Am 5. Mai war der Tag des Lokaljournalismus, und just zu diesem Tag setzte das Handelsblatt die Schlagzeile: „Soziale Medien ersetzen Lokalzeitungen – die zunehmend sterben.“ Der Grund: Fehlende Werbeeinnahmen setzten die Zeitungen unter Druck, in die Lücke stießen Social-Media-Plattformen – mit höchst negativen Folgen für die Demokratie. Der Artikel drehte sich um Zeitungen in den USA, doch dieselbe Schlagzeile könnte man auch für Deutschland nehmen: Während guter Lokaljournalismus durchaus gefragt ist, schwindet die Einnahmebasis gerade unabhängiger, kleiner Medien immer mehr – gefragt sind dringend neue Finanzierungsmodelle. Denn: Stirbt der Lokaljournalismus, stirbt auch die Demokratie – eine Mainz&-Analyse.

„Liebe Redaktionen, heute ist Ihr Tag: Heute ist der Tag des Lokaljournalismus, und wir nehmen den 5. Mai zum Anlass, Ihnen einmal „Danke!“ zu sagen“ – das schrieb die Gewerkschaft IG BAU in einer Pressemitteilung am Dienstag einer ganzen Reihe von Redaktionen – auch an Mainz&. „Im Namen der ganzen IG BAU Rheinhessen-Vorderpfalz sage ich Ihnen zum Tag des Lokaljournalismus: Danke für Ihre Arbeit!“, schrieb der Vorsitzende des Bezirksverbande Rheinhessen-Vorderpfalz, Rüdiger Wunderlich.
Die Email an sich ist schon bemerkenswert – Danke, Herr Wunderlich! – wir bei Mainz& haben in 30 Jahren Journalismus ein solches Dankeschön bisher noch nicht bekommen. Noch bemerkenswerter aber ist die Begründung für das Danke: Man danke den Lokaljournalisten, so heißt es nämlich weiter „für die Orientierung, die Sie den Menschen in ihrem direkten Lebensumfeld geben – in Mainz und der Region. Dass Sie dafür sorgen, dass wichtige Informationen an die Öffentlichkeit kommen. Dass Sie die Menschen mit Nachrichten versorgen – und für sie die Informationen einordnen.“
Orientierung, Identität, Hingucken, Nah Dran: Lokaljournalismus
Man danke ferner „fürs Hingucken. Dafür, dass Sie allen, die Entscheidungen treffen, die in öffentlichen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen … Bereichen Verantwortung tragen, auf die Finger gucken. Für Ihre wichtige demokratische Funktion.“ Man danke zudem „für das Nah-dran-Sein. Für die Identität, die Sie stiften. Für das Gefühl, dass Mainz Mainz ist. Für die Nähe, die Sie zu den Menschen haben. Für die Verbundenheit, die Sie den Menschen geben.“ Und schließlich dankte Wunderlich auch noch „für Ihre Geschwindigkeit und Sorgfalt. Dafür, dass Gerüchte, Halbwahrheiten, Verleumdungen, Hetze und vor allem auch Fake-News dank Ihnen keine Chance haben.“

Besser hätten wir es selbst nicht zusammenfassen können: Dafür, und genau dafür steht guter Lokaljournalismus – und exakt dafür steht die Internetzeitung Mainz&. Sämtliche Studien zu dem Thema des Lokaljournalismus bestätigen: Wo es gute lokale Medien gibt, sind Menschen besser informiert, sie nehmen aktiver am Geschehen ihrer Kommune teil – und sie gehen öfter wählen. Kurz: Gerade Lokalzeitungen sind genau die Hüter der Demokratie, als die Medien so gerne beschworen werden – und gleichzeitig sind sie gerade jetzt so stark unter dem Druck aufzugeben, wie vielleicht nie zuvor.
