer Gesundheitsministerium heißt es auf Anfrage erneut, die Termine würden „grundsätzlich automatisiert durch das System vergeben“, ein Team von Personen sei zudem „in der Impfdokumentation bzw. für die Dienstleister tätig, etwa für Support, Updates, Weiterentwicklung oder Statistiken.“ Das System laufe stabil, „nennenswerte technische Probleme“ gebe es nicht.

Keine Kontrolle bei Doppelregistrierungen, Termine verschwunden

Der Weg zur rettenden Impfung in Rheinland-Pfalz ist oft lang und nebulös. - Foto: AstraZeneca
Der Weg zur rettenden Impfung in Rheinland-Pfalz ist oft lang und nebulös. – Foto: AstraZeneca

Doch IT-Experten macht misstrauisch, dass das Registrierungssystem selbst einfachste Aufgaben nicht bewältigen kann: So kann man sich mit demselben Namen und Adresse ohne Probleme beim gleichen Impfzentrum zweimal anmelden – das System stört das nicht. Während in jedem Online-Shop heutzutage ein wiederkehrender Kunde, erst Recht mit Registrierung, problemlos wiedererkannt wird, erfolgt bei der Impfregistrierung des Landes offenbar nicht einmal eine Hintergrund-Abfrage, ob die Person im System bereits hinterlegt ist – stattdessen werden brav neue Vorgänge angelegt und neue Vorgangsnummern vergeben. IT-Experten sprechen von Anfängerfehlern und wollen technische Probleme nicht ausschließen.

So berichtet ein weiterer Mainz&-Leser: Seine Registrierung sei im „digitalen Mülleimer“ gelandet, ihm habe kein Impfzentrum zugewiesen werden können, das habe ihm die Hotline bestätigt. Nach Angaben der Telefonauskunft handele es sich um einen technischen Fehler, der nicht zum ersten Mal aufgetreten sei – einen Check auf solche Datenfehler gebe es derweil nicht, auch würden die Betroffenen nicht unterrichtet. Das sei doch „absolutes Chaos, IT Dilettantismus und Überbürokratisierung“, schimpft der Mainz&-Leser. Im Ministerium heißt es dazu auf Mainz&-Anfrage nur: „Ein solcher Fall ist nicht bekannt.“ Die Terminvergabe sei „abhängig von der Auslastung des jeweiligen Impfzentrums, der Priorisierung und des Zeitpunktes der Registrierung“ sowie der Impfstoffmenge.

Herrscht bei der Impfterminvergabe des Landes Datensalat? - Foto: gik
Herrscht bei der Impfterminvergabe des Landes Datensalat? – Foto: gik

Doch auch in anderer Hinsicht hakt es im System: Emails an die Hotline würden überhaupt nicht beantwortet, klagen viele Leser, beim Land antwortet man darauf: Aufgrund der hohen Anzahl an Anfragen könne es zu längeren Wartezeiten kommen, vorrangig würden Stornierungen und Terminänderungen bearbeitet. Derweil aber diskutiert die Republik über die Möglichkeiten für Geimpfte, Einkaufen zu gehen oder sich ohne Kontaktbeschränkungen, sogar Urlaub wird in Aussicht gestellt – nicht nur für Menschen, die teilweise bis zu acht Wochen auf ihre Impftermine warten, klingt das wie Hohn: „Wenn ich das alles, als gesunder Mensch, knapp unter 60, zu keiner Priorität gehörend, aus Rheinland-Pfalz, lese“, kommentiert ein Mainz&-Leser, „gebe ich die Hoffnung, in diesem Jahr überhaupt noch geimpft zu werden, endgültig auf.“

Wie es anders geht, zeigt zudem das zunächst vielgescholtene Hessen: Das Nachbarland galt lange als „Zurückhinkend“, weil in Hessen zunächst vorrangig Menschen in Alten- und Pflegeheimen sowie viel mit mobilen Impfteams und in Kliniken geimpft wurde. Auch die allgemeine Impfkampagne lief zunächst nur schleppend an, auch weil Hessen zunächst mehr Impfdosen für Zweitimpfungen zurückhielt als Rheinland-Pfalz. Hessen öffnete zudem die Terminregistrierungen für die einzelnen Priogruppen deutlich später als Rheinland-Pfalz – für die Priogruppe 3 wurde die Anmeldung dort etwa erst am 23. April geöffnet.

