Am Sonntag ist Landtagswahl in Mainz, und viele Wähler werden sich beim Blick auf den  Wahlzettel fragen: Wer sind die Leute da eigentlich, die zur Wahl stehen? Mit der Zweitstimme wird eine Partei gewählt, mit der Erststimme aber ein Direktkandidat – und die sind den Wählern oft weitgehend unbekannt. Mainz& hat allen Direktkandidaten den Mainz&-Fragebogen geschickt und stellt Euch die Kandidaten persönlich vor – sofern sie denn geantwortet haben. Dies ist Teil zwei zum Wahlkreis Mainz II: Die Antworten von SPD, CDU, Grünen und FDP.

Die Direktkandidaten im Wahlkreis Mainz II von FDP, CDU, SPD und Grünen. - Collage: Mainz&
Die Direktkandidaten im Wahlkreis Mainz II von FDP, CDU, SPD und Grünen. – Collage: Mainz&

Die Landeshauptstadt Mainz ist für die Landtagswahl in drei Wahlkreisen unterteilt, der Wahlkreis Mainz II (28) umfasst seit der Reform 2021 die Stadtteile Mombach, Bretzenheim, Gonsenheim, Hechtsheim, Mombach und Weisenau. 2021 siegte hier Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) mit 30,8 Prozent, auf Platz 2 kam damals Sabine Flegel (CDU) mit 27,1 Prozent, Platz 3 holte der Grüne Fabian Ehmann mit 18,7 Prozent. In diesem Jahr treten 9 Bewerber als Direktkandidaten zur Landtagswahl in diesem Wahlkreis an – welche das insgesamt sind, könnt Ihr hier bei Mainz& nachsehen. 

Sabine Flegel tritt nicht erneut an, für die CDU geht nun CDU-Stadtrat Torsten Rohe ins Rennen. Mainz II ist übrigens der einzige Wahlkreis, in dem ALLE Direktkandidaten unseren Mainz&-Fragebogen beantwortet haben – Teil eins der Serie mit den Antworten von Linke, ÖDP, Freie Wähler, BSW und AfD findet Ihr hier bei Mainz&. Wir haben ALLEN Direktkandidaten den gleichen Fragebogen geschickt, wir haben die Antworten eins zu eins übernommen und lediglich auf Rechtschreibung, Sinnhaftigkeit und rechtliche Probleme gescheckt.

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Doris Ahnen – SPD, 61 Jahre, Finanzministerin

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Ich bin Doris Ahnen, 61 Jahre, Staatsministerin. Ich mache Politik mit Erfahrung und Leidenschaft und kandidiere bei der Landtagswahl im Wahlkreis Mainz II mit den Stadtteilen Bretzenheim, Gonsenheim, Hechtsheim, Mombach und Weisenau.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Doris Ahnen ist Finanzministerin von Rheinland-Pfalz und tritt erneut für den Wahlkreis Mainz II für die SPD zur Landtagswahl an. - Foto: Susie Knoll
Doris Ahnen ist Finanzministerin von Rheinland-Pfalz und tritt erneut für den Wahlkreis Mainz II für die SPD zur Landtagswahl an. – Foto: Susie Knoll

Antwort: Es ist eine große Ehre, Mainz im rheinland-pfälzischen Landtag vertreten zu dürfen. Mainz liegt mir am Herzen. In vielen Feldern ist Fortschritt nur gemeinsam möglich. Ob beim Ausbau von Bildungs- und Betreuungsangeboten, im Wohnungsbau, der wirtschaftlichen Entwicklung oder dem Ausbau der Biotechnologie kommt es auf ein gutes Zusammenwirken von Land und Stadt an. Dafür setze ich mich weiter ein.

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Die wichtigsten Themen sind Gute Bildung und Bezahlbarer Wohnraum.

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort: Wir wollen auch weiterhin mit Ministerpräsident Alexander Schweitzer (SPD) an der Spitze einer sozialdemokratisch geführten Landesregierung unser Land in eine gute Zukunft führen. Das Regierungsprogramm der SPD benennt konkrete Ziele: Lernmittelfreiheit für alle, der weitere Ausbau von bezahlbarem Wohnraum, auch für Azubis und Studierende, und konkreter Klimaschutz sind wichtige Vorhaben.

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort: Ich will weiterhin dafür arbeiten, die Innovations- und Investitionsfähigkeit der Stadt zu stärken. Dazu braucht es eine finanziell starke Förderung unserer Hochschulen und Universitätsmedizin. Auf der sozialen Wohnraumförderung muss auch zukünftig der Fokus beim Thema Bezahlbares Wohnen liegen; 1.700 neue sozial geförderte Wohnungen sind in den letzten Jahren in Mainz entstanden.

