Was genau ist eigentlich dieses "Mainzgefühl"? Nun, am Samstag gab es darauf eine ziemlich eindeutige Antwort: Mainz gefühlt - das sind die Humbas und die Hofsänger, das ist wenn Laura singt und die Schnorreswackler um den Fastnachtsbrunnen tanzen. Ja, ist denn schon wieder Fastnacht? Am Samstag auf der Zitadelle erklangen zumindest Sassa und "So ein Tag", die "Helga" und der "Hähnchengrill" - ja, Fastnacht geht auch bei 26 Grad und Sonnenschein. Achtung&: Den ganzen Artikel gibt es mit dem Mainz&-Abo!

Echtes Sommerfestival mit Mainzer Fastnachtsgefühl - hier "Voll auf die Elf". - Foto: gik
Echtes Sommerfestival mit Mainzer Fastnachtsgefühl - hier "Voll auf die Elf". - Foto: gik

Unter dem Motto "Guude! - Das Mainzgefühl Sommerfestival" hatte die städtische Mainzplus Citymarketing erstmals ein besonderes Open Air Konzert im Rahmen seiner Reihe "Summer in the City" ins Programm genommen: Ein Nachmittag mit lauter Fastnachtsstars auf der Bühne und Fastnachtsklängen aus den Lautsprechern. Ein Nachmittag der Mainzer Lebensfreude sollte es werden, "vertraute Stimmen aus der Mainzer Fastnacht" mit ihren Auftritten "für Nähe, Lebensfreude und authentische Stimmung sorgen", wie es im Vorfeld hieß.

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Vertraute Stimmen - in der Tat. Wenn die Mainzer Hofsänger "Sassa" und "Olé Fiesta" singen - dann IST einfach Fastnacht, egal was die Temperaturen sagen. Die hatten sich mächtig ins Zeug geworden, und bescherten einen echten Sommertag samt tiefblauem Himmel und dekorativen Wölkchen. Fastnachtsoutfits waren denn auch tabu, die Hofsänger selbst kamen in weißen und roten T-Shirts, und auch sonst war eher Rock-Outfit bei den Bands angesagt.

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15 Bands der Mainzer Fastnacht, einige Hundert Zuschauer

Apropos Rock: Für solche Klänge waren unter anderem die Gonsenheimer Combo "Voll auf die 11" zuständig sowie die "Amigos del Sol" aus Marienborn, deren Name endlich mal zum Wetter passte. Rock mit Party-Schlager gemixt kam von den "Rotzlöffeln", und auch andere (noch) etwas unbekanntere Bands wie Knoffhoffmann durften das Lineup vervollständigen. Insgesamt 15 Bands gaben sich in schneller Abfolge die Ehre, gekommen waren einige Hundert Zuschauer - da wäre noch mehr gegangen.

Gänsehautmomente mit Laura Müller. - Foto: gik
Gänsehautmomente mit Laura Müller. - Foto: gik

Aber die Konkurrenz mit Festen in der Region war eben groß: Das Bretzelfest in Bretzenheim, das Wilhelmstraßenfest in Wiesbaden - wohin bloß zuerst? Da half es auch, dass der Mainzgefühl-Sommerabend schon um 15.00 Uhr am Nachmittag begann, die lange Dauer sorgte den auch für einiges Kommen und Gehen auf dem Platz. Moderiert wurde der Nachmittag übrigens in bewährter Weise von Martin Krawietz und Thomas Becker, da war dann auch ein Stick "Liederkranz" im Gepäck.

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