Am Sonntag ist Landtagswahl in Mainz, und viele Wähler werden sich beim Blick auf den Wahlzettel fragen: Wer sind die Leute da eigentlich, die zur Wahl stehen? Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt, mit der Erststimme aber ein Direktkandidat – und die sind den Wählern oft weitgehend unbekannt. Mainz& hat allen Direktkandidaten den Mainz&-Fragebogen geschickt und stellt Euch die Kandidaten persönlich vor – sofern sie denn geantwortet haben. Dies ist Teil zwei zum Wahlkreis Mainz I: Die Antworten von SPD, CDU, FDP und einem unabhängigen Bewerber.

Die Landeshauptstadt Mainz ist für die Landtagswahl in drei Wahlkreisen unterteilt, Wahlkreis Mainz I (Wahlkreis 27) umfasst die Stadtteile Altstadt, Neustadt, Oberstadt und Hartenberg-Münchfeld. 2021 holte den Wahlkreis die Grünen-Kandidatin und heutige Ministerin Katharina Binz mit 29,6 Prozent, nur ganz knapp vor dem SPD-Kandidaten Johannes Klomann (29,2 Prozent). Klomann tritt nicht mehr an, stattdessen schickt die SPD Innenminister Michael Ebling ins Rennen.
In diesem Jahr treten im Wahlkreis Mainz I insgesamt 11 Bewerber als Direktkandidaten zur Landtagswahl an, welche das insgesamt sind, könnt Ihr hier bei Mainz& nachsehen. Im ersten Teil unserer Serie haben wir Euch bereits die Antworten der Direktkandidaten von Linke, ÖDP, Volt, Freie Wähler und BSW vorgestellt – hier kommt Teil zwei: Die Antworten von SPD, CDU und FDP – die grüne Kandidatin, Familienminister Katharina Binz hatte für unseren Fragebogen offenbar keine Zeit: Sie hat trotz Nachfrage nicht geantwortet. Auch von der AfD kam keine Antwort. Eine Besonderheit dabei: Im Wahlkreis Mainz I gibt es auch einen unabhängigen Bewerber, den türkisch-stämmigen Yunus Emre.
Michael Ebling – SPD, 59 Jahre, Innenminister
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Ich bin Michael Ebling, 59 Jahre, Staatsminister, früherer Oberbürgermeister und kandidiere bei der Landtagswahl am 22. März 2026 erstmals im Innenstadt-Wahlkreis (Mainz I) für den Landtag.
Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Antwort: Mainz ist meine Heimat, und ich kenne diese Stadt wie meine Westentasche. Deshalb möchte ich mich auch in den kommenden Jahren für unsere Stadt einsetzen – mit kühlem Kopf, einem klaren Kompass und ganz viel Leidenschaft.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort: Sicher leben in Mainz: Wir wollen in unserer Stadt sicher und gut leben. Dafür braucht es weiter mehr Personal für eine bürgernahe Polizei sowie saubere und schöne Plätze. Dazu gehört, das Mainzer Rheinufer weiter aufzuwerten. Mit Unterstützung des Landes kann das rasch angegangen werden.
Bezahlbarer Wohnraum: Gerade in der Mainzer Innenstadt, der Altstadt, der Neustadt, der Oberstadt und im Hartenberg-Münchfeld braucht es mehr bezahlbaren Wohnraum. Egal ob Studierende, junge Familien oder im Alter: Alle müssen es sich leisten können, hier zu wohnen.
Themen: Sicherheit, kostenlose Schulbücher, Bürokratieabbau
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Für uns ist klar: Wir wollen auch weiterhin gemeinsam mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) an der Spitze einer sozialdemokratisch geführten Landesregierung unser Land in die Zukunft führen! Alle Schulbücher und Arbeitshefte werden mit uns in Rheinland-Pfalz kostenfrei. Damit entlasten wir Familien spürbar und sorgen dafür, dass alle Kinder mit den gleichen Voraussetzungen starten.
Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: Mainz ist eine liebenswerte Stadt und das soll auch so bleiben. Mit den Bürgerinnen und Bürgern gemeinsam möchte ich aber mehr erreichen: Mainz braucht mehr bezahlbaren Wohnraum, gute Bedingungen für starke Unternehmen und zukunftsfähige Arbeitsplätze. Dafür möchte ich mich einsetzen.
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Wir wollen, dass unsere Winzerinnen und Winzer weniger Zeit im Büro und mehr Zeit auf dem Feld, im Weinberg und im Betrieb verbringen. Deshalb stellen wir die Agrarverwaltung im engen Dialog mit der Branche schlagkräftiger, moderner und effizienter auf. Wir unterziehen bestehende Regeln einem konsequenten Bürokratiecheck, vereinfachen Verfahren praxisnah, reduzieren Dokumentationspflichten und schaffen Doppelmeldungen ab.
Wir setzen auf die Erschließung neuer Absatzmärkte im Ausland und bauen das Weinmarketing weiter aus, um die Spitzenqualität und Einzigartigkeit rheinland-pfälzischer Weine noch sichtbarer zu machen. Wir stärken die Direktvermarktung und schaffen durch die engere Verbindung von Wein, Gastronomie und Tourismus neue Absatzchancen für das Wein-Erlebnisland Rheinland-Pfalz.
Nebenerwerbswinzerinnen und -winzern eröffnen wir die Möglichkeit, Straußwirtschaften zu betreiben. Dabei wollen wir neben vielen lokalen Initiativen auch die Positionierung und Vermarktung von Mainz als Weinhauptstadt Deutschlands und die Rolle von Mainz und Rheinhessen im Great Wine Capitals Global Network stärken.
Isabell Rahms – CDU, 36 Jahre, Historikerin
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Mein Name ist Isabell Rahms, ich bin 36 Jahre alt und arbeite an der Universität Mainz, bin in der Schlussphase meines Dissertationsprojektes zur Mainzer Stadtgeschichte und kandidiere für den Landtag. Das Besondere an mir: Als Historikerin verbinde ich Politik mit Geschichte. Und das wollen wir am 22.03.26 tun: Geschichte schreiben und zum ersten Mal den Mainzer Innenstadt-Wahlkreis gewinnen.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?
Antwort: In den Landtag will ich, weil die Menschen in Rheinland-Pfalz eine Verjüngungskur wollen. Verjüngungskur heißt für mich: nicht alles neu erfinden, sondern neu gestalten. Nicht zu viel versprechen, aber alles halten. Nicht ankündigen, sondern anpacken. Nicht besser wissen, sondern besser machen. Als junge, engagierte Frau stehe ich für frische Ideen, klare Ziele und echtes Anpacken – nah bei den Menschen in Mainz. Dies erfordert Tatendrang und Ungeduld.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort: Bildung, denn unsere wichtigste Bank ist die Schulbank. Hier entscheidet sich, ob Rheinland-Pfalz stark bleibt. Danach sehe ich insgesamt das übergreifende Thema der Verjüngungskur und des Aufbruchs – wir dürfen nicht weiter ins Hintertreffen geraten. Wir brauchen frische Ideen, Tempo und den Mut, Dinge wirklich besser zu machen, statt schönzureden – ob in der Bildung, bei der Gesundheit oder beim Zusammenleben.
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Nicht zu viel versprechen, aber alles halten – so gewinnen wir Vertrauen zurück.
Die Menschen wollen eine Politik, die zuhört, sie versteht und dann auch konsequent handelt. Weniger Ideologie, mehr Lösungen. Beginnen wir mit der Bildung: Rheinland-Pfalz ist im bundesweiten Vergleich auf Platz 12 von 16 zurückgefallen. Wir investieren am zweitwenigsten pro Schüler pro Schuljahr in Bildung in Deutschland. Wir waren einmal Spitze unter Bernhard Vogel. Wir sind jetzt Absteiger.
Bildung muss wieder erstklassig werden. Dafür brauchen wir eine ehrliche Debatte, einen klaren Kurs und erstklassige Schulen statt ideologischer Experimente. Denn wir wissen: Jeder Euro, den wir in die Bildung geben, ist eine Investition in die Zukunft unserer jungen Menschen. Und in die Zukunft unseres Landes.