Nach anfänglichem Stocken läuft die hessische Impfkampagne inzwischen zügig. - Foto: gik
Nach anfänglichem Stocken läuft die hessische Impfkampagne inzwischen zügig. – Foto: gik

Doch dafür erhielten Impfwillige in Hessen ihre Termine auch postwendend, manchmal sogar im Minutentakt: „Freitag angemeldet, Samstag Termine erhalten, toll“, berichtete eine Mainz&-Leserin aus Frankfurt, auch aus Wiesbaden und dem Main-Taunus-Kreis gab es ähnliche Reaktionen – manchmal traf der Impftermin sogar nur Minuten nach der Registrierung ein.

Das liegt offenbar auch daran, dass Hessen seine Impfungen der Priogruppe 2 weitgehend abgeschlossen hat: Nach Angaben des Landes hätten sich von rund 1,5 Millionen Berechtigten der Gruppe 2 Stand 29. April rund 855.000 für einen Impftermin in den hessischen Impfzentren registriert – rund 850.000 hätten bereits ihre Termine erhalten, rund 525.000 seien bereits geimpft. Übrig seien in dieser Gruppe derzeit nur noch etwa 5.000 Menschen, die sehr zeitnah ihre Terminzuweisung erhalten würden.

Hessen hat damit inzwischen rund 1,6 Millionen Menschen eine Erstimpfung verabreicht, das entspricht einer Quote von 29,9 Prozent der Bevölkerung – Hessen überholte damit inzwischen Rheinland-Pfalz, das derzeit auf 29,8 Prozent Erstimpfungen kommt. Und auch bei den Zweitimpfungen holt Hessen inzwischen mit 8,1 Prozent deutlich auf, während Rheinland-Pfalz hier bei 9,9 Prozent liegt. Den Rheinland-Pfälzern bleibt derweil die Hoffnung auf die nun eintreffenden größeren Impfstoffmengen sowie die gerade am Donnerstagabend verkündete Freigabe des AstraZeneca-Impfstoffs für alle – und darauf, dass das Land seine technischen Probleme in den Griff bekommt.

Impfkoordinator Alexander Wilhelm widmet sich künftig anderen Aufgaben. - Foto: Landeskrankenhausgesellschaft
Impfkoordinator Alexander Wilhelm widmet sich künftig anderen Aufgaben. – Foto: Landeskrankenhausgesellschaft

Zuständig dafür wird allerdings nicht mehr Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (SPD) sein: Wie die SPD am Mittwoch verkündete, wird Bätzing-Lichtenthäler neue Fraktionschefin im Mainzer Landtag, und damit Nachfolgerin von Alexander Schweitzer, der zum neuen Superminister im Kabinett aufsteigt, und künftig für die Ressorts Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung zuständig sein wird. Bätzing-Lichtenthäler wurde bereits am Freitag zur neuen Fraktionschefin gewählt und teilte danach mit: „Es ist für mich eine große Ehre, die SPD-Landtagsfraktion in der kommenden Legislaturperiode anführen zu dürfen.“

Über ihr bisheriges Amt als Gesundheitsministerin verlor Bätzing-Lichenthäler kein Wort, das Gesundheitsministerium ist damit seine Ministerin sehr kurzfristig los. Neuer Gesundheitsminister wird in einem abgespeckten Haus aus Gesundheit und Wissenschaft der bisherigen Staatskanzleichef Clemens Hoch (SPD) – und auch der bisherige Impfkoordinator Alexander Wilhelm hört auf: Wilhelm wird Geschäftsführer des Landeskrankenhauses in Andernach.

