Die Landtagswahl in Mainz steht vor der Tür, und viele Wähler werden sich beim Blick auf den Wahlzettel fragen: Wer sind die Leute da eigentlich, die zur Wahl stehen? Wähler haben bekanntlich zwei Stimmen bei der Wahl: Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt, mit der Erststimme aber ein Direktkandidat – und die sind den Wählern oft weitgehend unbekannt. Mainz& will das ändern, denn die Kandidaten stemmen ihre Wahlkämpfe alle mit hohem Einsatz – wir stellen Euch die Kandidaten persönlich vor. In dieser Folge: CDU, FDP, ÖDP und Volt im Wahlkreis Mainz III.

Diese Direktkandidaten treten im Wahlkreis III für Grüne, CDU, FDP, Volt und ÖDP an - und haben unseren Mainz&-Fragebogen beantwortet. - Collage: Mainz&
Diese Direktkandidaten treten im Wahlkreis III für Grüne, CDU, FDP, Volt und ÖDP an – und haben unseren Mainz&-Fragebogen beantwortet. – Collage: Mainz&

Die Landeshauptstadt Mainz ist für die Landtagswahl in drei Wahlkreisen unterteilt, der Wahlkreis Mainz III (29) ist eine Besonderheit: Seit der Reform 2021 umfasst er nicht nur Stadtteile der Stadt Mainz, sondern auch Teile der Verbandsgemeinde Bodenheim. Damit gehören zum Wahlkreis Mainz III die Stadtteile Drais, Ebersheim, Finthen, Laubenheim, Lerchenberg und Marienborn – aber auch die Orte Bodenheim, Gau-Bischofsheim, Harxheim, Lörzweiler und Nackenheim.

Bei der Landtagswahl 2021 gewann der SPD-Kandidat Patric Müller das Direktmandat im Wahlkreis Mainz III. Müller setzte sich mit 36,7 Prozent gegen die Konkurrenz durch, die CDU holte damals mit dem Mainzer Kandidaten Hannsgeorg Schönig 28 Prozent. In diesem Jahr tritt Johannes Schäfer für die CDU als Direktkandidat an. Die Grünen kamen auf 12,6 Prozent, die FDP auf 5,5 Prozent, die AfD auf 5,2 Prozent und die Freien Wähler auf 2,9 Prozent. In diesem Jahr treten 9 Bewerber als Direktkandidaten zur Landtagswahl in diesem Wahlkreis an – welche das insgesamt sind, könnt Ihr hier bei Mainz& nachsehen.

- Werbung -
Werben auf Mainz&

Mainz& hat allen Direktkandidaten den Mainz&-Fragebogen geschickt, bisher haben nicht alle geantwortet – wir stellen Euch diejenigen vor, von denen wir die Antworten bisher erhalten haben. Wenn noch was von den anderen kommt, legen wir natürlich nach. Die Antworten wurden NICHT gekürzt oder verändert – wie jemand antwortet, sagt viel über den jeweiligen Kandidaten aus. Wir haben lediglich nach Rechtschreibfehlern, inhaltlichem Unverständnis und auf mögliche rechtliche Probleme gescheckt.

 

Johannes Schäfer – CDU, 33 Jahre, Jurist

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Johannes Schäfer, 33 Jahre, Volljurist. Rheinhesse (gebürtiger Mainzer und wohnhaft im Weindorf Gau-Bischofsheim vor den Toren der Stadt), Jäger, Fastnachter (Männerballett der Fidelen Brüder, Ranzengarde), Kommunalpolitiker und Ehrenamtler.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Johannes Schäfer tritt zum ersten Mal als Direktkandidat für die CDU im Wahlkreis Mainz III an - er ist der Sohn der ehemaligen Landrätin Dorothea Schäfer. - Foto: Blitzmichel Photography
Johannes Schäfer tritt zum ersten Mal als Direktkandidat für die CDU im Wahlkreis Mainz III an – er ist der Sohn der ehemaligen Landrätin Dorothea Schäfer. – Foto: Blitzmichel Photography

Antwort: Wir leben in keinen einfachen Zeiten. Auf allen Ebenen herrschen Probleme, die zu sichtbarer Politikverdrossenheit führen. Von internationalen Krisen bis kommunalen Finanzierungsnöten in den Gemeinde- und Stadträten vor Ort – die Unsicherheit in der Bevölkerung wächst, und Populisten von Rechts und Links geben vor, die vermeintliche Lösung zu kennen. Ich liebe meine Heimat Rheinhessen und möchte, dass sie endlich wieder den Stellenwert in der Politik bekommt, den sie verdient. Ich möchte deshalb Verantwortung übernehmen und einen aktiven Beitrag dazu leisten, dass es bei uns wieder spürbar bergauf geht!

