In fünf Tagen ist Landtagswahl in Mainz, und viele Wähler werden sich beim Blick auf den Wahlzettel fragen: Wer sind die Leute da eigentlich, die zur Wahl stehen? Wähler haben bekanntlich zwei Stimmen bei der Wahl: Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt, mit der Erststimme aber ein Direktkandidat – und die sind den Wählern oft weitgehend unbekannt. Mainz& will das ändern, denn die Kandidaten stemmen ihre Wahlkämpfe alle mit hohem Einsatz – wir haben deshalb allen Direktkandidaten den Mainz&-Fragebogen geschickt und stellen Eich die Kandidaten persönlich vor. In dieser Folge: ÖDP, Volt, Freie Wähler und BSW im Wahlkreis Mainz I.

Die Landeshauptstadt Mainz ist für die Landtagswahl in drei Wahlkreisen unterteilt, Wahlkreis Mainz I (Wahlkreis 27) umfasst die Stadtteile Altstadt, Neustadt, Oberstadt und Hartenberg-Münchfeld. 2021 holte den Wahlkreis die Grünen-Kandidatin und heutige Ministerin Katharina Binz mit 29,6 Prozent , nur ganz knapp vor dem SPD-Kandidaten Johannes Klomann (29,2 Prozent). Heute treten hier 11 Bewerber als Direktkandidaten zur Landtagswahl an, welche das insgesamt sind, könnt Ihr hier bei Mainz& nachsehen.
Mainz& wollte wissen: Wer sind die Leute, die sich – oft ohne jede Aussicht auf ein Direktmandat – in den Dienst der Demokratie stellen, für Vielfalt und Auswahl sorgen, und ihren Parteien ein persönliches Gesicht geben. Wir haben allen Direktkandidaten einen kleinen Fragebogen geschickt, noch haben nicht alle geantwortet, aber wir möchten Euch alle vorstellen. Die Antworten auf unsere Fragen dokumentieren wir ohne Änderung – wir haben lediglich nach Rechtschreibfehlern, inhaltlichem Unverständnis und auf mögliche rechtliche Probleme gescheckt. In einem Fall sahen wir uns gezwungen, Anmerkungen wegen Diffamierungen und Unsinn zu machen.
Für die Antworten haben wir extra keine Vorgaben gemacht – wie jemand antwortet, sagt eben auch viel über den jeweiligen Kandidaten aus. Hier kommen nun als erstes die Kandidaten der kleine(ren) Parteien: Linke, ÖDP, Volt, Freie Wähler und BSW. Die Reihenfolge richtet sich nach der Größe der Partei im Mainzer Stadtrat.
Martin Malcherek – Linke, 52 Jahre, Rechtsanwalt, Stadtrat
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Martin Malcherek, 52 Jahre, Rechtsanwalt. Weiter so ist für mich keine Option. Wir müssen darum kämpfen, dass sich Sachen ändern. Das kann ich.
Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Antwort: Ich komme aus dem Stadtrat. Die Stadtpolitik stößt immer wieder an Grenzen, vor allem finanziell. Wir brauchen Unterstützung aus dem Land. Damit´s in Mainz besser wird.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort: Als Direktkandidat für den Wahlkreis Mainz I (Neustadt, Altstadt, Oberstadt, HaMü) ist das ganz klar: Bezahlbare Mieten und eine bessere Bildungsinfrastruktur: Kitaplätze für alle, bessere Betreuung in der Grundschule und mindestens eine weitere IGS im Wahlkreis. Bezahlbare Mieten gibt es, wenn öffentliche Fördergelder nur noch in gemeinnützigen Wohnungsbau gehen. Wenn selbst kommunale Wohnungsbauunternehmen wie die stadtnahe Wohnbau Mainz ständig Mieten erhöhen, um Gewinne zu erwirtschaften, kann das nicht klappen. Wir brauchen dei Wohnungswende. Wien ist da Vorbild.
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Wir brauchen neuen Wind. Die Selbstgefälligkeit, mit der die Landesregierung ihr Politikversagen verkauft, ist unerträglich. Die Menschen merken, dass alles teurer wird und niemand etwas dagegen macht. Wir als Linke müssen klar und kraftvoll sichtbar sein – sozial und im Leben stehend. Manche Menschen wählen aus Verzweiflung AfD – aber wir sind die echte Alternative.