Info& auf Mainz&: Mehr zum Impfstau in Rheinland-Pfalz und den Kommentaren unserer Leser, die wir hier verarbeitet haben, lest Ihr hier auf Mainz&. Den Fortschritt beim Impfen in Deutschland könnt Ihr selbst quasi in Echtzeit verfolgen – hier beim Impfmonitor des Robert-Koch-Instituts (RKI). Mehr zur Freigabe von AstraZeneca für alle lest Ihr hier bei Mainz&.

 

25 KOMMENTARE

  1. Ist schon interessant vor der Wahl liegt RLP durch vorveripfte 2. Dosen „vorne“- kaum ist gewählt, fallen die Kartenhäuser zusammen? (Vor der Wahl, in der Liebe und im Kireg ist im Sinne der „Sieger“ ALLES erlaubt? :-)=)).
    Dann gruppiert man postelectional die Verantwortlichen (zur Sicherheit?) um. oder „lobt“ sie weg – ist fast wie im alten Rom. :-)=)
    Da wundert es nicht, warum man nun die Steinhalle „einverleiben“ möchte – da könnte ja ein jeder Besucher – quasi „in Vitro“ (vulgo: wie im Labor) – erleben, was aus einer Republik wird, wenn Oligarchen herrschen, Volkstribunen zu Amtsadel avoncieren und mit Sklavenarbeit „Globalisierung“ und Prekariat (vulgo: Plebs) erzeugt wird.
    Sic transit gloria mundi…

    Ein Schweinehund wer etwas Böses dabei dächte… :-)=)

    • Die includierten orthographischen Fehler dienen zur Erheiterung des Publikums und der Möglichkeit dem Narren am Zeuge zu flicken. :-)=)

  2. Bei mir ist auch der Eindruck entstanden, dass die Landesregierung bzw. Frau Dreyer vor der Wahl anscheinend viel Sprüche gemacht hat und alles in den Himmel gelobt hat, aber außer heißer Luft war da wohl nichts.

    Letzte oder vorletzte Woche stand auf der Corona.rlp-Seite zu lesen, dass schon über die Hälfte der Ü60ger bereits eine Erstimpfung erhalten haben. Ich bin Ü60 mit Vorerkrankung und seit 06.04. registriert. Einen Impftermin habe ich bisher nicht. Und auf Nachfrage/Beschwerde reagiert auch keiner. Aus dem Bekanntenkreis hört man aber, dass andere ganz schnell zu einem Impftermin kamen. Auch Impfungen bei Hausärzten sollen besser gehen, sehr gut sogar, wenn man auch noch gute Verbindung zum Hausarzt hat.

    Ich kann viele Erfahrungen bestätigen, die andere hier schon berichtet haben

  3. Meine Frau und ich, beide Ü 60, haben sich am Abend des 6.4.21 für einen Impftermin registriert. Nach Ausfüllen des Registrierungsformulars erhielten wir auch eine ent-sprechende Online Registrierungsnummer. Das war‘s, seitdem haben wir nichts mehr „gehört“.
    Seitens dem Land RLP wird betont, dass in Gruppe 3 nur Lehrer priorisiert sind. Alle anderen nicht. Nun sind mir mindestens 10 Personen bekannt, die sich nach dem 7.4.21 registriert und bereits Termine haben bzw. sogar bereits geimpft sind. Da ich natürlich den Aussagen des Landes (keine weitere Bevorteilung) glaube, kann es sich nur um ein digitales Problem handeln.
    Demnach ist sehr schlüssig, dass am Abend des 6.4.21 ein Live „Probelauf“ stattfand, bei dem sich bereits, wohl Tausende?, registrierten. Mit scheint dann am 7.4.21, 00.00 Uhr, das Ganze auf “Null“ gestellt (reseted) worden zu sein und die zu frühen Anmeldungen sind verschwunden.
    Ein Hinweis darüber wäre vielleicht sinnvoll gewesen, zumal auf Mails nicht geantwortet wird.