Ich setze mich dafür ein, dass die Stadt bei wichtigen Investitionen vom Land unterstützt wird, wie zuletzt bei der Rheinufer-Gestaltung. Alleine mit dem „Rheinland-Pfalz-Plan für Bildung, Klima und Infrastruktur“ werden der Stadt in den nächsten Jahren rund 166 Millionen Euro zusätzlich für Investitionen zur Verfügung stehen.

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Der Weinbau ist aufs engste mit Rheinland-Pfalz verknüpft und Teil unserer Identität. Wir wollen das Marketing für unseren Wein als Genuss- und Kulturgut ausbauen. Vor allem die Direktvermarktung wollen wir weiter stärken. Die Verbindung von Wein, Gastronomie und Tourismus birgt noch erhebliche wirtschaftliche Potenziale. Dabei wollen wir auch die Vermarktung von Mainz als Weinhauptstadt Deutschlands stärken. Zu all diesen Fragen stehe ich in engem Austausch mit Mainzer Winzerinnen und Winzern, deren Arbeit und Engagement ich sehr zu schätzen weiß.

Torsten Rohe – CDU, 34 Jahre, Betriebswirt, Stadtrat

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Mein Name ist Torsten Rohe, ich werde am 16.3.2026 34 Jahre alt, bin gebürtiger Mainzer und arbeite seit über zehn Jahren als Betriebswirt bei einer regionalen Bank. Ich möchte die junge Perspektive in den rheinland-pfälzischen Landtag stärken und als verwurzelter Kommunalpolitiker die Interessen des Wahlkreises in den Vordergrund stellen.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

CDU-Stadtrat Torsten Rohe tritt für die CDU erstmals als Direktkandidat bei der Landtagswahl in Mainz an. - Foto: Rohe
CDU-Stadtrat Torsten Rohe tritt für die CDU erstmals als Direktkandidat bei der Landtagswahl in Mainz an. – Foto: Rohe

Antwort: Ich liebe Mainz und die fünf Stadtteile, in denen ich kandidieren darf. Ich kenne die Menschen vor Ort und die Probleme, die zum Teil nur auf Landesebene gelöst werden können. Dafür möchte ich mich einsetzen.

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Die Bildungspolitik in Rheinland-Pfalz ist in meinen Augen das wichtigste Thema: als Bildungsabsteiger auf Platz 12 der Bundesländer gehören wir zu den Bildungsverlierern, das bedeutet, unsere Kinder kriegen nicht ansatzweise die Ausbildung und die Chancen, die sie verdienen. Das zweite Thema ist die Wirtschaftslage in Rheinland-Pfalz. Wir müssen die Unternehmen stärken, Bürokratie abschaffen, Auflagen auf den Prüfstand stellen und in unsere Wirtschaft vor Ort vertrauen und unterstützen.

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort: Die frühkindliche Bildung muss verbessert werden, dazu gehört beispielsweise die frühkindliche Sprachförderung. Zudem müssen die Kommunen finanziell auskömmlich ausgestattet werden, dass die gewählten Vertreter vor Ort auch gestalten und nicht nur verwalten können.

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort: Mainz ist meine Heimat und absolute Herzensangelegenheit. Ich möchte für Mainz endlich eine auskömmliche Finanzierung. Ich möchte, dass die Container von den Schulen verschwinden, dass wir Bäume pflanzen, statt sie zu fällen, dass wir eine Verkehrspolitik für alle Verkehrsteilnehmer machen und dass Mainz eine dynamische und liebenswerte Stadt bleibt.

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Der heimische Wein ist exzellent und jeden Schluck wert. Ob auf dem Marktfrühstück, bei den Weinfesten oder in den Höfen der Weingüter, wir wollen alles tun, um die heimischen Winzer zu unterstützen. Dazu gehört es, Bürokratie rückzubauen und (europäische) Auflagen zu überprüfen. Zudem setze ich mich für eine Weinerlebniswelt in Mainz ein, um dem heimischen Wein eine noch bessere Plattform zu bieten und Innovation zu unterstützen und zu fördern.

Katrin Eder – Grüne, 50 Jahre, Klimaschutzministerin

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Ich bin Katrin Eder, 50 Jahre alt, und Mainzerin durch und durch. Ich bin hier geboren, habe hier meinen Schul- und Studienabschluss gemacht, war viele Jahre Verkehrsdezernentin der Stadt und arbeite heute als rheinland-pfälzische Ministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität – mein Ministerbüro ist ebenfalls in Mainz. Deshalb freue ich mich besonders, dass ich nicht nur zur rheinland-pfälzischen Spitzenkandidatin der GRÜNEN, sondern auch hier in Mainz zur Direktkandidatin aufgestellt wurde.