Themen: Bezahlbare Mieten, bessere Bildung, Geld für Kommunen
Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: Bezahlbare Mieten und eine bessere Bildungsinfrastruktur, s.o.! Insgesamt eine auskömmliche Finanzierung unseres städtischen Haushaltes. Die strukturelle Unterfinanzierung durch Bund und Land nimmt uns die Handlungsfähigkeit
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Eine befreundete Winzerin macht einen Spitzen-Schoppenwein, den sie „Unity“ nennt, als Zeichen für Vielfalt, gegen Hass, Hetze, Ausgrenzung und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit. Das Etikett ist entsprechend gestaltet. Daraus sollte man ein Landes-Zertifikat machen, das die Winzer*innen nutzen können: „RLP-Schoppen gegen Nazis“. Dann macht das Trinken doppelt Spaß. Außerdem müssen auch Betriebe unter 20ha Anbaufläche mit Landesmitteln gefördert werden, wenn sie z.B. auf Rebflächen Bäume pflanzen und so zur Verbesserung der Biodiversität beitragen.
Dagmar Wolf-Rammensee – ÖDP, 66 Jahre, Stadträtin, Sozialarbeiterin
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Dagmar Wolf Rammensee, 66 Jahre geb. in Mainz, Diplom Sozialarbeiterin, aktuell tätig im Bereich der Jugenarbeit. In meinen vergangenen Berufsjahren über 25 Jahre Mitinhaberin eines Einzelhandelfachgeschäftes, in der Mainzer Altstadt. Somit sind mir Themen wie Stadtentwicklung, Mobilität und Wirtschaftlichkeit einer Stadt, sehr vertraut. In meiner Vergangenheit bin ich seit Jahrzehnten aktiv in Bürgeriniativen wie Fluglärm,/Feinstaub betreffend, die geplante „Ostfeld“ Bebauungen und Naturschutzverbänden engagiert.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?
Antwort: Ich bin eine politisch aktive und erfahrene Frau, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen sinngebend einbringen möchte. Es ist an der Zeit, dass sich im politischen Parteienbild Rheinland-Pfalz vieles verändern muss, und wir als kleine Partei unsere Stimme für viele Versäumnisse einsetzen können.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort: Arbeitsplätze sichern, Schutz unserer Natur/Wasser und Lebensqualitäten.
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Stärkung des wirtschaftlichen Standortes Rheinland-Pfalz, eine bessere Schul- und Sozialpolitik. Zum Beispiel Erhalt der regionalen Krankenhausversorgung.
Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: Mehr Gelder für die Hochschulen und die Gutenberg Universität Mainz. Förderungen für Kultur/Vereine, Jugendzentren und Bildungseinrichtungen für den sozialen Erhalt, Wissenvermittlung und somit gezielte Friedensarbeit leisten zu können.
Vorschlag: Markthalle in Mainz mit regionalen Produkten & Wein
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Zum Beispiel mit Mainz plus [der städtischen Werbegesellschaft] aktive Tourismuserschließung fördern und Konzepte in Zusammenarbeit mit den anderen Wine Capital-Regionen erstellen. Eine stärkere digitale Präsenz zur Unterstützung der bereits ausgezeichneten Weingüter in unserer Region. Unser Kulturgut Wein und die unterschiedlichen Regionen viel mehr und gezielter vermarkten, in enger Zusammenarbeit mit den anderen weltweiten Weinregionen besonders in Spanien, Italien und Frankreich.
Ich setze mich für eine „Markthalle“ in der Mainzer Innenstadt, z.B. ehemaliges Karstadtgebäude, mit regionalen Produkten aus unserer Region ein. Hier sollten alle Partner der Great Wine Capital sich mit Ihren regionalen Produkten und Weinen präsentieren können sowie bei kulturellen Veranstaltungen siehe Musik, Lesungen und Aktionen zeigen, wie wunderbar und unterschiedlich die Weinkultur international gelebt wird. Dies wäre ein weiterer Tourismusmagnet und würde unsere Regionen stärken sowie die Vielfalt der unterschiedlichen Ländern und Produkte hervorragend präsentieren.
Fabienne Bayer – VOLT, 33 Jahre, Biologielaborantin
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Ich bin Fabienne Bayer, 33 Jahre alt und arbeite als Biologielaborantin in der Biotechnologie Branche. Nebenberuflich studiere ich Wirtschaftsrecht. Besonders wichtig ist mir, Politik nah an den Menschen zu gestalten: modern und lösungsorientiert. Ich verbinde pädagogische Perspektiven mit innovativen Klima- und Stadtentwicklungsideen – und möchte Mainz aktiv in eine lebenswerte Zukunft führen.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?