  4. Bestandsaufnahme:
    Auf telefonische Anfrage bei der Impfhotline (nicht irritieren lassen durch die Ansagen, einfach dranbleiben bis sich jemand meldet :-)=)) bekam mensch (Ü60, mehrfach vorerkrankt) lediglich die Auskunft, dass mensch registriert sei.
    EIne Aussage über eine etwaige Reihenfolge oder Wartezeit (es müssten ja Listen in Abhängigkeit der Anmeldung existieren und eine unverbindliche, von der Impfstoffsituation abhängige Zeitabschätzung machbar sein) wird nicht gegeben.

    Logik:
    Mensch geht deshalb davon aus, dass nach jeder Zuteilung von Impfstoff die Impfzentren jeweils N E U auslosen, welcher Mensch nun aus dem Pool der mit dessen Person verknüpften verbleibenden Anmeldenummern geimpft wird.
    Ansonsten müssten die Zentren eine bereits vorliegende „Reihenfolge“ (es sei dahin gestellt, dass diese ein Ergebnis schlichter Priorisierungswillkür, Zufall oder von ausgeklügelten KI-Algorithmen erstellt, sei) abarbeiten.
    Ergo sollte eine Reihenfolge-Information zur Verfügung stehen und zur Veröffentlichung vorgehalten werden können.
    Da dies wie abgefragt nicht der Fall ist, muss die Variante des jeweils neuen Verlosung die Bevorzugte sein. QED :-)=).

    Ärgerlich:
    Nach der „Freischaltung“ der Astra Zeneka „Impfwilligkeit“ wäre übrigens eine Nachfrage, ob mensch sich zu der auch AZ-Impfwiligen Patientengruppe zählen lassen wollte, zu erwarten gewesen.
    Was mensch am meisten irritiert, ist die Intransparenz des Terminvergabeverfahrens.
    Banges Warten und gefühltes „rechts Überholtwerden“ (um das Autobahngefühl zu zitieren) steigert keineswegs die Geduld der wartendenden „Herde“.
    (Welch herrlicher Begriff wenn es um Wähler geht. „Herden“-Immunität – einfach köstlich. :-)=))

    Utopie:
    Es könnte als Ergebnis obiger Überlegung eine Impfregistriernummern Anzeige im Internet geben, die mensch wenigstens (s)einen Fortschritt in der „Impfschlange“ aufzeigte.
    Schön wäre auch ein „Ticker“ auf der IN-Seite des „neuen“ MWG, der summarisch anzeigte wieviele impfwillige Anwohner aus RLP bereits geimpft wären und wieviele noch geimpft werden müssten.
    Eventuell sogar mit einer Feierminute bei Erreichen der (impfzahlenabhängigen) RLP-Herdenimmunität.

    Groteske Dystopie:
    Und natürlich auch, um darauf zu Wetten, z.B. bei Wanderniero.com!
    Für die Einwohner aus Schleswig-Holstein oder zukünftig auch in Hessen…

    Realität:
    Aber es bleibt mensch wohl nur übrig abzuwarten, oder – nolens volens – gar in Wiesbaden um vaccinatorisches Asyl zu bitten. :-)=)

    Ein Schweinehund wer etwas Böses dabei dächte :-)=)