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Kommunalfinanzen und Bildung. Die Baustellen sind zahlreich, aber nirgendwo ist der Schaden, den die politische Vernachlässigung der letzten Jahrzehnte angerichtet hat, so groß wie hier. Städte und Gemeinden sind im gesamten Land kaum noch in der Lage,  investive oder freiwillige Maßnahmen zu treffen. Das klingt erst einmal sehr abstrakt, bedeutet aber für uns vor Ort, dass zukunftsrelevante Bereiche, wie Feuerwehren, soziale Einrichtungen, Spielplätze und Sportanlagen, aber auch Wirtschaftsförderung und Umweltschutz zu kurz kommen.

Ebenso ist es bei der Bildung: Kinder sind die Zukunft unseres Landes. Rheinland-Pfalz gehörte hier mal bundesweit zu den Spitzenreitern, ist aber im Bildungsranking unter der Ampel-Regierung immer weiter abgestürzt und gehört nun mit Platz 12 zu den Schlusslichtern.

Themen: Neuer Politikstil, Kommunale Finanzen, Bildung

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort: Es braucht einen komplett neuen Politikstil: Es muss endlich wieder Politik MIT den Betroffenen und nicht an ihnen vorbei gemacht werden. Mit gezielten, massiven Investitionen in unsere maroden Straßen und Brücken, in unsere Sicherheit und in unsere Schulen sowie durch eine auskömmliche finanzielle Ausstattung der Kommunen muss der Grundstein für eine Zukunft in Wohlstand und Sicherheit gelegt werden. Die Ampel-Regierung hat viel Vertrauen bei den Menschen verspielt. Das muss durch spürbare Ergebnisse und klare, ehrliche Kommunikation wieder gewonnen werden.

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort: Mainz ist die großartigste Stadt der Bundesrepublik, mit einem schier unglaublichen kulturellen Angebot. Ich möchte mich mit aller Macht dafür einsetzen, dass das so bleibt. Neben der bereits angesprochenen Themen, bei denen gerade die Sanierung der Kommunalfinanzen ein wichtiges Thema ist – denn auch OB Haase hatte erst vor Kurzem einen Brandbrief verfasst -, möchte ich erreichen, dass sich die Mainzerinnen und Mainzer zu jeder Tag- und Nachtzeit überall wirklich sicher fühlen können.

Sicherheitspolitik ist Landesrecht, und durch mehr Polizeipräsenz aufgrund einer besseren personellen und materiellen Ausstattung der Polizei kann hier viel Sicherheitsgefühl zurückgewonnen werden. Zusätzlich muss das Ladensterben in der Innenstadt durch eine vernunftbasierte Verkehrs- und Standortpolitik beendet werden, da ein Domino-Effekt droht.

Ebenfalls wird gerne vergessen, dass das Mainzer Lebensgefühl auch durch seine Vororte und Stadtteile geprägt wird. Hier herrschen noch ländliche Strukturen, lebendiges Vereinsleben, Handwerk, Landwirtschaft und Weinbau vor. Bei all der großen Innenstadtpolitik darf das niemals in Vergessenheit geraten, und gerade hierfür möchte ich mich stark machen und als Verbindung zwischen Parlament und Leben vor Ort fungieren.

Land: Mehr Sichtbarkeit für Wein, weniger Bürokratie

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Der Absatzmarkt für Wein sinkt zunehmend. Gleichzeitig sorgen immer mehr Auflagen, Bürokratie und Werbeverbote bei Bauern und Winzern nicht nur für Frust, sondern der Preisdruck bedroht ganze Existenzen. Letztes Jahr wurde veröffentlicht, dass ca. die Hälfte aller Betriebe vor dem Bankrott stünden. Dabei wäre ohne sie die Meenzer Lebensart nur schwer vorstellbar. Denn unsere Winzer sind mehr als die Lieferanten fürs Marktfrühstück.

