Die Reise des Mainzer Fastnachtsstars Marvin Hollederer bei der Gesangsshow „Voice of Germany“ ist schon wieder zu Ende: Nach seinem sensationellen Einzug nach den Auditions in die Teamrunde, musste Marvin am Samstagabend bei den Battles gegen gleich zwei Mitbewerber antreten – das Match erwies sich als höchst unglücklich, denn er bevorzugte klar die weibliche Sängerin. Das Ergebnis: Marvin ist nach nur einer weiteren Runde schon wieder raus.

Blieb unter seinen Möglichkeiten: Marvin Hollederer bei seinem Auftritt in der Battle bei "The Voice" am Samstagabend auf Pro7. - Screenshot: gik
Blieb unter seinen Möglichkeiten: Marvin Hollederer bei seinem Auftritt in der Battle bei „The Voice“ am Samstagabend auf Pro7. – Screenshot: gik

Vor gut zwei Wochen hatte der Fernsehsender RTL endlich die Folge der „Blind Auditions“ ausgestrahlt, bei der auch ein Mainzer vertreten war: Marvin Hollederer, in Mainz besser bekannt als „Hollebutz“ aus der letzten Fastnachtskampagne, hatte sich bereits schon vor seinem Erfolg auf der Fastnachtsbühnen bei der Gesangsshow „Voice of Germany“ beworben – und wurde tatsächlich zu den „Blind Auditions“ eingeladen. Und dabei kam es zu einem wahren Drama um den Mainzer.

Denn Hollederer konnte zunächst die Coaches gar nicht von sich überzeugen, das lag aber vor allem an einer Verwirrung: Die Coaches, die mit dem Rücken zu dem auftretenden Kandidaten sitzen, konnten sich nicht schlüssig werden, wie viele Personen denn da auf der Bühne stünden – so variabel war Marvins Stimme. Nach der Wende kam die Wende: Die „Fanta 4“-Coaches Michi Beck und Smudo waren so fasziniert von Marvins Stimme, dass sie ihn trotz allem in ihr Team aufnahmen – eine Sensation.

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Battles: Marvin muss gegen gleich zwei Mitbewerber antreten

An diesem Samstag nun ging es für Marvin Hollederer in die zweite Runde, und da treten normalerweise jeweils zwei Mitglieder eines Teams gegeneinander an. Nur dass die Fanta 4-Coaches sich auch hier für eine Sondervariante entschieden: Marvin musste gegen gleich zwei Kontrahenten antreten – gegen die enorm starke Nina Wink und Bastian „Pelle“ Franz. Das Trio performte den Hit der Rapperin Nina Chuba „Zorn & Liebe“ – und das erwies sich für die Männer im Trio als fatal.

Freute sich sichtlich über ihr Weiterkommen: Nina Wink setzte sich gegen zwei männliche Sänger durch, darunter auch Marvin Hollederer. - Screenshot: gik
Freute sich sichtlich über ihr Weiterkommen: Nina Wink setzte sich gegen zwei männliche Sänger durch, darunter auch Marvin Hollederer. – Screenshot: gik

Denn der Song kam in vollem Umfang vor allem der eiblichen Leadstimme zugute, und Nina Wink machte daraus das Beste: sie glänzte mit Stimme, Ausdruck und Ausstrahlung – die Männer hatten nicht den Hauch einer Chance. Das lag aber auch daran, dass die Coaches von den Männern „volle Power“ in der Stimmfarbe gefordert hatten, und keine  Raum für weiche, ruhigere Passagen ließen.

Coach Shirin David kritisierte das in der Sendung deutlich: Sie habe warme Klangfarben bei den Männern vermisst, eine etwas ruhigere Gesangsinterpretation hätte ihr besser gefallen, sagte sie – und kritisierte das Coaching des „Fanta“-Duos als „falsch“.

Marvin konnte seine stimmlichen Möglichkeiten nicht zeigen

Tatsächlich hätte eine gefühlvollere Passage der Männer-Anteile gerade bei Marvin seine Stimme deutlich besser zur Geltung bringen können. So aber blieb von seiner enormen Variabilität, mit der er die Coaches noch in der ersten Runde so beeindruckt hatte, überhaupt kein Raum – Marvin wurde unter seinen Möglichkeiten gehalten. Die Konsequenz: Nina Wink sang sich geradewegs in die zweite Runde, Marvin und „pelle“ schauten ausgesprochen enttäuscht – zu Recht: So richtig fair erschien das Setup nicht.

Verlierer Marvin Hollederer und "Pelle" nach der "Battle" bei "The Voice". Screenshot: gik
Verlierer Marvin Hollederer und „Pelle“ nach der „Battle“ bei „The Voice“. Screenshot: gik

Mit seiner ungewöhnlichen Ausdruckskraft hätte Marvin durchaus noch Chancen gehabt, bei „The Voice“ weiter zu kommen, die Coaches schoben dem einen Riegel vor – schade. Gut für die Mainzer: Marvin kann sich nun als „Hollebutz“ in aller Ruhe auf die kommende Fastnachtssaison vorbereiten.

Info& auf Mainz&: Das Video zum Auftritt Marvins in der Battle könnt Ihr hier im Internet selbst anschauen. Einen ausführlichen Bericht über das Drama um den „Hollebutz“ bei „Voice of Germany“ in der ersten Runde könnt Ihr noch einmal hier bei Mainz& nachlesen:

Drama um Mainzer „Hollebutz“ bei Voice of Germany – Marvin Hollederer sorgt bei Gesangshow als „No Buzzer“ für eine Sensation