  5. Eine zusätzliche Ergänzung aus dem wahren Leben. Ich habe mich am 25.4. online registriert. Heute (9.5.) habe ich bei der Impf-Hotline nachgefragt und von dem sehr netten Menschen am anderen Ende der Leitung den Hinweis bekommen, dass ich mit so 6 Wochen Wartezeit rechnen müsste, bis ein Termin zugeteilt wird.. Auf meinen Hinweis, dass man diese durchschnittliche Wartedauer nirgendwo von offizieller Seite lesen könne, ergänzte die Person nur, es gäbe die Personen, die sich Ende März registriert hätten und noch keinen Termin hätten. Interessant war noch der Hinweis, dass die Terminvergabe dezentral durch das Impfzentrum erfolge, dem man zugeordnet sei. Damit wäre für mich das Mainzer Impfzentrum in Gonsenheim in der organisatorischen Verantwortung. Warum schossen mir in der gleichen Sekunde eigentlich sofort die Zustände in der Mainzer Straßenverkehrszulassungsstelle ein? Dort waren letzten Sommer 8-10 Wochen Wartezeit für einen Zulassungstermin der Normalfall, während in Wiesbaden und im LK Mainz Termine in 2 bis 3 Wochen zu bekommen gewesen wären….. Auf der anderen Rheinseite bekommen Menschen der Prio-3 Gruppe übrigens innerhalb von Tagen einen Impftermin, der noch dazu innerhalb weniger weiterer Tag liegt.

    • Hallo Herr Kobusch, also nach der Aussage, die wir jetzt seit Wochen kriegen, ist für die Terminvergabe das Land RLP zuständig. Die Impfzentren melden freie Termine und Kapazitäten ans Land, für die Zuteilung der Impfwilligen ist dann aber das Land zuständig – und genau hier scheint es massiv zu haken. Wie im Text beschrieben. Und die Kommentare bestätigen das ja.

  6. Auch ich habe mich Anfang März registriert ( Krebserkrankung Prio 2), habe Ende März einen Termin für Astra zugesendet bekommen, wurde storniert aufgrund der neuen Regelung für Jüngere. Jetzt warte ich derzeit wieder 5 Wochen ohne einen Termin bekommen zu haben. Habe nun die Nase voll und lasse mich nächste Woche bei meinem Hausarzt impfen. Ich bin enttäuscht von diesem versagten System.

  7. … die STIKO (01.04.2021 „STIKO zur 4. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung und die dazugehörige wissenschaftliche Begründung“) hatte „der Politik“ eine fundierte Grundlage für notwendigen Verordnungen an die Hand gegeben.
    Leider scheint es -bis auf ein paar Ausnahmen- wie so oft auch in dieser Pandemie zu laufen: Die Wissenschaft berät bzw. stellt mögliche & effiziente Massnahmenkataloge vor …
    Da wir wir uns hier nach der Landtagswahl RLP bzw. vor Bundestagswahl DE befinden, wird daraus aber dann ein pick’n choose, dass ins Chaos und die Frustration hinein programmiert ist …
    Wen es hier nicht um Menschenleben und soziale Gerechtigkeit gehen würden …
    🙁

  8. Das Chaos kann ich nur bestätigen- seit 7.April registriert -keine Antwort. Gleiche Prio 3 in Wiesbaden wird kurzfristig geimpft. Weshalb lässt RLP die wohnsitzunabhängige Impfung über Arbeitgeber zu – ohne dass dies umgekehrt für Mainzer möglich ist? Dadurch wird es für die Mainzer noch enger- und sind noch nicht mal Wählerstimmen – falls das der Grund sein sollte. Ob die Regierungsneubildung- mit weiterem Aufstieg der verantwortlichen Personen – Besserung oder nur zusätzliche Reibungsverluste für Impfwillige bringt?
    Richtig ist auch: das IT -Systems arbeitet nicht professionell, die Angabe des Impfstoffes AstraZ als Grund für die vorgezogene Anmeldung der Ü 60 war nicht möglich. Zudem können keine zusätzlichen Gründe in der einmal erfolgten Registrierung nachgemeldet werden Die gleichzeitige Diskussion über den Wegfall der Einschränkungen ist ein Hohn- bei realistischer Einschätzung werden Menschen Prio 3 bei einer Impfung im Juni mit AstraZ bis September 7 Oktober darauf warten müssen. Von Prio IV ganz zu schweigen. Oder sind wir ab Wegfall der Priorisierung gleichmäßig dann noch später dran?
    Trotz öffentlicher Dauerbeschwerden und Presseberichte über den Impfstau in Mainz — ein tatkräftiges Angehen einer Lösung habe ich durch die Landesregierung bislang nicht wahrgenommen