Weinbau prägt unsere Kultur und unsere Naturlandschaft. Rheinhessenweine gehört zu den hochwertigsten Weinen der Welt. Ich sehe das Land Rheinland-Pfalz in der klaren Verantwortung, für mehr Sichtbarkeit dieses großartigen und hochwertigen Produkts zu sorgen. Außerdem müssen dringend überbürokratische Auflagen beseitigt oder vereinfacht werden, denn viele Landwirte werden durch immer neue Nachweis- und Dokumentationspflichten an den Schreibtisch gefesselt, statt in ihrem eigentlichen „Arbeitszimmer“, den Feldern und Weinbergen sein zu können.

Ich komme aus einem Weinort und kenne unsere Bauern und Winzer von hier. Es ist die Pflicht aller rheinhessischen Abgeordneten, hier für eine aktive und engagierte Vertretung dieses wichtigen Wirtschaftszweigs im Parlament zu sorgen.

 

Fabian Ehmann – Grüne, 33 Jahre, Landtagsabgeordneter

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Ich bin Fabian Ehmann, 1993 in Mainz geboren – hier ist meine Heimat. Seit 2021 vertrete ich die GRÜNEN im Landtag Rheinland-Pfalz und setze mich dafür ein, dass Energiewende und Klimaschutz für alle möglich sind. Dafür kandidiere ich am 22.03. erneut. Nach meinem Studium der Erneuerbaren Energien und der Energiewirtschaft habe ich in der Windenergie gearbeitet. Ehrenamtlich engagiere ich mich als Vorsitzender des USC Mainz, für ein starkes Europa und regionale Partnerschaften.

Fabian Ehmann sitzt bereits seit 2021 für die Grünen im Mainzer Landtag. - Foto: Grüne RLP
Fabian Ehmann sitzt bereits seit 2021 für die Grünen im Mainzer Landtag. – Foto: Grüne RLP

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Antwort: Ich will wieder in den Landtag, um mich für folgende Punkte einzusetzen:

  • Klimaschutz und Energiewende für alle möglich machen.
  • Streuobstwiesen, Felder, Wälder, Rheinauen und Grünflächen schützen – Plätze entsiegeln und begrünen.
  • Bus, Bahn und Rad stärken – Straßenbahn in den Landkreis ausbauen.
  • Mehr Kitaplätze und noch bessere Betreuungszeiten für unsere Familien anbieten.
  • In bezahlbaren Wohnraum investieren.
  • Sportvereine und Ehrenamt unterstützen.
  • Vielfalt, offene Gesellschaft und Demokratie verteidigen

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Für mich stehen zwei Themen besonders im Mittelpunkt: Erstens der Klimaschutz und der Ausbau der erneuerbaren Energien. Ich will, dass die Energiewende gelingt – und dass Klimaschutz für alle Menschen möglich und bezahlbar ist. Zweitens die Verteidigung unserer Demokratie. Mainz und Rheinhessen stehen für Vielfalt und Weltoffenheit. Wenn unsere Demokratie infrage gestellt wird, kämpfe ich umso entschlossener für sie.

Themen: Klimaschutz, ÖPNV, bezahlbares Wohnen, Familien entlasten

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort: Die kommende Landesregierung muss Rheinland-Pfalz fit für die Zukunft machen. Wir GRÜNEN wollen Klimaneutralität bis 2040 und dafür einen deutlich schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien. Klimaministerin Katrin Eder (Grüne) ist genau die Richtige dafür, das hat sie als Dezernentin in Mainz und als Ministerin im Land bereits bewiesen. Sorgen bereitet mir eine mögliche Koalition aus SPD und CDU, weil Klimaschutz und Energiewende für beide Parteien keinerlei Priorität haben. Das auch industriepolitisch unkluge Aus für das Verbrenner-Aus ist dafür nur ein Beispiel von vielen.

Außerdem muss Mobilität im ganzen Land zuverlässig funktionieren. Dazu gehört eine weitere Verbesserung des Angebots im ÖPNV. Katrin Eder hat als Ministerin hier schon enorm viel bewegt, in diese Richtung muss es weitergehen. Wir wollen für alle Schülerinnen und Schüler sowie Freiwilligendienstleistende ein kostenloses Deutschlandticket – und perspektivisch auch ein kostenloses Ticket für Auszubildende und Studierende.

Ein weiteres wichtiges Thema gerade hier in Mainz ist bezahlbares Wohnen. Mieten und Kaufpreise müssen runter. Die Mietpreisbremse hilft. Wir wollen die Fördersumme des Landes für sozialen Wohnungsbau verdoppeln. Mit einem Wohnraumschutzgesetz wollen wir Mieterinnen und Mieter außerdem vor unzumutbaren Wohnbedingungen schützen. Den Umbau großer Häuser wollen wir unterstützen – denn vorhandenen Wohnraum gilt es effektiv zu nutzen.