Antwort: Ich möchte in den Landtag, weil wir Bildung, Energiewende, Wohnen und Bürgerbeteiligung neu und mutig gestalten müssen, um jungen Menschen eine Zukunft zu geben. Rheinland-Pfalz braucht eine Politik, die Chancengleichheit stärkt, bezahlbares Leben ermöglicht und Klimaschutz praktisch umsetzt – nicht irgendwann, sondern jetzt. Demokratie soll nicht nur alle fünf Jahre stattfinden – sie muss erlebbar werden.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort:
- Moderne, chancengerechte Bildung mit guter Ausstattung und echten Zukunftsthemen wie Finanzbildung, Medienkompetenz und Nachhaltigkeit.
- Bezahlbares Leben: von bezahlbarem Wohnen bis zur lokalen Energiewende, die Bürgerinnen und Bürger entlastet und das Klima schützt.
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Wir brauchen mehr Tempo: bei der Modernisierung der Schulen, beim Ausbau erneuerbarer Energien und beim Schaffen bezahlbaren Wohnraums. Außerdem müssen politische Entscheidungen transparenter und beteiligungsorientierter werden – damit Menschen nicht nur informiert werden, sondern wirklich mitentscheiden können.
Themen: Mehr PV-Anlagen, sichere Radwege, kühlere Stadtquartiere
Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: Ich möchte Mainz zu einer Stadt machen, die sich alle leisten können und in der Zukunftsthemen konsequent umgesetzt werden:
- bessere Bildung mit digitalen Möglichkeiten und modernen Fächern
- mehr PV-Anlagen und Balkonkraftwerke
- bezahlbare Mieten und mehr Wohnraum
- mehr Grünflächen, sichere Radwege und kühlere Stadtquartiere
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur. Wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Ich möchte die Weinkultur langfristig sichern, indem wir Winzer gezielt beim Klimawandel unterstützen:
- Förderung von nachhaltigen Bewässerungs- und Wassermanagementsystemen
- Programme zur Anpassung an extreme Wetterlagen
- Entbürokratisierung bei Veranstaltungen und Direktvermarktung
Erwin Stufler – Freie Wähler, 68 Jahre, Stadtrat
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Ich bin Erwin Stufler, 68 Jahre alt. seit über 25 Jahren kommunalpolitisch unterwegs. Seit 6 Jahren Stadtrat für die Freien Wähler. 25 Jahre Sparkasse Mainz. IT-Support. Ledig, stolzer Onkel. Lebe (gesichert) in der Oberstadt. Engagiere mich für die Oberstadt – und für Mainz. Als Opposition muss ich „den Finger in die Wunde legen“.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?
Antwort: Ich kandidiere auf Platz 31 von 41 Plätzen. Hätte mir Diskussionen mit den anderen Direktkandidaten im WK 27, Mainz I, Ebling, Binz und Rahms, Rammensee gewünscht. Doch es findet kein Wahlkampf statt. Nur immer „monochromatisch“, d.h. Jede Partei mit und vor ihren eigenen Leuten …. Keine kontroversen öffentlichen Diskussionen.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort: Die beiden wichtigsten Themen sind aus meiner Sicht „kommunale Finsnzen“ und „Bildung“.
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Unbedingt muss die SPD aus der Verantwortung, damit die alten Seilschaften nach bald 30 Jahren endlich abgelöst werden.
Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: Unwahrscheinlich, dass die Freien Wähler 30 Prozent bekommen – und ich einziehe. Die Freien Wähler könnten allerdings mit etwas Glück das Zünglein an der bürgerlichen Waage sein, Kenia verhindern und die SPD „einfangen“.
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur. Wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Durch intensiven Austausch mit den anderen Great Wine Capitals die Vernetzung und den Zusammenhalt stärken.
Rainer Kaenders – BSW, 59 Jahre, Mathematikprofessor
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Rainer Kaenders (59), Professor für Mathematik und ihre Didaktik an der Universität Bonn, Direktkandidat Wahlkreis 27, Mainz I. Ich bin katholisch am linken Niederrhein nahe der holländischen Grenze aufgewachsen und habe sieben (drei eigene) Kinder. Ich will alles dafür tun, dass sie keine Armut durch Deindustrialisierung oder Krieg erleben müssen.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?