Noch vor zehn Jahren war es einem kleinen, unabhängigen Lokalmedium im digitalen Raum relativ gut möglich, sein Erscheinen und seine Macher zu finanzieren – das Medium Internet war interessant (wenn auch vielen noch fremd), Unternehmen suchten neue Werbemöglichkeiten anhand horrender Anzeigenpreise in Zeitungen, die neuen Angebote versprachen Reichweite im Netz, das die altgedienten Zeitungen oft noch sträflich vernachlässigten. Dazu boten die neuen digitalen Medien spannende Alternativinhalte – da ging was.
Kahlschlag bei Medien in Deutschland: Der Werbemarkt bricht weg
Im Jahr 2026 sieht die Lage völlig anders aus: Die Wirtschaft lahmt, viele Unternehmen schalten kaum noch Anzeigen – und wenn, dann bitte in Print-Sonderpublikationen. Ein Hochglanz-Magazin mit viel Schein und wenig Substanz? Prima – Hauptsache, das Image stimmt. Eine Sonder-Themen-Beilage der Zeitung? Da ist man doch gerne dabei, obwohl die nach einem Tag in den Müll fliegt. Aber sonst? Alle Medien in Deutschland können derzeit das gleiche Lied singen: Die Erlöse aus Werbeanzeigen sind im Keller.
Die Folgen haben viele noch gar nicht mitbekommen, auch weil so selten über Entwicklungen im Medienmarkt fundiert berichtet wird – aber sie heißt vor allem eines: Stellenabbau. Beispiele gefällig? Juni 2023: Axel-Springer-Verlag kündigt großen Kahlschlag bei seinen Medienprodukten an, will mehr als 100 Stellen streichen, unter anderem bei BILD und WELT. Oktober 2025: Die Augsburger Mediengruppe Pressedruck, zu der mehrere bayrische Regionalzeitungen gehören, kündigt an, bis zu 350 Stellen zu streichen, der Grund: „Herausforderungen und Veränderungen im Medienmarkt“. Man könnte auch sinkende Einnahmen dazu sagen.
Die Printsparte ist nicht allein mit ihren Problemen: „RTL Deutschland streicht 600 Stellen“, hieß es im Dezember 2025 – Hauptgrund: sinkende Werbeeinnahmen. Im Mai 2025 hatte Pro7Sat1 bereits angekündigt, 430 Vollzeitstellen abbauen zu wollen, der Grund: schwaches Werbegeschäft und hohe Kosten. Es ist dasselbe Bild, wohin man schaut, auch wenn es meist nicht so groß publiziert wird. Die Medienbranche leidet unter einem dramatischen Ausbluten, und meist trifft es Redaktionen und journalistische Inhalte – weil die besonders personalintensiv und damit teuer sind. Und nichts ist so teuer wie aktuelle Nachrichten und investigative Recherche – genau diese Bereiche nehmen stetig ab.
Werbung im Internet: In Deutschland ein hartes Brot
Als Grund wird gerade von Printverlagen gerne die „Digitalisierung“ angegeben, doch das ist eine ausgesprochen vage Bezeichnung. Sie suggeriert nämlich, man müsse nur digital und online unterwegs sein, und schon floriere das Geschäft – das ist mitnichten der Fall. Gerade in Deutschland tun sich Unternehmen noch immer schwer mit dem Gang ins Internet zu Werbezwecken – als Angela Merkel den legendären Satz sagte, „das Internet ist für uns alle noch Neuland“, traf sie genau ins Schwarze. Der Vorteil von Online-Werbung – nämlich hohe Sichtbarkeit und Reichweite – ist vielen Unternehmen bis heute nicht klar.

Das liegt auch daran, dass das Internet ab etwa den 2000er Jahren mit Billig-Plattformen im Netz geradezu geflutet wurde: Billigableger von Werbeagenturen, schnell auflegte Pseudo-Lokal-Anzeiger oder Werbeplattformen für bestimme Branchen sammelten schnell Klicks, Reichweite – und damit Werbekunden ein. Die meisten aber lieferten viel Buntes, aber wenig Content: Der wurde (und wird) meist schnell mit Copy & Paste generiert, Klicks werden mit reißerischen Schlagzeilen, oft zu Polizeimeldungen, generiert – und fertig ist das vermeintliche Lokalmedium.