Ebenso wichtig ist, Familien zu entlasten – etwa durch gebührenfreie Kitas für alle Kinder, mehr Personal in den Kitas und gute Ganztagsschulen. Wir wollen außerdem ein 250 Millionen Euro-Programm speziell für Kinder und Jugendliche auflegen, unter anderem für Spielplätze und Bolzplätze. Und in der aktuellen Situation ist es fundamental, dass wir unsere Demokratie konsequent und selbstbewusst verteidigen. Wir GRÜNEN machen deshalb das gemeinsame Hinwirken auf ein AfD-Verbot zum zentralen Bestandteil einer künftigen Koalition.

Pendlerradweg, Bio-Weine, nachhaltige Mobilität

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort: Beim Klimaschutz und bei der nachhaltigen Mobilität sind wir in Mainz dank unserer GRÜNEN Regierungsbeteiligung in der Stadt schon auf einem guten Weg. Aber auch hier kann das Land in Zukunft entscheidend unterstützen. Vom KIPKI-Programm von Umweltministerin Katrin Eder hat Mainz enorm profitiert, etwa durch:

  • LED-Umrüstung der Raumbeleuchtung in Mainzer Schulen
  • Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher am Zentralklärwerk
  • Förderprogramme für PV-Speicher und Lastenräder
  •  Stärkung des Stadtgrüns durch klimaresiliente Bäume und smarte Bewässerung
  • Auch der Bau der „Mainzelbahn“ zum Lerchenberg wurde seinerzeit vom Land gefördert. Für den von uns GRÜNEN vorangetriebenen weiteren Ausbau der Straßenbahn wird angesichts der Kassenlage der Stadt eine erneute Unterstützung durch das Land wichtig.

Mainz muss auch lebenswert für Familien und Kinder sein. Dass Spielplätze aus Sicherheitsgründen ohne Spielgeräte dastehen, zum Beispiel der Goetheplatz in der Neustadt oder der Zagrebplatz in Hechtsheim, ist ein unhaltbarer Zustand. Mit unserem 250 Millionen Euro-Programm für Kinder und Jugendliche soll so etwas der Vergangenheit angehören. Aber auch Jugendzentren wollen wir unterstützen.

Das Thema Wohnen ist für viele Menschen in Mainz und Umgebung fundamental. Wir haben hier die höchsten Kauf- und Mietpreise im ganzen Land. Von der Mietpreisbremse des Landes profitieren die Mainzerinnen und Mainzer bereits. Das Land muss die Kommunen aber noch stärker beim Schaffen von bezahlbarem Wohnraum unterstützen – und die Kommunen müssen das dann natürlich auch umsetzen. Und wir brauchen ein Wohnraumschutzgesetz, damit sich Mieterinnen und Mieter gegen unzumutbare Verhältnisse zur Wehr setzen können.

Mit Blick auf das Mainzer Umland fällt mir die Pendlerradroute von Bingen nach Mainz ein. Die Pendlerradrouten haben wir GRÜNEN auf den Weg gebracht. Die Ressortzuständigkeit in der Landesregierung für das Thema Fahrrad lag aber in den letzten zehn Jahren bei der FDP. Hier muss das Land mal richtig Tempo machen, damit dieser Schnellradweg endlich fertiggestellt wird. Und das wird nur mit starken GRÜNEN passieren.

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Wein gehört in Mainz und Rheinhessen genauso zum Lebensgefühl wie Geselligkeit, Straußwirtschaften und unsere vielen Weinfeste. Deshalb wollen wir die Weinkultur stärken, etwa durch nachhaltigen Tourismus, der Wein, Gastronomie und regionale Identität verbindet und Gäste aus aller Welt nach Mainz und Rheinhessen bringt. Gleichzeitig unterstützen wir die Winzerinnen und Winzer dabei, sich an den Klimawandel anzupassen – zum Beispiel durch den Anbau von Bio-Weinen und pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, den sogenannten PIWIs, die weniger Pflanzenschutz brauchen.