Themen: Bildung, starke Innenstadt, bezahlbares Wohnen
Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: Im Landtag werde ich konkret etwas für Mainz bewegen – für die Menschen, die hier leben. Für meine Themen, aber vor allem für die Menschen vor Ort. Das heißt: bessere Bildung, eine starke Innenstadt und bezahlbares Wohnen. Denn die Realität zeigt, wo wir ansetzen müssen. In Mainz fehlen über 5.000 Wohnungen, selbst Studierende zahlen hier deutlich mehr als anderswo. Das ist kein Naturgesetz, sondern auch Folge von zu viel Regulierung und zu wenig Investition. Hier braucht es endlich einen klaren Kurs, damit Wohnen wieder bezahlbar wird.

Gleichzeitig müssen wir bei der Bildung handeln: An 17 von 45 Schulen findet Unterricht in Containern statt – das kann kein Dauerzustand sein. Wir brauchen neue Schulen, rechtzeitige Sanierungen und eine bessere Abstimmung zwischen Stadt und Land.
Genau hier liegt meine Stärke: Durch meine Arbeit im Stadtrat und mein Engagement auf Landesebene weiß ich, wo es hakt – und wie wir beides klug zusammenbringen können.
Ich will zuhören, anpacken und die Dinge verbinden. Damit Mainz wieder ganz vorne mitspielt – als lebenswerte, starke und zukunftsfähige Stadt.
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Mainz ist Great Wine Capital – und genau das zeigt, wie eng unsere Identität mit der Weinkultur verbunden ist. Schon seit der Römerzeit. Kultur macht uns aus – und dazu gehört der Wein ganz selbstverständlich. Wenn wir die Weinszene stärken wollen, dann müssen wir ihr wieder mehr Raum geben: weniger Bürokratie, mehr Vertrauen und gezielte Förderung – gerade auch für junge Winzerinnen und Winzer sowie neue Ideen. Denn zu oft profitieren vor allem die Großen, während innovative Projekte es schwer haben.
Mainz lebt davon, dass hier auf historischem Boden immer wieder Neues entsteht. Diese Verbindung von Tradition und Zukunft gilt auch für den Wein. Deshalb will ich mich dafür einsetzen, dass unsere Weinkultur sichtbar bleibt, weiter wächst und die Menschen zusammenbringt – bei Festen, in den Höfen und mitten in unserer Stadt.
Thomas A. Klann – FDP, Architekt
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Ich bin Thomas A. Klann, selbständiger Architekt aus Mainz, Familienvater eines 16-jährigen Sohnes und seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert – unter anderem im Vorstand des Mainzer Weinsenats sowie bei Unser Mainz in Rheinhessen. Als Architekt arbeite ich täglich an der Schnittstelle zwischen Idee, Planung, Genehmigung und Umsetzung. Gleichzeitig kenne ich als Vater die Herausforderungen von Familien im Alltag.

Das Besondere an mir ist: Ich verbinde unternehmerisches Denken, praktisches Umsetzungswissen und gesellschaftliches Engagement. Ich weiß, wie Projekte wirklich entstehen – und warum sie heute oft scheitern oder zu lange dauern.
Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?
Antwort: Ich möchte in den Landtag, weil wir viele Herausforderungen in Rheinland-Pfalz endlich ganzheitlich und lösungsorientiert angehen müssen – genau wie (es die Mainzer FDP-Chefin) Susanne Glahn es formuliert: Politik darf nicht in Zuständigkeiten denken, sondern in Ergebnissen. Aus meiner Arbeit als Architekt und meiner langjährigen Tätigkeit im Bauausschuss der Stadt Mainz weiß ich, wie groß die Lücke zwischen politischem Anspruch und tatsächlicher Umsetzung ist – insbesondere beim Bauen.
