Wusstet Ihr, dass Schuhe zu den häufigeren Wegwerfartikeln im Bereich der Kleidung gehören? Das hat etwa die Umweltorganisation Greenpeace 2015 in einer Studie zum Kaufverhalten bei Schuhen herausgefunden. Doch es geht auch anders: Internetkaufhäuser wie das 2018 in den Niederlanden gegründeten Onlinekaufhaus „Shop Like You Give a Damn“ setzen auf achtsames Einkaufen von nachhaltigen Schuhen – eine Idee, die sich immer mehr durchsetzt.

Nachhaltige Schuhe achten auf umweltfreundliche Produktion und fairen Handel. - Foto: Archiv
Nachhaltige Schuhe achten auf umweltfreundliche Produktion und fairen Handel. – Foto: Archiv

Ob Kleidung, Schuhe, Make Up, Haarpflege-Produkte, Geschirr oder Rucksäcke – umweltbewusstes Einkaufen wird immer wichtiger. Doch das ist oft gar nicht so einfach: Wo bekommt man Ware, die auch den Kriterien von Nachhaltigkeit und Ressourcen schonender Produktion entsprechen? Genua dafür wurde 2018 in den Niederlanden das Online-Kaufhaus „Shop Like You Give a Damn“ gegründet. Auf deutsch heißt das: „Einkaufen, als ob Du ’nen Scheiß drauf geben würdest“.

Spezialisiert hat sich der Internetshop unter anderem auf nachhaltige Schuhe, und das aus guten Gründen: Studien zeigen, dass Schuhe zu den häufigeren Wegwerfartikeln gehören – und sie können sogar die Umwelt schädigen: Beim Laufen auf den Sohlen wird nämlich Mikroplastik abgerieben, und zwar in Mengen, die denen aus der Kosmetik nicht viel nachstehen. Mikroplastik ist aber hochgradig schädlich für die Umwelt, es gelangt in Flüsse und Seen, schließlich in das Meer und wird von Tieren mitgegessen – in manchen Fischen fand man schon mehr Mikroplastik als verdautes Essen.

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Vegane Schuhe aus Naturlatex, Krepp oder Ananasleder

Was also lässt sich dagegen tun? Die Lösung sind vegane und/oder nachhaltig hergestellte Schuhe, etwa aus Naturlatex, Krepp, recyceltem Plastik oder Ananasleder. Auch andere pflanzliche Alternativen kommen da durchaus in Frage. Auch die Bandbreite der Modell eist groß: Nachhaltige Schuhe Damen gibt es in Kategorien von Sneakers über Ballerinas, High Heels, Sandalen und Loafers, sogar bis hin zu Sport-, Wander- und Hausschuhen.

Schuhe gehören zu den häufigsten Wegwerfartikeln. - Foto: Archiv
Schuhe gehören zu den häufigsten Wegwerfartikeln. – Foto: Archiv

Bleibt nur die Frage, wie kompliziert es ist, solche Schuhe zu finden – und ob es überhaupt kompliziert zu sein braucht. Leider buhlen mittlerweile viele Fakeshops im Internet um Kunden – sie erkennt man vor allem daran, dass sie Fragen zu Produktion oder überhaupt zur Abwicklung des Einkaufs nicht transparent machen.

Seriöse Anbieter dagegen achten darauf, dass ihre Artikel aus Shops stammen, die strenge Kriterien in Bezug auf eine nachhaltige, lokale und sozial faire Produktion einhalten – und lassen sich in dieser Hinsicht durchaus in die Karten schauen. Hinweise auf die genauen Produktionsorte, umweltschonende Verfahren und vor allem eine Auflistung aller Inhaltsstoffe bieten Transparenz und weisen auf einen seriösen Anbieter hin. Die Kunden können sich dann überlegen, welche Kriterien für sie besonders wichtig sind und sich anschließend punktgenau für ein bestimmtes Modell entscheiden.

Hochwertige Schuhe schonen den Geldbeutel

Auch Damenschuhe gibt es nachhaltig und vegan - Foto: Archiv
Auch Damenschuhe gibt es nachhaltig und vegan – Foto: Archiv

Hochwertige Schuhe können zudem länger getragen werden, auch das schont die Umwelt und – auf lange Sicht – sogar den Geldbeutel. Leider gibt es für nachhaltige Schuhe bisher kein spezielles Umweltsiegel, doch immerhin gibt es solche Siegel für verwendete Materialien: Für Leder oder für Bio-Baumwolle gibt es etwa Labels wie „Fairtrade Cotton“ oder „Made in Green“, nachhaltige Schuh-Labels verwenden Materialien aus solchen zertifizierten Produktionen.

Gute Hinweise sind in jedem Fall der Verzicht auf Chemikalien, die Verwendung von Recycling-Stoffen oder auch von regional hergestellten Materialien aus der Umgebung – das spart Transportkosten und CO2-Ausstoß. Manche Schuhe sind gar biologisch abbaubar oder recycelbar, auch darauf lohnt es sich zu achten. Im Idealfall arbeiten die Hersteller zudem mit richtig fairen Arbeitsbedingungen und unterstützen regionale soziale Projekte.

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