Während der Absatz von Wein insgesamt schwächelt, ist Bio-Wein ein Wachstumsmarkt. Unser Ziel ist deshalb ein Weinbau, der ökologisch nachhaltiger wird und damit gleichzeitig wirtschaftlich erfolgreich bleibt. Der Weinbau verbindet Tradition, Innovation und das, was Mainz und Rheinhessen ausmacht: gute Weine, offene Menschen und viele Gelegenheiten, gemeinsam zu feiern.

 

Susanne Glahn – FDP, 62 Jahre, Rechtsanwältin, Stadträtin

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Ich bin Susanne Glahn, 52 Jahre alt, selbstständige Rechtsanwältin, Mutter und Stadträtin in Mainz. Als Unternehmerin und Mutter weiß ich aus eigener Erfahrung, wie herausfordernd es ist, Familie, Beruf und Ehrenamt zu verbinden. In meinem Beruf habe ich gelernt, ergebnisorientiert zu verhandeln, zuzuhören und Lösungen zu finden. Genau diese Durchsetzungskraft und diesen pragmatischen Blick möchte ich in die Landespolitik einbringen – für starke Familien, gute Bildung und eine wirtschaftlich erfolgreiche Zukunft unseres Landes.

Susanne Glahn ist Vorsitzende der Mainzer FDP und Fraktionschefin im Mainzer Stadtrat. - Foto: Marcus Steinbrücker
Susanne Glahn ist Vorsitzende der Mainzer FDP und Fraktionschefin im Mainzer Stadtrat. – Foto: Marcus Steinbrücker

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Antwort: Ich möchte in den Landtag, weil viele der Probleme, die Familien, Schulen und Unternehmen heute haben, ganzheitlich gedacht werden müssen. Als Stadträtin in Mainz setze ich mich bereits konsequent für bessere Bildung und Stärkung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Hier wäre es mein Ziel, die Landesebene und die Kommunalebene stärker zusammenzubringen. Politik darf nicht mehr in Ebenen oder Zuständigkeiten, sondern in Ergebnissen gedacht werden. Die Menschen erwarten Lösungen!

Als Mutter sehe ich jeden Tag, wie wichtig gute Bildung und verlässliche Betreuung für Mütter und Väter sind. Als Selbstständige weiß ich zugleich, unter welchem Druck Unternehmen und Arbeitnehmer stehen. Bildung, Familienpolitik und Wirtschaftspolitik gehören deshalb viel stärker zusammen gedacht. Auch müssen wir die lähmende Resilienz unserer Zeit abwerfen und positiv von unserer Zukunft sprechen. Gerade junge Menschen müssen nicht nur befähigt werden, sondern es spüren, dass die Zukunft in ihren Händen liegt und dass dies auch eine gute Zukunft sein wird!

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Bildung und Betreuung, die Eltern entlastet. Wenn Kinder schon in der Grundschule Schwierigkeiten haben, dem Unterricht zu folgen, betrifft das nicht nur das Kind. Es betrifft die ganze Familie. Eltern stehen dann vor der Frage, wie sie ihre Arbeit organisieren sollen, um ihr Kind zu unterstützen. Für viele bedeutet das reduzierte Arbeitszeit – und für Unternehmen fehlen am Ende wichtige Fachkräfte.

Wir brauchen eine Betreuung, die tatsächlich die Leistung der Eltern ersetzt: Das bedeutet Unterstützung und Förderung Angebote für Kinder, eine enge Verzahnung mit Sportvereinen, Musikschulen und vielfältigen Angeboten neben einem guten und gesunden Mittagessen. Deshalb müssen wir Bildungspolitik stärker mit den Anforderungen von Familien- und Wirtschaftspolitik verzahnen. Ich möchte den Etat für Bildung verdoppeln und das beginnend ab der Grundschule.

Wirtschaft braucht Wachstum. Rheinland-Pfalz braucht Entlastung für mehr Wachstum und sichere Arbeitsplätze. Wir müssen die Rahmenbedingungen für Unternehmen, Mittelstand, Handwerk und Landwirtschaft verbessern und wettbewerbsfähig machen und uns Spielräume zurückerobern und konsequenter nutzen. Weniger Bürokratie, mehr Planungssicherheit und  deutliche Entlastung.

Es braucht wieder mehr Unternehmensgründungen in Rheinland-Pfalz, darunter ganz besonders solche durch Frauen. Um Hürden bei der Selbstständigkeit zu nehmen, braucht es Unternehmens-Lotsen und Venture Capital, um die Angst vor dem Scheitern und Existenzängste zu nehmen. Wir haben in Rheinland-Pfalz ganz viel innovatives kreatives Potenzial, dass wir viel stärker ausschöpfen müssen.