  9. Bin Prio 3 – habe mich am 23. April morgens um 4.00 Uhr registriert. Bei der Arbeit – ich bin Integrationspädagogin – sagten mir sämtliche Lehrer und andere I-Pädagogen, dass sie sich erst im Laufe des Tages / Wochenendes registrieren werden…ich bin zusätzlich Autoimmunerkrankt..
    Nun sind alle Lehrer und alle I-Hilfen mdst. einmal geimpft und ich habe noch nicht einmal einen Termin 😰
    Ich sitze direkt bei den Kindern am Tisch; ab 21.06 gehen wieder volle Klassen zur Schule UND ich habe zwei schulpflichtigen Kinder zu Hause, die auch jeden Tag angesteckt werden können und schon seit 14 Monaten fast keinen Kontakt mehr zu ihren Freunden haben.
    Ich bin sehr enttäuscht

  10. Zur Ergänzung meines Kommentars vom 8.5.21
    Bis zum heutigen Tag gab es vom „Impftermin.RLP“ nach wie vor keinen Termin, somit seit 6 Wochen Wartezeit und „Willigen“, die sich auch den reichlich vorhandenen Astrazeneca impfen lassen würden .
    Unter dem Motto, wer sich darauf verlässt, ist verlassen… wurden Anfragen an Arztpraxen gehalten, ob eine Impfung möglich wäre? Und siehe da… Es ergab sich zeitnah ein Termin.
    Sehr ärgerlich ist die nach wie vor die immer wieder vorgebrachte Aussage, es werde in Gruppe 3 nicht weiter priorisiert… Eine glatte Lüge.

  11. Habe heute nach 6 Wochen Registrierung immer noch keinen Termin. Bin 61 Jahre alt in Prio 3 und habe eine Vorerkrankung.
    Mein Sohn 38 Jahre hat sich kurzfristig angemeldet und hat im Juni einen Termin wie kann das sein? Ich gönne es meinem Sohn aber das kann irgendwo nicht mit richtigen Dingen zugehen. Im erweitertem Umfeld kann ich mindestens 10 Beispiele nennen alle Jünger oder kurzfristig angemeldet und jetzt schon geimpft. Hätte man von Anfang an nicht priorisiert dann hätte man den Unmut der Leute nicht und man hätte das versagen auf breiter Linie kaschieren können. Auch nachträgliche Einträge in der Anmeldung SIND NICHT MÖGLICH. Das ist doch ein Hohn in dieser digitalen Welt.
    Bin bald soweit das ich einfach nicht mehr Impfen lasse und warte bis die Herden Immunität erreicht ist.

  12. Hallo,
    ich kann die vorausgegangenen Kommentare nur bestätigen!
    Ich bin 68, mit Vorerkrankung und habe mich am 15. April – also vor 5 Wochen – telefonisch registriert und bis heute KEINE Rückmeldung dazu; – keine Impf- oder Vorgangsnummer und erst recht keinen Impftermin.
    Habe erlebt, dass Personen unter 60, die mittlerweile berufsbedingt zur Gruppe 3 gehören, sich später als ich telefonisch registriert haben und bereits nach 2 – 3 Wochen einen Impftermin bekommen haben.
    Für mich sieht das so aus, als würde man die nicht mehr berufstätigen Personen bewusst hinten anstellen!
    Seit die Landtagswahl gelaufen ist, scheinen die Themen „Corona + Impfungen“ die Landesregierung sowieso nicht mehr zu interessieren.
    Mittlerweile kann ich die Äußerung meines „Vorredners Müller“ (siehe oben, Kommentar vom 19.05.2021; 11:02 h) – „Bin bald soweit dass ich einfach nicht mehr Impfen lasse und warte bis die Herden Immunität erreicht ist“ – gut verstehen.