Antwort: In Rheinland-Pfalz und auch in anderen Bundesländern haben wir große Probleme im Bildungssystem. Als Experte für Bildung habe ich konkrete Vorstellungen davon, wie das Bildungssystem verbessert werden kann.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort: Das Bildungssystem in Rheinland-Pfalz leidet unter strukturellen Problemen und extremer Unterfinanzierung, was nicht Wunder nimmt, wenn man die exponentiell wachsenden Militärausgaben sieht. Spätestens mit dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israel auf den Iran, der auch von Ramstein, d.h. von Rheinland-Pfalz ausgeht, wird die Doppelmoral deutscher Außenpolitik unübersehbar, gegen die wir auch im Land mit seinen verschiedenen militärischen Stützpunkten vorgehen wollen. Warum sollte der Iran bei der Verteidigung seines Landes gegen die USA und Israel nicht auch Stützpunkte der USA in Europa, wie Ramstein, Wiesbaden, … angreifen, wenn er es kann?
Anmerkung der Mainz&-Redaktion: Bildung ist Ländersache – Verteidigung und Militär sind es NICHT. In Rheinland-Pfalz werden KEINE Militärausgaben getätigt, das ist Aufgabe des Bundes. Der wiederum finanziert NICHT die Bildung in den Bundesländern – dafür ist allein Rheinland-Pfalz zuständig.
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Es muss dringend der Niedergang unserer Wirtschaft beendet werden, indem die Energie wieder beim günstigsten Anbieter bezogen werden kann und dadurch bezahlbar bleibt. Rüstungsausgaben sind Konsumausgaben und haben keinen nachhaltigen Effekt auf die Wirtschaft im Land; sie landen direkt in den Taschen der Aktionäre von Rheinmetall und anderen Kriegsgewinnlern. Die Kommunen brauchen mehr Geld, und das kann nur vom Bund kommen, der statt Diplomatie und Friedensverhandlungen zu unterstützen, Unsummen für Waffen und Kriegsgerät ausgibt (…), die mit dem Anschlag auf North-Stream unsere wichtigste Infrastruktur zerstört haben. Die Menschen in der Ukraine wollen, dass der Krieg aufhört. Das Land Rheinland-Pfalz braucht mehr Geld für Infrastruktur und Bildung.
Anmerkung der Mainz&-Redaktion: Da der Autor die ukrainische Regierung pauschal als „korrupt“ diffamiert, und die demokratisch gewählte Regierung als „Machthaber“ bezeichnet hat, haben wir diese Aussage zensiert. Dazu stehen wir: Wir erlauben keine Hetze und keine Falschbehauptungen und keine Diffamierungen. Und noch einmal: Der Landtags RLP entscheidet NICHT über Rüstungsausgaben, das ist schlicht Unsinn. Wir sehen die Antworten zu diesem Fragebogen als grenzwertig an, lassen sie dennoch hier stehen – da macht Euch selbst ein Bild. Wir distanzieren uns davon explizit.
Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: In der Bildungspolitik möchte ich eine Stärkung und Aufwertung von Erfahrungslernen und beruflicher Bildung erreichen. Auch für Menschen ohne Abitur muss es berufsnahe hochwertige Ausbildungswege geben. Zudem möchte ich die organisatorischen und inhaltlichen Fragen der Bildungspolitik von neoliberal agierenden Stiftungen (Bertelsmann, Telekom, etc. …) zurück ins Ministerium holen. Wir brauchen wieder mehr echte pädagogische Arbeit in den Schulen statt anglo-amerikanisches „Teaching to the Test“, das höchstens der Nachhilfeindustrie hilft. Erzieherinnen, Erziehern und Lehrkräften muss der Rücken gestärkt werden, um ihre Arbeit gut zu machen.
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Möglichst viel davon trinken! Doch ohne Scherz, als Niederrheiner und Altbiertrinker habe ich mir leider nur sehr basale Grundkenntnisse der hiesigen Weinkultur angeeignet. Andere in unserem BSW Landesverband sind da wesentlich kompetenter.
Info& auf Mainz&: Eine Liste mit ALLEN Direktkandidaten in Mainz in allen drei Wahlkreisen findet Ihr hier auf Mainz&. Die weiteren Fragebögen findet Ihr in den nächsten Tagen auf Mainz& – sofern wir sie bekommen haben. Wer nicht antwortet – dem können wir auch nicht helfen 😉 Alle Mainz&-Berichte zur Landtagswahl 2026 findet Ihr hier in unserem großen Mainz&-Dossier.