Themen: Bildung, Kinderbetreuung, saubere Toiletten, Wachstum

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort: Wir brauchen einen Neustart bei Bildung und einer Orientierung, die sich stärker an Bildungskonzepten orientieren, die nachweislich erfolgreicher sind, wie Estland. Schulen müssen positive Lernräume sein, und unabhängiger von Vorgaben aus Ministerien. Wir brauchen die Bildungsvielfalt der Schulformen und der Lernschwerpunkte, für den Bildungswettbewerb. Betreuung muss verlässlich sein und auch individuelle Förderung unterschiedlicher Talente und Bedarf berücksichtigen. Auch sollte die Unterrichtsplanung digital zur Verfügung stehen. Unterrichtsausfall ist nur dann ein Problem, wenn dies das kontinuierliche Lernen behindert. In den Berufsschulen ist das bereits Standard.

Gleichzeitig müssen wir die Perspektive der Kommunen stärker berücksichtigen. Gerade im Bildungsbereich ist es die  kommunalpolitische Aufgabe, Schulen zu erhalten, zu erweitern und zu modernisieren. Hierzu muss das Land stärker seinen Beitrag leisten. Das beginnt bei ganz einfachen Dingen: sauberen Toiletten. Wem Bildung wirklich wichtig ist, der muss ein Ende der Containerlösungen vom Schulen fordern, und Fürsorge tragen, dass wir zeitnah moderne Schul- und Begegnungsräume vorweisen können, in denen Lernen Freude macht. Denn die beste Schule ist immer die, in die Kinder gerne gehen.

Bildungspolitik ist auch Wirtschaftspolitik. Schulen, Handwerksunternehmen, Ausbildungsbetriebe, aber auch Hochschulen müssen stärker zusammen arbeiten. Kein Schüler sollte die Schule ohne Perspektive verlassen – das löst dann auch den Fachkräftemangel. Die Wirtschaft ist auch darauf angewiesen, dass die Infrastruktur den Anforderungen an unsere Zeit Stand hält. Ziel sollte es sein, jeden Euro, den wir für Infrastruktur ausgeben, nicht im Bürokratie und Verwaltung zu investieren, sondern in die tatsächliche Verbesserung.

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort: Ich würde gerne Mainz zum Leuchtturm für beste Bildung & Betreuung,  einem hoch  innovativen  Wissenschafts-, Medien- und Wirtschaftsstandort weiter entwickeln, sowie die höchste Anzahl von Unternehmensneugründungen vorweisen. Die Politik muss dafür die Anreize und den Rahmen schaffen. Landespolitik aber auch kommunalpolitisch, es geht nur gemeinsam. Eine starke Stadt braucht auch ein starkes Land im Rücken.

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Der Weinbau gehört zu unserer Identität und ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Unsere Winzer stehen jedoch zunehmend unter Druck – durch steigende Kosten, Bürokratie und internationale Konkurrenz. Wir müssen deshalb Bürokratie abbauen, die Vermarktung regionaler Weine stärken und neue Absatzmärkte unterstützen.

Internationale Abkommen wie das Mercosur-Abkommen können Chancen eröffnen, dürfen aber unsere heimische Landwirtschaft nicht benachteiligen. Gerade kleinere Betriebe brauchen gezielte Unterstützung, damit sie im internationalen Wettbewerb bestehen können. Gleichzeitig sollten wir die einzigartige Verbindung von Wein, Kultur und Tourismus in Mainz weiter stärken – denn sie macht unsere Region weltweit besonders.

Claudius Moseler – ÖDP, 59 Jahre, Generalsekretär, Stadtrat

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Ich bin Dr. Claudius Moseler, 59 Jahre alt und Diplom-Geograph, verheiratet und 1 Tochter. Ich bin seit 1994 in der Mainzer Kommunalpolitik aktiv. Seit 1994 Ortsbeiratsmitglied, seit 2004 Stadtrat, seit 2014 direkt gewählter Ortsvorsteher von Mainz-Marienborn. Diese Ämter werde ich auch als Landtagsmitglied weiter bekleiden. Wahlkreis Mainz III und Spitzenkandidat ÖDP-Landesliste. Als Mitglied der ÖDP stehe ich für eine andere Politik der Mitte, denn wer immer die selben Parteien wählt, bekommt am Ende auch immer die selben Ergebnisse.