    Liebe Frau Kirschstein, super Artikel, bitte bleiben Sie am Thema dran!

    Gruß, Erikson
    Gruß, Erikson

    • Hallo,
      ich habe mich ebenfalls vor 4 Wochen als Prio 3 telefonisch registriert, eine Bestätigungsmail erhalten, aber ohne Vorgangsnummer. Wegen einer Frage habe ich vor ca. 10 Tagen bei der Impfhotline angerufen und durch Zufall erfahren, dass meine Registrierung wohl nicht funktioniert hat. Ohne Vorgangsnummer können Sie mich nicht finden!!!
      Aussage der Hotline dazu, „da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen, sie können sich nur erneut registrieren. “ Damit habe ich mehr als 2 Wochen Wartezeit verloren. Natürlich habe ich mich neu registriert. Warte jetzt wieder von vorne. Leider bekommt man in der Impfhotline keine Vorgesetzten zu sprechen, s. d. man sein Problem nicht melden kann. Sicherlich gibt es viele weitere, die eine E-Mail ohne Vorgangsnummer erhalten haben und somit noch nicht registriert bzw. für einen Impftermin zugeordnet werden können. Ich habe mich mit meinem Problem dann an eine Mitarbeiterin vom Ministerium für Gesundheit gewendet. Diese hat mir auch direkt mit einer Mail geantwortet, dass Sie :meine“ Anfrage an meine Kolleginnen und Kollegen aus dem Impfteam weitergeleitet. Sie werden unmittelbar von dort eine Nachricht erhalten.“ Leider habe ich von dort nach 10 Tagen immer noch nichts gehört. Also heißt es weiter warten, in der Hoffnung doch irgendwann mal einen Impftermin zu erhalten, da ich nach wie vor in Präsenz arbeite.

      Zum Artikel habe ich noch einen Nachtrag bzgl. des Digitalen Semesters an der Universität zu machen, man beachte die Ausnahmen:
      „Das Sommersemester wird digital studierbar. Das heißt, dass die verpflichtenden Studienangebote online studierbar sein werden; Ausnahmen hiervon bilden Veranstaltungen, die nicht digital ersetzt werden können. Dazu können nach Entscheidung der Fachbereiche zählen:
      • Laborpraktika
      • Lehre am Patienten
      • andere Lehrveranstaltungen mit unverzichtbaren praktischen Anteilen
      (z. B. sportpraktische Übungen, Atelierarbeit in der Kunst oder Musikunterricht).“

  13. Meine Mail an das Land:

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Ich will niemanden belasten, die zahlreichen Helfer schon gar nicht, die auch am Wochenende und an den Feiertagen ihr Bestes geben!
    Ich gehöre zu den Personen, die einen Impftermin hatten (1. und 2. Impfung) und wieder weggeschickt wurden vom Impfzentrum Hachenburg!
    Man erzählte mir was von Paragraphen und dass ich noch nicht dran wäre und ich mich nochmal (zum wiederholten Male) anmelden müsste! All das interessierte mich wenig, denn ich war nur wegen den Terminen beim Impfzentrum!
    Mich interessiert nicht, wie der Impftermin zustande kam, ich habe ALLE meine Angaben wahrheitsgemäß gemacht!
    1. Ich nehme eine Dauer-Medikation, darunter Blutverdünner ASS
    2. Ich bin laut allen möglichen Quellen zwar nicht fettleibig, aber mein BMI (Muskelmasse nicht mitgezählt) von über
    34 gilt als „adipös“.
    3. XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX, bescheinigte man mir eine leichte KHK, da hat man sogar vorher mit
    einem Herzkatheter reingeschaut!
    So würde/müsste ich das immer wieder angeben, die Terminvergabe obliegt Ihnen!