Ich bin aktuell der einzige Architekt mit dieser praktischen Erfahrung in diesem Kontext und möchte genau diese Expertise auf Landesebene einbringen. Wir brauchen mehr Menschen in der Politik, die nicht nur über Prozesse sprechen, sondern sie auch selbst durchlaufen haben. Mein Anspruch ist klar: weniger reden, mehr machen – und Entscheidungen endlich wieder umsetzen.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort: Für mich sind die beiden zentralen Themen: Bauen und Wirtschaft. Beim Bauen geht es um eine der drängendsten sozialen Fragen unserer Zeit: bezahlbarer Wohnraum. Wir müssen das Bauen wieder möglich machen – schneller, einfacher und wirtschaftlicher. Dazu gehören schlankere Genehmigungen, weniger Vorschriften und neue, innovative Bauansätze.
Beim Thema Wirtschaft schließe ich mich ausdrücklich der Linie von Susanne Glahn an: Rheinland-Pfalz braucht bessere Rahmenbedingungen für Wachstum, Gründungen und Arbeitsplätze. Weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit und gezielte Unterstützung für Unternehmertum – gerade auch für den Mittelstand und Selbständige. Beides gehört zusammen: Ohne eine starke Wirtschaft gibt es keine Investitionen – und ohne Investitionen keinen Wohnraum.
Bauen, Brücken schlagen: „Wir müssen ins Machen kommen“
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Wir müssen endlich ins Machen kommen. Gerade beim Bauen und bei Investitionen fehlt heute oft der Mut zur Entscheidung. Verfahren dauern zu lange, Anforderungen sind zu komplex und Investoren verlieren die Bereitschaft, Projekte umzusetzen. Wir brauchen auf Landesebene einen echten Perspektivwechsel: weg von Überregulierung – hin zu mehr Vertrauen, klaren Regeln und schnelleren Verfahren.
Private Investoren sind ein zentraler Schlüssel für bezahlbaren Wohnraum. Deshalb müssen wir das Bauen wieder attraktiv machen – durch verlässliche Rahmenbedingungen, wirtschaftlich tragfähige Standards und eine klare politische Haltung pro Entwicklung. Kurz gesagt: weniger Bremsen, mehr Ermöglichen.

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: Mainz hat das Potenzial, Vorreiter für eine moderne, wirtschaftlich starke und lebenswerte Stadt zu sein – dieses Potenzial müssen wir besser nutzen. Ich will erreichen, dass Mainz:
- beim Wohnungsbau schneller vorankommt und neue Flächen effizient entwickelt werden
- als Wirtschaftsstandort gestärkt wird – insbesondere für Mittelstand, Kreativwirtschaft und Gründungen
- von einer besseren Verzahnung zwischen Stadt und Land profitiert, um Projekte schneller umzusetzen
Als Landeshauptstadt braucht Mainz ein starkes politisches Zusammenspiel mit dem Land. Mein Ziel ist es, genau diese Brücke zu schlagen – pragmatisch, lösungsorientiert und mit klarer Umsetzungsperspektive.
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Durch meine Arbeit im Vorstand des Mainzer Weinsenats bin ich sehr nah an den Themen der Winzer, der Vermarktung und der Weinkultur. Ich kenne die Herausforderungen, aber auch die enormen Chancen unserer Region. Wir müssen die Rahmenbedingungen so gestalten, dass sich die Stärke unserer Weinkultur noch besser entfalten kann:
- Abbau bürokratischer Hürden für Winzer und Veranstaltungen
- Stärkung von Weintourismus und regionaler Vermarktung
- bessere Verzahnung von Wein, Gastronomie, Kultur und Stadtentwicklung
Die Ansätze, die wir beispielsweise im Mainzer Weinsenat verfolgen – wie die stärkere Sichtbarkeit von Wein in der Stadt oder innovative Formate – können auch auf Landesebene Impulse setzen. Unser Ziel muss sein: die regionale Identität stärken und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis der Winzer nachhaltig sichern.
Yunus Emre – unabhängig, 40 Jahre, Auto-Sachverständiger
Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?
Antwort: Ich bin Yunus Emre, 40 Jahre alt, seit 12 Jahren Sachverständiger in der Automobilbranche und seit über 20 Jahren in Mainz zu Hause. Ich trete als landesweit einziger unabhängiger Kandidat an – ohne Partei, aber mit klarem Fokus auf das, was Menschen konkret brauchen. Ich entscheide nach Inhalt statt Ideologie und suche demokratische Mehrheiten dort, wo Lösungen entstehen.