Claudius Moseler ist Generalsekretär der ÖDP, Stadtrat und Ortsvorsteher in Mainz-Marienborn. - Foto: ÖDP Mainz
Claudius Moseler ist Generalsekretär der ÖDP, Stadtrat und Ortsvorsteher in Mainz-Marienborn. – Foto: ÖDP Mainz

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Antwort: Die Kommunen müssen dringend finanziell besser aufgestellt werden, um so z.B. die wichtigen Aufgaben in der Bildungspolitik zu lösen, denn die Kommunen sind Schulträger. Die Sanierung von Schulen und mehr Personal (zweite Kraft in jeder Klasse) für eine gute Bildung unserer Kinder. Und natürlich brauchen wir die Stärkung der Ortsbeiräte und Ortsvorsteher, denn diese sind nah bei den Menschen und wissen, wo der Schuh drückt. Die Gemeindeordnung muss in Zukunft mehr Kompetenzen und Finanzen sicherstellen.

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Die Bildungspolitik darf nicht länger in Rheinland-Pfalz vernachlässigt werden. Sanierte Schulen, kleinere Klassen, Grundschulen vor Ort, zweite Kraft in jeder Klasse, mehr Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter, mehr lebensnahe Schulfächer, usw. Ich will die Gesundheitsversorgung vor Ort sichern: Die ÖDP tritt für die Sicherstellung der dezentralen, wohnortnahen Krankenhausversorgung ein. In Rheinland-Pfalz dürfen keine weiteren Krankenhäuser geschlossen werden.

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort: Wir müssen aus den Skandalen um Landesbeamte Konsequenzen ziehen: Die Beurlaubung von Landesbeamten (z.B. für Manager-Jobs in der Wirtschaft oder Parteiarbeit) sowie der gleichzeitige weitere Erwerb von Pensionsansprüchen in dieser Zeit, darf nicht mehr möglich sein. Dies ist unanständig.

Modernisierung ÖPNV, Great Wine Capital stärken

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort: Die Draiser Senke darf nicht bebaut werden. Der Ausbau und die Modernisierung der Mainzer Universitätskliniken als „Supramaximalversorger“ wird von der ÖDP ausdrücklich unterstützt. Dabei präferiert die ÖDP den Ausbau am bisherigen einzigen Standort in der Mainzer Oberstadt. Der angedachte zusätzliche Standort zwischen Lerchenberg und Drais (Draiser Senke) wird mit Blick auf Klimaschutz, Kaltluftentstehungsgebiete, Landwirtschaft sowie Arten- und Naturschutz von mir abgelehnt.

Ein neuer oder zusätzlicher Standort in Mainz muss sorgfältig ausgewählt werden und den hohen Anforderungen der stadtbaulichen sowie ökologischen Rahmenbedingungen standhalten. Ich setze mich außerdem aus Gründen des Lärmschutzes für Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Tempo 80 km/h auf allen Autobahnen (z.B. A 60, A 63 und A 643) ein, die an Wohngebieten angrenzen.

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Im Vergleich mit anderen Städten im Netzwerk scheint die Stadt Mainz bisher die Möglichkeiten dieser wertvollen Positionierung nicht voll auszuschöpfen. Aktuell ist lediglich eine halbe Stelle vorgesehen, die für die Koordination und Vermarktung des „Great Wine Capital“-Bereichs zuständig ist. Dies stellt unserer Ansicht nach ein Hindernis dar, um Mainz im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig zu halten und das volle Potenzial dieser einzigartigen Positionierung umzusetzen.

Andere Städte im „Great Wine Capitals“-Netzwerk stellen signifikant mehr personelle Ressourcen bereit, was ihnen ermöglicht, gezielte Marketing- und Tourismusmaßnahmen umzusetzen und ihre Bekanntheit im internationalen Weinsektor zu stärken. Die begrenzten Kapazitäten in Mainz hingegen erschweren es, nachhaltige und wirkungsvolle Strategien zu entwickeln und umzusetzen.