    Geb.: XXXXXX, ich bin 57
    Medikation: morgens 100 mg ASS
    morgens 47,5 mg Metoprolol (Belok Zoke mite)
    morgens 5 mg Ramipril

    abends 47,5 mg Metoprolol (Belok Zoke mite)
    abends 40 mg Simvastasin
    BMI: > 34, zählt als Übergewicht

    Persönliche Anmerkung: Absolutes Impfchaos (Weiß noch einer, was der andere macht?)
    Wer soll da noch durchsehen, bin ich dran, oder nicht(?).
    Ich wollte mich nur anmelden, damit man mich nicht VERGISST!
    Aber in diesem gelebten und täglich neu ausgebauten und gepflegten Bürokratismus mit …zig Formularen, die alle das Gleiche, nämlich NICHTS sagen, ist man schier machtlos!
    Man hörte einen Wachmann: „Von 900 sind nur 300 erschienen!“
    Anm.: Die 600, die NICHT erschienen oder gar storniert haben, müssten das bezahlen!
    Aber hierzulande kann jeder machen was er will und so noch zum absoluten Chaos beitragen!

    Was ist mit dem restlichen Impfstoff, wird der weggeschüttet?

  14. Zusatz zum Kommentar von Ralf:
    Ich hatte sogar meinen Medikationsplan mit (reichte den Damen allerdings nicht), allerdings keine BESCHEINIGUNG vom Arzt, die aber habe ich jetzt. Prio 3.
    Allerdings, wenn es mir zu bunt wird, frage ich mal bei meienem Hausarzt nach, obwohl die das Ganze dort auch nicht verstanden haben…..
    Ich storniere dann auch meine Anmeldung, denn Termine habe ich noch keine, ich kenne einen Herzkranken, der hat sich vor 4 Wochen angemeldet und noch immer keinen Termin!
    MfG

    Fazit: Die Terminvergabe ist wirklich wie eine Lotterie!

  15. Bisher hat es keiner meiner höflich gehaltenen, aber sachlichen Kommentare durch die Zensur…….äh Moderation geschafft!

  16. Ich bin 62 Jahre Jahre alt und habe mich am 11.4. online registriert und habe nicht das geringste gehört. Nach Informationen des Gesundheitsministers Spahn sollen alle Risikogruppen vor dem 7.6. geimpft sein. Daran glaube ich leider nicht mehr. Die Freigabe für alle sollte erst erfolgen, wenn wirklich absehbar ist, dass alle Risikogruppen durch geimpft sind.

  17. Gude, servus und Hallo ,
    Habe mich am 22 April registrieren lassen bei impfvergabe rlp und Vorgangsnummer bekommen.
    Nun nach 5 Wochen Wartezeit telefonisch nachgefragt..
    Bin übrigens 68 Jahre ohne schwere Vorerkrankungen.
    Die nette Dame vom Impfzentrum.rlp konnte mir telefonisch nur mitteilen das ich weiterhin registriert bin.
    Sie verwies allerdings darauf das bei Registrierterminen um den 23 April es zu unerklärlichen Wartezeiten komme.
    Als Tipp gab sie meine Registrierung zu löschen und ein neue Registrierung zu beantragen …
    Ich denke mal die Softwareentwickler sind wohl ein bisschen viel überfordert. Wahrscheinlich Landesbeamte.. smile..
    Die fähigen IT Nerds sind eh in der freien Industrie..
    Soweit meine persönliche Meinung. Grüße an alle Wartenden. Wird schon, habt Vertrauen.. smile again..

  18. Hab mich am 23.4. angemeldet und am Donnerstag Abend die Termine via EMail bekommen, also knapp 6 Wochen.
    Egal, jetzt bin ich dann bis Ende Juli durchgeimpft.

  19. Mein Sohn ist jetzt auch seit 23.04. registriert, kritische Infrastruktur und Autoimmunerkrankung. Am 07.06. auf Nachfrage gesagt bekommen, noch mindestens 4 Wochen warten und dann kommt eventl. ein Impftermin für Ende Juli. Und dann werden in Hachenburg noch nicht mal 1000 Leute geimpft/Tag.

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