--Artikel vom 27. April 2023 -- Der Vorwurf klingt ungeheuerlich: Wurde eine wegen Betruges vorbestrafte Akteurin bezahlt, um eine umfassende Hetz- und Schmutzkampagne gegen unliebsame Helfer im Ahrtal anzuzetteln - bezahlt womöglich auch noch mit Geldern des Landes Rheinland-Pfalz? Was klingt, wie ein Verschwörungsroman könnte dennoch wahr sein: Mainz& liegen umfassende Aussagen von mehr als zehn Zeugen, sowie multiple Screenshots und Belege vor, die eindeutig zeigen, wie "Helfer der ersten Stunde" über Monate hinweg massiv beleidigt, verfolgt und angegriffen wurden. Man diffamierte sie bei Geschäftspartnern und schickte ihnen Kontrolleure auf den Hals, man schüchterte ein und bedrohte. Mehr noch: Mainz& liegen exklusiv Belege vor, die eine finanzielle Verbindung zwischen der Firma "m2a artitude GmbH" von Missy Motown und der Hauptakteurin der Kampagne aus Hass und Hetze nahe legen. Update&: Dieser Artikel erschien auf Mainz& am 27. April 2023, aus aktuellem Anlass wiederholen wir ihn heute noch einmal. Aktuelle Berichterstattung folgt.

Schlammwüste in Dernau, sechs Tage nach der Flutkatastrophe. - Foto: gik
Schlammwüste in Dernau, sechs Tage nach der Flutkatastrophe. - Foto: gik

Es ist der 18. April 2023, und vor dem Amtsgericht Weilheim bei München geht es an diesem Dienstag um versuchte Nötigung, um Beleidigung und schwere Körperverletzung in mindestens vier Fällen. Am Ende wird die Angeklagte zu einer Freiheitsstrafe von acht Monaten verurteilt, die zur Bewährung ausgesetzt wird. Der Richter mahnt: Die Angeklagte habe "sich in ihren verschiedenen Internetkanälen wohl angegriffen gefühlt, und mit ihrer Reaktion den rechtsstaatlichen Boden verlassen". Genau so bestätigt es das Amtsgericht Weilheim wörtlich auf Mainz&-Anfrage, demnach sagte der Richter weiter: "Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, auch dort werden Beleidigungen geahndet."

- Werbung -
Werben auf Mainz&

Auf der Anklagebank: Roswitha K., wohnhaft in Bayern - der vollständige Name ist Mainz& bekannt. Verhandelt wird eine Zusammenstellung von rund einem Dutzend Beschuldigungen von mehreren Klägern, es geht unter anderem um Cyberstalking - und es geht um das Ahrtal: Die Beschuldigte betrieb den "Faktencheck Ahrtal", eine Facebookseite, die kurz nach der Flutkatastrophe im Ahrtal ins Leben gerufen wurde. Die offizielle Lesart: Man will Missstände anprangern, und nennt sich stolz "die einzige kritische Stimme des Ahrtals" - doch die "Kritik" an Missständen schlägt rasend schnell um in Hass und Hetze. Einzelne Helfer im Ahrtal werden angegriffen, ja beleidigt und massiv beschimpft, auf der Seite des "Faktenchecks Ahrtal", aber auch auf anderen Seiten - die Follower des Faktenchecks tun sich da besonders hervor, auch K. persönlich.

Liebe Leser, der ganze Artikel ist den Abonnenten von Mainz& vorbehalten.

Für Abonnenten: Bitte geht zur Mitgliederseite und loggt Euch mit Eurem Login ein - und Achtung: Bitte eingeloggt bleiben! Dann könnt Ihr alle Artikel frei lesen.

Noch kein Mainz&-Abonnent, aber Ihr möchtet den Artikel lesen? Aber gerne doch: Bitte geht zu dieser Seite auf Mainz& und schließt ein Solidar-Abo ab - für nur 9,- Euro im Monat könnt Ihr dann alle Inhalte auf Mainz& lesen, seht die Seite werbefrei UND erhaltet unseren hochwertigen Mainz&-Newsletter mit den neuesten Artikeln. Ihr möchtet mehr über das Mainz&-Abo wissen? Dann bitte hier entlang.