 

Thomas Schwiertz – VOLT, 48 Jahre, Physiker

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Ich bin Thomas Schwiertz, 48 Jahre alt, Physiker und FinTech-Unternehmer aus Mainz. Nach meinem Studium an der Johannes Gutenberg-Universität habe ich mehrere Unternehmen im Bereich Finanz- und Risikomanagement aufgebaut. Besonders ist vielleicht meine Mischung aus Wirtschaft, Ehrenamt und Familie: Ich bin Unternehmer, Vater und seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert – unter anderem als Basketballtrainer beim SC Lerchenberg. Ich kenne also sowohl die Perspektive der Wirtschaft als auch den Alltag von Familien und Vereinen.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Der Physiker Thomas Schwiertz tritt für die Europartei VOLT an. - Foto: VOLT
Der Physiker Thomas Schwiertz tritt für die Europartei VOLT an. – Foto: VOLT

Antwort: Ich kandidiere, weil viele Menschen den Eindruck haben, dass Politik zu weit weg vom Alltag arbeitet. Als Unternehmer und Ehrenamtlicher sehe ich jeden Tag, wie Bürokratie Innovation ausbremst und Engagement erschwert. Ich möchte Politik wieder stärker an praktischen Lösungen ausrichten – mit mehr Mut zur Veränderung und weniger unnötigen Hürden für Bürger, Vereine und Unternehmen.

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Erstens Bildung – sie entscheidet über die Chancen junger Menschen und die Zukunft unseres Landes. Zweitens bezahlbares Wohnen und weniger Bürokratie beim Bauen. Gerade in Städten wie Mainz wird Wohnraum immer knapper und teurer. Wir brauchen schnellere Genehmigungen, weniger Vorschriften und mehr pragmatische Lösungen, damit wieder mehr Wohnungen entstehen.

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort:  Wir brauchen einen echten Modernisierungsschub für Staat und Verwaltung. Verfahren müssen digital werden, Entscheidungen schneller fallen und unnötige Vorschriften abgebaut werden. Politik darf Probleme nicht verwalten – sie muss sie lösen. Dafür braucht es mehr Pragmatismus und den Mut, Dinge auch wirklich zu verändern.

Mainz als Stadt der Medien, Wissenschaft und Wein stärken

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort:  Mainz ist Wissenschafts-, Medien- und Weinstandort – dieses Potenzial müssen wir besser nutzen. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass Wissenschaft, Start-ups und innovative Unternehmen bessere Rahmenbedingungen bekommen und enger mit der Region zusammenarbeiten. Gleichzeitig braucht Mainz eine stärkere Unterstützung des Landes bei Infrastruktur, Bildung und kommunalen Aufgaben.

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Für mich sind Winzer vor allem Unternehmer, die unter anspruchsvollen wirtschaftlichen Bedingungen arbeiten. Viele Betriebe kämpfen mit Bürokratie, steigenden Energie- und Dieselpreisen sowie immer neuen Auflagen. Hier muss Politik pragmatischer werden und die Rahmenbedingungen verbessern.

Ich bin im regelmäßigen Austausch mit Winzern aus der Region, zum Beispiel mit Marco Becker vom Weingut Becker. Er engagiert sich im CDU-Ortsverband, und wir arbeiten im Wahlkreis gemeinsam daran, pragmatische Lösungen für die Menschen vor Ort zu finden – auch über Parteigrenzen hinweg.

Gleichzeitig ist Wein für unsere Region weit mehr als ein Wirtschaftsfaktor: Er ist Kulturgut und Teil einer über 2000-jährigen Weinbaukultur, die wir schützen und erhalten müssen.

Parteiübergreifende Ansätze möchte ich auch im Landtag vertreten: weniger Bürokratie, verlässliche Rahmenbedingungen und eine stärkere regionale Vermarktung, damit unsere Winzer wirtschaftlich erfolgreich bleiben und die Weinkultur unserer Region weiter stärken können.

Info& auf Mainz&: Eine Liste mit ALLEN Direktkandidaten in Mainz in allen drei Wahlkreisen findet Ihr hier auf Mainz&. Wir haben ALLEN Direktkandidaten den gleichen Fragebogen geschickt, bisher haben keine weiteren Direktkandidaten geantwortet – dann können wir auch nichts machen. Sollten noch weitere Antworten eintrudeln, liefern wir sie selbstverständlich nach. Alle Mainz&-Berichte zur Landtagswahl 2026 findet Ihr hier in unserem großen Mainz&-Dossier.

Ihr wollt keinen Mainz&-Artikel mehr verpassen? Dann schließt ein Mainz&-Solidarabo ab und abonniert damit auch unseren Mainz&-Newsletter! Wie es geht, steht hier:

Mainz& Solidar-Abo: FAQ und Anleitung