UPDATE&: Wir schulden Euch noch die Auflösung zu der Bombe, die am Montag an der Mainzer Rheinallee gefunden wurde. Bei Bauarbeiten war dort eine amerikanische Weltkriegsbombe auf einer Baustelle gefunden worden. Das Problem: Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg war stark beschädigt und konnte zunächst nicht entschärft werden, wie die Feuerwehr Mainz berichtete. Der Fundort wurde abgesperrt, ein angrenzendes Firmengebäude geräumt. Am Dienstag wurde dann bei weiteren Untersuchungen eine Lösung gefunden.

Eine Weltkriegsbombe wurde am Montagnachmittag auf einer Baustelle in der Mainzer Rheinallee gefunden. - Grafik: Feuerwehr Mainz
Eine Weltkriegsbombe wurde am Montagnachmittag auf einer Baustelle in der Mainzer Rheinallee gefunden. – Grafik: Feuerwehr Mainz

Der Fund von Weltkriegsbomben ist auch 80 Jahre nach dem Ende des Weltkriegs keine Seltenheit, doch dieses Mal ist die Lage anders: Am Montagnachmittag wurde bei Bauarbeiten auf einem Firmengelände in der Rheinallee in Mainz-Mombach eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, berichtete die Feuerwehr Mainz, doch: „Der Blindgänger ist stark beschädigt und kann derzeit nicht entschärft werden.“

Der Fundort lag auf Höhe des Industriehafens, ein angrenzendes Firmengebäude wurde geräumt. Etwa ein Dutzend Mitarbeiter wurden in den frühen Feierabend geschickt. Der Fundort wurde abgesperrt, der Bereich vor unbefugtem Zutritt geschützt, betonte die Feuerwehr weiter, und bat: „Wir bitten dringend darum, die Absperrungen zu beachten und sich nicht in die Nähe der Bombe zu begeben.“ Gesperrt wurden auch der Rad- und Fußweg landseitig auf Höhe Industriehafens.

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Blindgänger stark beschädigt, Fundort abgesperrt

Denn: Der Blindgänger ist offenbar ziemlich unberechenbar. Er sei so stark beschädigt, „dass die enthaltene Menge Sprengstoff sowie das Gesamtgewicht noch nicht abgeschätzt werden können“, hieß es in dem ersten Bericht weiter. Ob die Bombe entschärft werden kann, oder gesprengt werden muss, sollten Spezialkräfte des Kampfmittelräumdienstes am Dienstag eruieren. Eine Evakuierung sei aber nicht zu erwarten, heißt es derzeit, auch Sperrungen von Straßen oder die Räumung von Firmengebäuden sei in den kommenden Tagen nicht zu erwarten.

UPDATE&: Am Dienstag dann stellten die Spezialkräfte des Kampfmittelräumdienstes fest: Der Zünder der Bombe war nicht mehr vorhanden, die Bombe konnte aber gesichert und
abtransportiert werden. Auf einem gesicherten Gelände des Kampfmittelräumdienstes Rheinland-Pfalz sollte dann „die fachgerechte Beseitigung durchgeführt“ werden – im Klartext heißt das: Sprengung. Sämtliche Sperrmaßnahmen rund um die Fundstelle an der Rheinallee und dem Industriehafen wurden aufgehoben.

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