Nachhaltig sind viele davon nicht, das Nachsehen aber haben echte lokale Medien, die sich im Internet eine Heimat suchten, auch weil dadurch hohe Druckkosten entfielen. Viele wurden von engagierten Lokaljournalisten gestartet, die richtig guten Journalismus umsetzen und ein Gegenangebot zum alleinigen lokalen „Platzhirschen“ anbieten wollten – aus dieser zeit kommt auch Mainz&. Gegründet 2014, war es die Zeit, als es etwa in Trier das engagierte Stadtmagazin „16vor“ gab (gegründet 2007) – seit 2023 hat es den Betrieb eingestellt. Der Grund: die Finanzen.
Das Sterben der Kleinen: Internet-Zeitungen, TV-Sender
„16vor“ ist nicht die einzige: Das Trierer Kultur- und Veranstaltungsportal „Hunderttausend.de“ befindet sich in einem Dauer-Winterschlaf. 2022 meldete das als digitale Frauen-Plattform gegründete Unternehmen „Edition F“ (gegründet 2014) Insolvenz an, trotzt großer Beliebtheit und Beachtung. Die Gründe: gestiegene Kosten – und gesunkene Budgets der Sponsoren und Werbekunden. Es trifft meist die kleinen, lokalen Medien: Im Februar 2026 stellte das Rhein-Neckar-Fernsehen, der älteste private Regionalsender Deutschlands mit Sitz in Mannheim, den Betrieb ein.

Der Aufschrei in der Region war groß, die Berichterstattung sei enorm wertvoll und hinterlasse eine riesige Lücke, jammerten Wirtschaft und Gesellschaft – doch zur Wahrheit gehört eben auch: Dem Sender war es trotz intensiver Suche nicht gelungen, einen Finanzinvestor für den Sender zu finden. Am Ende fehlte ein mittlerer fünfstelliger Betrag, um das Geschäft aufrechtzuerhalten, nach 40 Jahren kam das Aus – und 21 Mitarbeiter waren ihren Job los. Und für Beobachter stellte sich die Frage: Wieso fand sich in der Region niemand, der einen solchen vergleichsweise niedrigen Betrag zu investieren bereit war – um regionalen Journalismus und Meinungsvielfalt zu retten?
Welche Folgen das hat, zeigt sich in den USA, dem Paradebeispiel für Medienforschende: Dort sind nach einem Bericht der Local News Initiative von der Northwestern University binnen 20 Jahren fast 40 Prozent aller lokalen US-Zeitungen verschwunden. In mehr als 1.500 Gemeinden stehe Menschen nur eine klassische Nachrichtenquelle zur Verfügung, typischerweise eine Wochenzeitung, berichtet das Handelsblatt über die Studie: 50 Millionen Amerikaner hätten dadurch nur noch begrenzten oder gar keinen Zugang mehr zu einer zuverlässigen journalistischen Quelle lokaler Nachrichten.
30 Jahre Online-Journalismus – aber niemand feiert
Mehr noch: 213 Gemeinden zählt die Local News Initiative inzwischen zu sogenannten „News Deserts“, also Nachrichtenwüsten, in denen es gar keine seriösen Nachrichtenquellen mehr gibt. Grund für das Verschwinden sei „häufig, dass das Geschäftsmodell lokaler Medien kollabiert: Jahrzehntelang finanzierten Einnahmen aus der Werbung im weiteren Sinne das Geschäft“ – das sei zu digitalen Plattformen abgewandert, andere tragfähige Geschäftsmodelle aufzubauen, habe sich als schwierig erwiesen.

Die Lücke nämlich füllen die großen digitalen Plattformen – Google, Facebook, Instagram & Co. Es sind diese großen Plattformen, auf denen heute der Werbeumsatz stattfindet: Unternehmen schalten lieber Anzeigen auf Facebook oder Instagram, starten gleich eigene Werbekanäle oder lassen ihre Produkte durch hippe Influencer bewerben. Anzeigen schalten? Wozu denn bitte noch?