Außerdem bringe ich zusätzliche Perspektiven ein, die u.a. nicht nur für eine erfolgreiche Integrations – oder Gesellschaftspolitik fehlen – mein Ziel ist klar: ein Mainz, das verbindet. Miteinander statt gegeneinander. Und eine Demokratie die für alle da ist unabhängig von Alter, Herkunft oder Status.
Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?
Antwort: Politik muss wieder für die Menschen arbeiten – nicht für Parteien und veraltete Strukturen. Zu oft kreist die Politik um sich selbst, statt um die Menschen. Mein Maßstab ist nicht Ideologie, sondern das, was für die Menschen wirklich funktioniert. Gute Ideen unterstütze ich, schlechte lehne ich ab und eigene bringe ich ein. So wird Verantwortung übernommen und Vertrauen in die Politik zurückgewonnen.
Während andere auf sehr große Kampagnenbudgets setzen, zeige ich mit meiner Kampagne, dass man auch mit begrenzten Mitteln sehr effektiv arbeiten kann – genau so, wie ich es auch in der Politik tun werde: effizient, verantwortungsvoll und nachhaltig.– nah an den Bürgern und mit klarem Fokus auf Ergebnisse.
Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?
Antwort: Bezahlbares Wohnen und Bildung: wohnen darf kein Luxus sein – und Bildung kein Privileg. Dafür brauchen wir schnellere Entscheidungen, weniger Bürokratie und klare Prioritäten statt Stillstand.
Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?
Antwort: Der Staat muss wieder verlässlich funktionieren. Zu oft scheitern gute Ideen an Bürokratie und langsamen Verfahren. Zuständigkeiten werden hin- und hergeschoben, statt Probleme zu lösen. Entscheidend ist nicht, was angekündigt und versprochen wird – sondern was umgesetzt wird und bei den Menschen ankommt. Dabei ist wichtig nicht nur zuhören, sondern auch entschlossen Handeln.
Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?
Antwort: Ein Mainz, das lebenswert und bezahlbar bleibt. Mehr Wohnraum, bessere Infrastruktur mit Mobilität und eine starke lokale Wirtschaft. Entscheidungen müssen schneller bei den Menschen ankommen – nicht in der Verwaltung stecken bleiben. Mainz soll eine Stadt sein, in der sich alle Generationen zuhause fühlen.
Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?
Antwort: Die Weinkultur ist ein zentrales Aushängeschild unserer Region und ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Ich will Winzer konkret entlasten: weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und verlässliche Rahmenbedingungen. Gleichzeitig müssen wir die Branche beim Umgang mit dem Klimawandel gezielt unterstützen und langfristig denken. Wer Qualität schafft, braucht Rückenwind – keine Hürden.
Info& auf Mainz&: Dies ist Teil zwei des Mainz&-Fragebogens zum Wahlkreis Mainz I – Teil eins mit Linke, ÖDP; VOLT, Freie Wähler und BSW findet Ihr hier bei Mainz&. Wir haben ALLEN Direktkandidaten den gleichen Fragebogen geschickt, wir haben die Antworten eins zu eins übernommen und lediglich auf Rechtschreibung, Sinnhaftigkeit und rechtliche Probleme gescheckt. Das sind die bisher erschienen Folgen des Mainz&-Fragebogens zur Landtagswahl 2026:
- Mainz&-Fragebogen zur Landtagswahl 2026, Mainz I: Linke, ÖDP, Volt, Freie Wähler, BSW – Die kleinen Bewerber im Wahlkreis I in Mainz
- Mainz&-Fragebogen zur Landtagswahl 2026, Mainz II: Linke, ÖDP, Freie Wähler, BSW, AfD – Die Bewerber im Wahlkreis II in Mainz
- Mainz&-Fragebogen zur Landtagswahl 2026, Mainz III: CDU, Grüne, FDP, ÖDP, Volt – Die Bewerber im Wahlkreis III in Mainz