Die Grüne Katrin Eder war früher Mainzer Verkehrsdezernentin, inzwischen ist sie Klimaschutzministerin und tritt im Wahlkreis Mainz II an. - Foto: Christof Mattes
Die Grüne Katrin Eder war früher Mainzer Verkehrsdezernentin, inzwischen ist sie Klimaschutzministerin und tritt im Wahlkreis Mainz II an. – Foto: Christof Mattes

Besonders wichtig ist mir der Schutz unserer Lebensgrundlagen und der Einsatz für sozialen Zusammenhalt. Ich setze mich mit Leidenschaft für Klima- und Naturschutz, nachhaltige Mobilität und ein gutes Leben für alle ein. Als Ministerin habe ich erlebt, was möglich ist, wenn man klare Ziele hat: den schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien, konsequenten Hochwasserschutz, bessere Bus- und Bahnverbindungen und ein neues Landesklimaschutzgesetz. Genau daran möchte ich weiterarbeiten – anpacken, Menschen zusammenbringen und gemeinsam eine mutige, hoffnungsvolle Zukunft für Rheinland-Pfalz gestalten. Oder, kurz gesagt: Lass machen!

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Antwort: Wer eine progressive Stimme im Landtag und in der Landesregierung will, muss Grün wählen, denn wir sind die entscheidende progressive Kraft in Rheinland-Pfalz. Niemand anderes als wir Grüne kämpft so entschlossen für Klima- und Naturschutz, Demokratie und Vielfalt und für gerechte Chancen. Dafür möchte ich auch ich mich im Landtag starkmachen.

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Wir schützen, was uns schützt. Das sind unsere Umwelt und die Demokratie. Denn der Klimawandel ist in Rheinland-Pfalz längst Realität. Wir betrachten es als unsere Aufgabe, entschieden für Klima- und Naturschutz einzutreten, weil wir die Erde für unsere Kinder und Enkel erhalten wollen. Und es geht bei der kommenden Landtagswahl darum, unsere freiheitliche, solidarische Demokratie zu verteidigen. Dazu richten wir eine rund um die Uhr Anlaufstelle für Betroffene von Anfeindungen von Gewalt ein und schnüren ein 130-Millionen-Euro-Demokratie-Paket, mit dem Kommunen Demokratieprojekte bei sich vor Ort fördern können. Wir müssen jetzt handeln, bevor es für unsere Demokratie zu spät ist.

Themen: Klimaschutz, Energiewende, ÖPNV

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort: Wir Grüne haben in den letzten 15 Jahren erfolgreich in Rheinland-Pfalz mitregiert: vor allem, weil es uns gelungen ist, Klimaschutz, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit immer zusammenzudenken. Daran möchten wir in der nächsten Legislatur anknüpfen und zwei Maßnahmen exemplarisch herausgreifen: Wir Grüne werden ein Bürgerenergiegesetz auf den Weg bringen, damit Bürger:innen und Standortgemeinden an den Erträgen von Wind- und Solarprojekten direkt beteiligt werden können.

So können wir die regionale Wertschöpfung steigern, die kommunalen Haushalte stärken und Bürger:innen von der Energiewende profitieren lassen. Und wir GRÜNE möchten einen RLP-Zukunftsfonds auflegen, um insbesondere Unternehmen verlässlich beim klimaneutralen Umbau von Wertschöpfungsketten unter die Arme zu greifen.

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort: Ich will Klimaschutz und Energiewende so gestalten, dass sie für alle möglich sind. Dazu gehört für mich, unsere natürlichen Lebensgrundlagen zu schützen – Streuobstwiesen, Felder, Wälder, Bachauen und Grünflächen. Gleichzeitig setze ich mich dafür ein, versiegelte Plätze wieder zu öffnen, zu entsiegeln und zu begrünen.

Ich will Bus, Bahn und Rad stärken – mit neuen Radrouten und dem weiteren Ausbau der Straßenbahn. Mir ist wichtig, dass Wege sicher und barrierefrei sind, damit sich alle Menschen gut und selbstständig bewegen können. Außerdem setze ich mich für verlässliche Betreuungszeiten für Familien ein und dafür, in bezahlbaren Wohnraum zu investieren, ohne immer neue Flächen zu versiegeln. Und ich stehe für eine vielfältige, offene Gesellschaft und eine starke Demokratie.

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Wir Grüne unterstützen den Trend zu Bio und wollen den Öko-Weinbau deutlich ausweiten, weil hier Weinkultur, Natur und Klimaschutz zusammenkommen. Die Klimakrise und zunehmende Trockenheit stellen den Weinbau vor große Herausforderungen – wir bringen Maßnahmen auf den Weg, die seine Anpassung sichern.