So findet auf den großen Social Media-Plattformen nicht nur die Konzentration des Traffics statt – sondern vor allem auch des Geldes. Das Nachsehen haben: journalistische Angebote, vor allem die kleinen. Brachten Online-Anzeigen via Google vor zehn Jahren noch echtes Geld, sind es heute bloße „Peanuts“ – Centbeträge, mehr nicht. Und das trotz steigender oder hoher Zugriffszahlen, wie bei Mainz&.
Facebook & Co graben kleinen Online-Zeitungen die Werbung ab
„Eigenständige Online-Nachrichtenseiten hatten es von Anfang an schwer“, schreibt etwa der Kommunikationswissenschaftler Hektor Haarkötter im April 2025 in einer Analyse zum Online-Journalismus für die Politikzeitschrift „Frankfurter Hefte“ – sein Fazit zum 30. Geburtstag des Online-Journalismus fällt düster aus: „Der Onlinejournalismus hat runden Geburtstag, aber niemand feiert, denn sein Zustand ist nicht dazu angetan, in Sekt- und Partylaune zu geraten“, schreibt Haarkötter in „Schluss. Aus. Fertig?“, und prophezeit: „Und mit seinem Niedergang droht der Journalismus insgesamt, wie wir ihn kennen, vor die Hunde zu gehen.“

Denn das deutsche Internet sei „ein Friedhof“, denn auf den meisten der rund 17,6 Millionen deutschen Domains sei schlicht nichts los. Schon in der Frühphase des Onlinejournalismus habe es massive Konzentrationsprozesse der Branchengrößen der alten Nachrichten- und Medienwelt gegeben. Heute gehe der weitaus größte Teil der Internetnutzung auf das Konto von nur vier US-amerikanischen Plattformen – nämlich Google, Apple, Facebook und Amazon.
Deren „medientechnologisches Incentive besteht darin, nicht qualitätsjournalistische Inhalte, sondern eine immer größere Menge immer wertloseren »Contents« auszuspielen“, analysiert der Experte: „Sie folgen damit jenem Credo, dass der US-amerikanische Rechtsextremist Steve Bannon formuliert hat: »Flood the zone with shit«.“ Also: Das Netz mit Müll, man könnte auch sagen: mit schierer Masse fluten.
Entsprechend schwer ist es inzwischen für User im Netz, die wirklich wichtigen Nachrichteninformationen überhaupt noch zu finden. Die Algorithmen auf Plattformen wie Facebook spucken Postings nach Belieben und Krawall-Potential aus, je mehr Geschrei unter dem Posting passiert, umso höher die Reichweite – und aktuelle Themen werden grundsätzlich mindestens einen Tag zu spät angezeigt. Trotzdem verlassen sich Millionen darauf, man sei ja „über Facebook informiert“ – wie erratisch und gesteuert das ist, bekommen sie meist nicht mit.
Wer Demokratie schützen will, muss Journalismus unterstützen
Auf anderen Plattformen wie Instagram wiederum zählen vor allem bunte Bildchen und Wohlfühl-Geschichten, echte Hintergrundinfos, längere Artikel – Fehlanzeige. Instagram erlaubt zudem keine Weiterleitung auf externe Inhalte, die User sollen in der Endlos-Schleife von Videos und Bildern gefangen bleiben – professionalisiert hat das Modell die Videoplattform TikTok. Auf der Strecke bleiben bei all dem: Informationen, Nachrichten, Hintergründe, Analysen – und die Demokratie. Denn: Wo echte Informationen fehlen, sinkt die Wahlbeteiligung, wächst die Polarisierung und verbreiten sich Falschinformationen stärker.

„Läuft dieser Prozess unreguliert weiter, werden wir das Finale der Post-Gutenberg Ära erleben, und es wird kein Happy End werden“, warnt Haarkötter, denn: „Eine Demokratie ohne Journalismus ist keine.“ „Democracy dies in darkness“, schreibt seit 2017 in ihren Zeitungskopf die legendäre Zeitung Washington Post, während zeitgleich „autoritäre Regime wie das russische über die Social-Media-Kanäle die Welt mit Desinformation fluten“, konstatiert der Experte, und rät: „Wer die Demokratie schützen will, muss dies vor allem auf dem Feld der Medienregulierung tun, denn wir leben in einer Mediengesellschaft.“
Was also ist zu tun? Haarkötter fällt leider nicht viel mehr ein als die Forderung danach, die öffentlich-rechtlichen Medienhäuser zu stärken, die Nachrichtenagentur dpa zu sozialisieren – also ihre Inhalte allen zugänglich zu machen – einen Medienkonsum zu fördern, der auf valide Information setzt. Was Haarkötter nicht einfällt ist, was Medienpolitiker wie die Grüne Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner schon lange fordern: Staatliche Fördermodelle für Presse, ausgerichtet speziell auf journalistische redaktionelle Arbeit, staatsfern organisiert – mit dem Ziel der „Entwicklung journalistisch professionell arbeitender Redaktionen in einer zunehmend digitalen Medienwelt.“
9-Euro-Ticket für guten Journalismus: Das Mainz& Solidar-Abo
Solange es die aber nicht gibt, bleiben für Online-Medien wie Mainz& nur zwei Finanzierungswege: Werbeeinnahmen von Unternehmen, die Reichweite und seriöses Umfeld schätzen – und die Leser. Viele neue journalistische Formate finanzieren sich heute über kostenpflichtige Newsletter, Briefing-Mails und Unterstützer-Abos – die taz macht es bereits seit Jahren vor: Sie finanziert sich zum Großteil mit Hilfe der Beiträge ihrer Leser

Genau deshalb hat auch Mainz& im Juli 2025 ein Solidar-Abo ins Leben gerufen: Für nur 9,- Euro im Monat können Leser unseren Newsletter abonnieren, die Internetseite ohne Werbung lesen und von exklusiven Angeboten profitieren, die wir anbieten wollen, sobald der Club der Unterstützer groß genug ist. Dazu werden etwa exklusive Weinproben, Stadtrundgänge und Diskussionsabende gehören. Doch die Zeit drängt: Ohne schnelle und breite Unterstützung drohen auch bei Mainz& die Lichter auszugehen.
Und so stellt sich im Jahre 2026 zunehmend die Gretchenfrage im Lokaljournalismus: Wieviel davon darf es noch sein? Und was ist Deutschland, was sind die Bürger dieser Republik, was sind die Mainzer bereit zu tun, damit es guten und unabhängigen Lokaljournalismus künftig noch gibt, ja: damit er blühen und gedeihen kann? Wir alle, die wir unser Herzblut in guten Journalismus legen, brauchen Euch – damit es uns nicht geht, wie den Kollegen aus Oregon, deren Zeitung ausgerechnet „Malheur Enterprise“ hieß.
„Im Mai 2025 war für die Lokalzeitung Malheur Enterprise im Osten des US-Staates Oregon nach 115 Jahren Schluss“, berichtet das Handelsblatt: „Das Blatt erschien – trotz einer handfesten Reputation für investigative Recherchen, die etwa Korruption und Misswirtschaft aufdeckten – zum letzten Mal.“ Die Suche nach einem Nachfolger war gescheitert, den in den Ruhestand gehenden Verlegern bleibe „nicht viel anderes übrig, als die Wochenzeitung einzustellen“. Ohne Geldgeber, keine Zeitung. Ein Jahrhundert lang, war die Zeitung eine wichtige Stimme für das Malheur County gewesen – heute gehört die Region beinahe zu den „Nachrichtenwüsten“, mit lediglich einer Zeitung.
Info& auf Mainz&: Den erhellenden Artikel vom Handelsblatt über das Sterben der Lokalzeitungen findet Ihr hier im Internet, die Local News Initiative in den USA mit einem reichen Fundus an Daten findet Ihr hier im Internet. Und wer nun Mainz& unterstützen möchte (gute Idee!!) wird hier fündig: hier findet Ihr unsere Mediaten und Werbeoptionen – und hier alle Infos zum Mainz& Solidar-Abo: Wir freuen uns auf Euch, und beantworten gerne Eure Fragen!