Mit der Förderung von nachhaltigen Pflanzenschutzverfahren und der Umstellung auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten wollen wir den Einsatz von Pestiziden reduzieren. Mit Drohneneinsätzen wollen wir die Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln präzisieren. Wir setzen uns auf EU-Ebene weiterhin für die Wiederzulassung von Kaliumphosphonat im Öko-Weinbau ein. So machen wir unsere Weinszene zukunftsfest.

Hermann Wiest – FDP, 46 Jahre, FDP-Geschäftsführer

Frage 1: Bitte stellen Sie sich kurz (!) vor: Wer sind Sie (Name, Alter, Beruf), und was ist das Besondere an Ihnen?

Antwort: Ich bin Hermann Wiest, 46 Jahre alt, verheiratet, Vater von drei Kindern und lebe in Mainz-Bretzenheim. Beruflich bin ich Geschäftsführer des FDP-Landesverbandes sowie der FDP-Stadtratsfraktion Mainz. Als gelernter Heilpraktiker und Pharmareferent liegt mein besonderer Fokus auf Gesundheits-, Familien- und Bildungspolitik.

Hermann Wiest ist Geschäftsführer der Mainzer FDP, ursprünglich aber Heilpraktiker. - Foto: FDP Mainz
Hermann Wiest ist Geschäftsführer der Mainzer FDP, ursprünglich aber Heilpraktiker. – Foto: FDP Mainz

Das besondere an mir ist, dass ich Herausforderungen mit klarem Blick und analytischer Ruhe angehe. Durch die Fähigkeit, mich in unterschiedliche Perspektiven hineinzuversetzen, entwickle ich Lösungen, die nicht von parteipolitischen Scheuklappen geprägt sind. Auch unter Druck bleibe ich gelassen und handlungsfähig.

Frage 2: Warum wollen Sie in den Landtag Rheinland-Pfalz?

Antwort: Ich möchte Rheinland-Pfalz zukunftsfest machen, mit einer starken Gesundheitsversorgung, mit moderner Bildung und einer leistungsfähigen, digitalen Verwaltung. Politik muss Probleme lösen, Bürokratie abbauen und Chancen schaffen – für Familien, Unternehmen und die junge Generation.

Frage 3: Was sind aus Ihrer Sicht die zwei wichtigsten Themen in diesem Wahlkampf und/oder fürs Land?

Antwort: Erstens eine verlässliche Gesundheitsversorgung mit gut ausgestatteten Kliniken und Praxen, ausreichend Fachpersonal und weniger Bürokratie, damit mehr Zeit für die Patienten bleibt. Zweitens eine starke Wirtschaft mit fairen Rahmenbedingungen: weniger Bürokratie, schnellere Genehmigungen und mehr Wohnungsbau, damit Wohnen bezahlbar bleibt und Innovation möglich ist.

Frage 4: Was muss sich in der neuen Legislatur unbedingt ändern?

Antwort: Wir brauchen einen spürbaren Bürokratieabbau und eine moderne Verwaltung. Verfahren müssen schneller und digitaler werden, damit Investitionen nicht blockiert werden. Gleichzeitig muss das Bildungssystem praxisnäher, moderner und effizienter werden – mit besserer Ausstattung, mehr individueller Förderung und weniger Verwaltungsaufwand für Lehrkräfte.

Frage 5: Was genau wollen Sie für Mainz im Landtag erreichen?

Antwort: Ich will die Universitätsmedizin stärken und den Wissenschaftsstandort weiterentwickeln. Gleichzeitig setze ich mich für bezahlbaren Wohnraum, verlässliche Betreuung und weniger Bürokratie bei Bau- und Verwaltungsverfahren ein. Eine enge Zusammenarbeit mit der Stadt ist dabei entscheidend.

Frage 6: Mainz ist Great Wine Capital und lebt Weinkultur, wie wollen Sie die Weinszene stärken und die Winzer unterstützen?

Antwort: Wir wollen Winzer von Bürokratie entlasten, die Vermarktung regionaler Weine stärken und neue Märkte erschließen. Gleichzeitig fördern wir die Verbindung von Wein, Kultur und Tourismus – etwa durch innovative Angebote wie ein Weinerlebniszentrum.

Info& auf Mainz&: Dies ist Teil zwei des Mainz&-Fragebogens zum Wahlkreis Mainz II – Teil eins mit Linke, ÖDP; VOLT, Freie Wähler, BSW und AfD findet Ihr hier bei Mainz&. Wir haben ALLEN Direktkandidaten den gleichen Fragebogen geschickt, wir haben die Antworten eins zu eins übernommen und lediglich auf Rechtschreibung, Sinnhaftigkeit und rechtliche Probleme gescheckt. Das sind die bisher erschienen Folgen des Mainz&-Fragebogens zur Landtagswahl 2026: